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Migranten fürchten sich vor deutschen Altersheimen

In ein Altersheim zu müssen und damit die Kontrolle über sein Leben abzugeben, ist für fast alle Menschen ein Graus.

Für Migranten ist diese Furcht in Deutschland noch höher, denn in den meisten Altersheimen gibt es andersreligiöse Seelsorger oder auch Speisen, die für Muslime zum Beispiel nicht erlaubt sind.

"In der ganzen Stadt gibt es kein Altenheim mit interkulturellem Pflegekonzept", kritisiert die Psychiaterin und Demenzexpertin Elif Cindik die Situation in München.


WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Angst, Pflege, Migranten, Altersheim
Quelle: www.sueddeutsche.de

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47 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2013 12:06 Uhr von gerndrin
 
+111 | -20
 
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Deutsche Altersheime fürchten sich vor Migranten...

Würde ich auch, wenn ich ein Leben lang hier verbracht hätte und immer noch kein Deutsch kann..
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14.05.2013 12:33 Uhr von mueppl
 
+14 | -3
 
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Wenn es einen Markt dafür gibt, wird es entsprechende Pflegeheime geben.
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14.05.2013 12:35 Uhr von blade31
 
+28 | -6
 
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oh je Altenpflegerinnen ohne Kopftuch und männlicher begleitung...
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14.05.2013 12:43 Uhr von Lucianus
 
+28 | -6
 
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Es gibt Pflegeheime die sich genau um spezielle Bedürfnisse kümmern. Diese Kosten allerdings mehr (bzw. der Staat übernimmt die Kosten nicht).
Wer kein Geld hat, weil er nie gearbeitet hat und/oder es auch nicht will, der hat keine spezifischen Sonderwünsche zu stellen sondern zu nehmen was ihm (kostenlos) Angeboten wird. (Immerhin WIRD es angeboten!)

[ nachträglich editiert von Lucianus ]
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14.05.2013 12:56 Uhr von Suffkopp
 
+9 | -55
 
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14.05.2013 12:58 Uhr von Borgir
 
+10 | -5
 
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Interkulturelles Pflegekonzept? Wer soll das denn umsetzen? Jetzt schon wesentlich zu wenig Personal.....also manche Leute, echt
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14.05.2013 13:07 Uhr von ThomasHambrecht
 
+32 | -7
 
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Warum kommen die eigentlich in unser Land - wenn es doch in ihren eigenen Land so viel besser ist?
Wollen dann, dass wir Kreuze aus den Klassenzimmer entfernen, Kopftücher im Unterricht tragen und fürchten sich vor unseren Altersheimen. Schmeckt bei uns das Gras auf der Wiese besser oder zahlen wir bessere Sozialleistungen?
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14.05.2013 13:28 Uhr von Faceried
 
+3 | -15
 
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14.05.2013 13:33 Uhr von Atze2
 
+17 | -1
 
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liegt wohl daran das bei den meissten Altersheimen die christl. Kirche der Träger ist.

Der/Die Ditb kann doch an seine Moscheen ein Nebengebäude für die Alten anbauen und sich drum kümmern.

Wo ist das Problem?
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14.05.2013 13:47 Uhr von Biblio
 
+2 | -17
 
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14.05.2013 13:56 Uhr von Biblio
 
+2 | -26
 
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14.05.2013 14:13 Uhr von Biblio
 
+1 | -22
 
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14.05.2013 14:23 Uhr von omar
 
+11 | -7
 
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@Tesla:
"wenn es euch nicht PASST dann VERLASST doch selbst DEUTSCHLAND!!!"
=> Mein Opa kam 1962 nach Deutschland. Er wurde damals explizit hierfür in der Türkei angeworben. Er hat sein Leben lang gearbeitet und starb leider bevor er das Rentenalter erreicht hat. Aber wenn er bis zur Rente gekommen wäre, dann wäre er mit Sicherheit in die Türkei zurückgekehrt.
Meine Eltern sind kurz vor der Rente, und haben auch ihr Leben lang in Deutschland gearbeitet, waren nie auf Sozialtransfersangewiesen und fleißig in die Sozialkassen eingezahlt. Auch sie planen bereits ihren Ruhestand in der Türkei.
Wenn sie aber sich den Ruhestand in der Türkei nicht leisten könnten oder aus irgendwelchen Gründen in Deutschland leben müssten (z.B. weil sie im Ursprungsland verfolgt werden, oder ganz alleine sind und keine Verwandten oder Freunde/Bekannte mehr haben), dann würden sie natürlich schauen, dass das Altersheim ihren Ansprüchen gerecht wird. Mittlerweile gibt es übrigens auch in Deutschland Pflegedienste und Altersheime die auf solche Kunden spezialisiert sind.

Ich selbst bin hier geboren und aufgewachsen, und kenne die Türkei nur als Urlaubsland. Meine Verlobte ist Deutsche und unsere Kinder werden vermutlich mal mehr Deutsche als Türken sein. Deutschland zu verlassen fällt mir daher nicht im Traum ein.

