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Russland: Immer mehr Studenten bestechen ihre Professoren - Notenverkauf boomt

So gut wie in Westländern verdienen Professoren in Russland nicht. Doch zahlreiche Hochschullehrer haben eine zusätzliche lukrative Einnahmequelle entdeckt. Sie lassen sich einfach von ihren Studenten bestechen. Das ist zwar illegal, doch der Notenverkauf boomt regelrecht.

30 Prozent aller Studenten sollen schon Scheine gegen Zensuren auf den Tisch gelegt haben. Das läuft allerdings heimlich ab. So hat die Studentin Olga beim ersten Schmieren noch Angst gehabt. Schließlich hätte sie von der Universität fliegen können, wenn der Professor nicht akzeptiert hätte.

Doch die Tiermedizinerin musste nur das Codewort "anders regeln" fallen lassen. Für umgerechnet 40 Euro hatte sie die Prüfung bestanden. Das behielt sie bei. Einige Klausuren schreibt sie schon gar nicht mehr mit. Sogar Eltern bestechen schon Grundschullehrer für gute Noten.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Russland, Universität, Zensur, Note, Bestechung
Quelle: www.spiegel.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.05.2013 10:28 Uhr von Kepas_Beleglorn
 
+11 | -1
 
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Damit dürfte der Wert eines russischen Diploms auf dem Arbeitsmarkt drastisch sinken.
Arbeitgeber: "Wo haben Sie studiert?"
Bewerber: "In Russland."
Arbeitgeber: "Der nächste bitte."
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14.05.2013 10:49 Uhr von Canay77
 
+2 | -10
 
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@Kepas

Und du meinst das wird in Deutschland oder in anderen Ländern der EU nicht so praktiziert? Wenn du davon ausgehst das es hier so etwas nicht gibt bist du auf dem Holzweg!
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14.05.2013 10:50 Uhr von ZzaiH
 
+1 | -1
 
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auweia
40€ für eine prüfung...es wird wohl kaum mehr als 10 prüfungen pro halbjahr geben - macht dann bei 5 jahren studium 2000€...
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14.05.2013 13:46 Uhr von Hugh
 
+10 | -0
 
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@ Canay77:

Du willst uns jetzt ernsthaft erzählen, dass ein gestandener Professor hierzulande seine wissenschaftliche Karriere für ein paar Euro eines Studenten aufs Spiel setzt?

Weißt Du überhaupt, was es bedeutet, ein Professor zu sein, wie hart der Weg dahin ist und wie abhängig diese Personen von einer lupenreinen wissenschaftlichen Reputation sind?
Anscheinend nicht. Aber erst mal sich wichtig machen wollen...
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14.05.2013 20:15 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+1 | -0
 
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Hier in Deutschland könnte ich mir das auch vorstellen (denke gerade an zu Gutenberg) da soll ja auch was abgelaufen sein.

Nur bei den Preisen hier kann ich mir vorstellen das die höher als 40€ sind :-)

Ich kann in diesen Zusammenhang nur über Leute lachen die das Wort "Qualifikation" zum Argument für schlechte Arbeitsbedingungen wählen, weil man ja nicht studiert hat, LOOOL!

Solche "Qualifikationen" könnt ihr vor eurer Klotür hängen, meinetwegen auch eingerahmt!


Wer hier Rechtschaibpfehlar findet kann mir diese auch gerne abkaufen, akzeptiere Paypal!

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