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Hedgefond-Manager Daniel Loeb will Elektronik-Konzern Sony zerschlagen

Weil die Verbraucherelektronik beim japanischen Konzern Sony dem Film- und Musikgeschäft deutlich hinterherhinkt, will der US-Hedgefond-Manager Daniel Loeb nicht mehr darauf warten, ob Konzernchef Hirai das Ruder noch herumreißt.

Loeb will den japanischen Konzern zerschlagen. Man müsse das Film- und Musikgeschäft vom restlichen Konzern spalten. Loeb hat über seinen Hedge-Fond Third Point bereits 6,5 Prozent der Aktien des Konzerns gekauft.

Loeb zeigte in einem Brief an die Geschäftsführung auf, dass eine Zerschlagung des Konzerns die Schulden drücken und den Aktienkurs um 60 Prozent in die Höhe schnellen lassen würde.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Manager, Sony, Konzern, Elektronik, Hedgefonds, Zerschlagung
Quelle: www.n-tv.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2013 13:25 Uhr von Borgir
 
+32 | -1
 
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Es gibt kein Wort auf der ganzen Welt, welches meine Missgunst für diese Fond-Manager und Börsen-Spekulanten ausdrücken könnte.
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14.05.2013 13:45 Uhr von ZzaiH
 
+13 | -1
 
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genau - was bringt es auch, wenn ein großkonzern zehntausenden arbeit verschafft, stattdessen könnt der aktienkurs ja auch um 60% in die höhe schnellen könnte
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14.05.2013 13:53 Uhr von Perisecor
 
+3 | -12
 
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@ ZzaiH

Ich bin kein Experte so wie du, aber wenn Sony pleite geht - und der derzeitige Weg zeigt eben in diese Richtung - dann arbeiten da schlicht keine zehntausende Menschen mehr.
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14.05.2013 13:57 Uhr von Borgir
 
+10 | -1
 
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@Perisecor

Der Weg zeigt nicht in Richtung Pleite weil die anderen Konzernteile das Minus der Unterhaltungselektronik auffängt. Wenn die abgespalten wird, wird die Unterhaltungssparte pleite gehen.
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14.05.2013 14:07 Uhr von Perisecor
 
+4 | -7
 
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@ Borgir

Sony hat die letzten Jahre über 10 Milliarden Euro an Verlust eingefahren.

Dass man es dieses Quartal durch Sondereinnahmen knapp in die Gewinnzone geschafft hat, bedeutet garnichts.

Sony verliert nach wie vor stetig Marktanteile in den entscheidenden Sparten und wenn die Playstation 4 nicht der absolute Verkaufsschlager wird, wird der Konzern so oder so reagieren müssen.




"Wenn die abgespalten wird, wird die Unterhaltungssparte pleite gehen."

Was soll´s? Dafür gibt es dann neue Hersteller oder die anderen werden größer.
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14.05.2013 17:25 Uhr von generalviper
 
+5 | -0
 
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@ Perisecor:

Wenn ein Unternehmen kein Gewinn abwirft muss man erforschen, woran dies liegt.
Im schlimmstenfall muss dieses Unternehmen Konkurs anmelden, und fertig.
Natürlich schade um die Arbeitsplätze, aber so sollte es normalerweise laufen.

Was diese tollen Manager machen, ist wieder eine ganz andere Geschichte:
Durch geschickte Winkelzüge und Enthüllungen wird der Preis der Aktie soweit gedrückt, dass man Sony von außen immer weiter Stück für Stück übernehmen kann.

Ist Sony dann reif für die Schlachtung, wird erstmal komplett umstrukturiert, und alle Leute aus den "unproduktiven" Abteilungen dürfen schon einmal ihren Arbeitsplatz räumen.
Und da ja nun einmal gerade umstrukturiert wird, und alle Angst um ihre Arbeitsplätze haben, ist es ein leichtes, im weiteren Verlauf den Arbeitslohn der Angestellten auf 2/3 zu drücken, bei gleichzeitiger Aufstockung der Arbeitszeit.

Mit den daraus resultierenden Gewinnen werden aber dann weder neue Arbeitsplätze geschaffen, noch bekommt die Belegschaft eine Prämie, denn obwohl es Sony dann eventuell besser geht, stehen nun die Dividendenausschüttungen an, wo denen natürlich ein Großteil der Arbeitnehmer wiederum nichts haben wird.

Natürlich kann man nun behaupten, diese Arbeitnehmer könnten ja nun dennoch froh sein, dass Sony nicht komplett pleite ist, und sie ja wenigstens noch ein wenig Lohn bekommen, und nicht auf der Straße sitzen, schließlich leben wir ja in einer Zeit, wo es heißt "Hauptsache Arbeit".

Ich persönlich finde diese Systematik dieser Manager allerdings sehr bedenklich, da es diesen Menschen nur um Geld geht, und das Wohlergehen der Mitarbeiter einen Scheißdreck Wert ist.
Und das in einer Gesellschaft, von der wir alle behaupten, wir seien zivilisiert, intelligent, müssten tolerant sein, usw.

Doch in Wirklichkeit entwickeln wir uns jeden Tag ein Stück zurück, den immer mehr wird der Wohlstand, den wir alle haben / hatten immer weiter zurückgebaut, und dies nicht, um den weniger glücklichen zu helfen, sondern einfach nur, um den Geldbeutel einiger weniger zu füllen, die jetzt schon nicht mehr wissen, wohin mit ihrem Geld.

Und bevor nun wieder einer kommt, dies hätte mit Neid zu tun, oder aber man könnte im Leben ja alles erreichen, wenn man nur hart genug arbeitet: Nichts kann man im Leben erreichen, wenn man nicht lügt und betrügt dass sich die Balken biegen. Man frage sich, wofür ein Manager welcher Art auch immer es verdient, mit 10 Millionen im Jahr nach Hause zu gehen, während der eigene Angestellte inzwischen nur noch als Nummer auf einem Papier existiert.

Ach ja, jetzt wird nun wieder einer kommen mit dieser tollen Verantwortung der Schaffung von Arbeitsplätzen die diese Manager ja haben. Ein Pilot, ein Zugfahrer, ein Arzt, usw haben jeden Tag Menschenleben in der Hand, und bekommen dafür nicht einmal annähernd soviel Geld.

Und was ein Mensch mit 8 Autos, 5 Häusern und 30 Millionen auf dem Konto soll, während in den Entwicklungsländern die Leute verhungern, verstehe ich bis heute nicht.
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14.05.2013 20:12 Uhr von limasierra
 
+0 | -0
 
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Der Kurs soll bitte um 60% hin und her schwanken und zwar regelmäßig, am besten zweimal täglich, danke!
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14.05.2013 20:39 Uhr von ms1889