P.S.: Deine Einstellung ist in groben Zügen fast sogar nachvollziehbar. Deine Ausdrucksweise finde ich lediglich etwas ungeschliffen. Von mir aus darfst du gerne so intollerant, engstirnig und fremdenfeindlich sein, wie du willst (sofern du dies nur mit friedlichen Mitteln zum Audruck bringst). Ich freu mich schon darauf, wenn deine "liebevoll erzogenen" Kinder eines Tages einen Türkischen Freund/Freundin mit nach Hause bringen. Oder sie von einem türkischen Lehrer/Lehrerin im Deutschunterricht eine gute Rechtschreibung beigebracht bekommen, um dann daheim die Eltern zu korregieren.
Bitte entschuldige, wenn ich diskriminierend war.
Oder wie Somuncu sagt: Jede Minderheit hat ein Recht auf Diskriminierung... ;)
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14.05.2013 14:30 Uhr von JensGibolde
 
+4 | -2
 
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das ist integration!
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14.05.2013 14:54 Uhr von wilcomb72
 
+14 | -4
 
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Ich fürchte mich vor einem Alten heim mit alternden Migranten als mitbewohner, zahle schon extra mehr miete, damit ich in einem Migranten freien Haus wohne, und nu kommt sowas, daran hab ich noch garnicht gedacht :(
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14.05.2013 15:48 Uhr von Biblio
 
+0 | -19
 
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14.05.2013 16:05 Uhr von Floppy77
 
+9 | -1
 
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Wozu auch, die haben doch alle unzählige Kinder und Enkel, wer soviel Nachwuchs hat der braucht doch in kein Altenheim...
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14.05.2013 17:50 Uhr von generalviper
 
+10 | -3
 
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Ich finde, wir sollten in Deutschland alle Religionen verbieten.

Ich habe keine Lust mehr mir jeden Tag diese Diskussionen anzuhören. Die eine Religion darf dies nicht, die andere das nicht, und zu guter letzt darf die eine Religion sich nicht einmal an Gesetze des Staates halten.

Für viele Menschen mag Religion ein sehr wichtiger Bestandteil des Lebens sein, aber wer ernsthaft daran glaubt, dass ein Gott darauf achtet, wieviel Schweinefleich wir essen, wage ich doch sehr zu bezweifeln.

Ich denke, einen Gott interessiert es eher, wie wir Menschen zusammenleben, und zwar miteinander und tolerant.

Die Bibel und der Koran sind ohne Zweifel sehr schöne Bücher. Doch z.B. die Bibel fasst das wichtigste in den 10 Geboten zusammen.

Viele Religionen haben in ihrem Wirken Menschen verletzt, getötet, oder sogar versucht ganze Kulturen auszurotten.

Auch heutzutage sieht man, dass Religionen keinen guten Einfluss auf Menschen haben. Religionen sollen dem Menschen einen Leitfaden geben, einen Halt in schwierigen Situationen, an das gute zu glauben.
Bewirken tun sie meistens nur das Gegenteil. Es gibt ganze Länder, in denen Religionen zur Unterdrückung der Menschen genutzt werden.

Soll jeder in seiner Wohnung tun und lassen was er will, aber ausserhalb der eigenen 4 Wände hat KEINE Religion in irgendeiner Weise etwas verloren!
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14.05.2013 18:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
+3 | -11
 
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@tesla2012
"Soll das etwa darus hinauslaufen das Jetzt die Moslimen eigene Pflegeheime wollen.
Wenns denen nicht passt können die sich ja gerne in ihrer Heimat Pflegen lassen"

Ein sehr schönes Beispiel für eine gescheiterte interkulturelle Öffnung, bzw. Intoleranz. Was pisst es dich an wenn Pflegeheime im Rahmen der Kunden-/Bedarfsorientierung ihre Konzepte anpassen? Passt nicht so ganz in dein enges Weltbild?
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14.05.2013 20:22 Uhr von DevilsD
 
+9 | -0
 
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und wenn sie nicht gestorben sind, fordern und kritisieren sie noch heute.
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14.05.2013 21:50 Uhr von Faceried
 
+1 | -5
 
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@Terrorstorm

"ja ich übertreibe jetzt"

Die Wörter aus deinem Profil passen eher zu deinem Kommentar: "geistiger Tiefflieger". Und das bist du.
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14.05.2013 22:07 Uhr von wombie
 
+5 | -1
 
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"Interkulturelles Pflegekonzept"? Bescheuert oder was?
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14.05.2013 22:29 Uhr von Dracultepes
 
+2 | -3
 
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Ich wusste garnicht das eine eigene Religion haben und nach deren Regeln leben was von sich nicht anpassen hat.
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15.05.2013 00:06 Uhr von -Count-
 
+8 | -0
 
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Niemand hindert die Musel daran, auf eigene Kosten Alersheime zu errichten, die ihren "Standards" entsprechen. Aber halt, das wollen sie natürlich auch nicht, WIR sollen das bezahlen...
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15.05.2013 00:06 Uhr von keakzzz
 
+8 | -0
 
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Wieso wird in diesem Fall eigentlich "Migranten" geschrieben, wenn es doch um "Muslime" geht?

Ich bezweifle, daß bspw. die meisten in die Jahre gekommenen italienischen, portugiesischen oder spanischen Gastarbeiter mehr "Angst" vor deutschen Altersheimen haben als deutsche Senioren.

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