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Großbritannien: Gedruckte 3D-Waffe durch Sicherheitsschleuse geschmuggelt

Im Internet kursieren Blaupausen von einer Waffe aus Plastik, die mit einem 3D-Drucker ausgedruckt werden kann (ShortNews berichtete). Die Redaktion der Zeitung "The Daily Mail" hat das Teil ausgedruckt und problemlos in den "Eurostar" geschmuggelt.

Man kaufte einen 3D-Drucker für etwa 2.000 Euro und druckte die Waffe aus. Danach ging man unbemerkt durch die Sicherheitsschleuse vom "Eurostar", ein Zug der von London nach Paris fährt. Weil die Waffe fast komplett aus Kunststoff ist, reagierte die Schleuse nicht.

Im Zug setzte man die zuvor demontierte Waffe in 30 Sekunden wieder zusammen. Den Schlagbolzen und die Munition hatte man aus Sicherheitsgründen nicht dabei, hätten aber genau so problemlos rein geschmuggelt werden können, so die Reporter.


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WebReporter: Sijamboi
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Großbritannien, Waffe, 3D, Schmuggel
Quelle: www.dailymail.co.uk

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25 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2013 19:18 Uhr von Borgir
 
+10 | -10
 
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Super. Warum muss man aus allem eine Waffenfabrik machen?
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13.05.2013 19:18 Uhr von blade31
 
+40 | -1
 
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und dann entführt man den Zug und zwingt den Zugführer in das nächste Gebäude zu fahren...
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13.05.2013 19:20 Uhr von shadow#
 
+11 | -1
 
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Prima, dann können die wahllosen Verbote ja kommen!
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13.05.2013 19:24 Uhr von yeah87
 
+12 | -2
 
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Mal abwarten bis der drucker billiger wird
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13.05.2013 19:47 Uhr von Floetistin
 
+23 | -3
 
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" Den Schlagbolzen und die Munition hatte man aus Sicherheitsgründen nicht dabei"

Aha! Da ist der Knackpunkt.

Sie haben es also geschafft eine nicht funktionsfähige Waffe in den Zug zu schmuggeln.

Super!!

Es ist auch ein Unterschied ob man an einem Bahnhof in einen Zug einsteigt und durch einen Metalldetektor muß oder an einem Flughafen durch die ganzen Sicherheitskontrollen muß bei denen auch das Gepäck nach auffälligen Formen und Mustern gecheckt werden, bzw. wo man abgetastet wird.

So einen Metalldetektor gibts inzwischen an einigen Schulen und in öffentlichen Gebäuden. Das soll nur grob aussortieren.

Probiert euer Experiment nochmal unter realistischen Bedingungen. Mal sehen wie es dann läuft.

Wieder mal Panikmache.
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13.05.2013 20:36 Uhr von Gnarf456
 
+3 | -7
 
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Naja, die Munition könnte man ja in einem ausgehöhlten Schuhabsatz bzw. Schuhsohle unterbringen, oder eine einzelne Patrone an so einer Halskette, gab ja mal so Halsketten mit Fake-Patrone. Oder im Griff von einem Schirm, im Metallrohr. Oder...
Das Argument, dass man da mit Patronen nicht durchgekommen wäre, ist irgendwie nicht haltbar angesichts der vielen Möglichkeiten, irgendwie Munition zu verbergen... man muss nur wissen, wie.
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13.05.2013 20:39 Uhr von Petabyte-SSD
 
+8 | -1
 
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Was für en Aufregung um Nichts.
Man kann auch Plastiksprengstoff da reinschmuggeln.
Oder mit der Energie seiner Muskelzellen einen Schaffner totschlagen...
Verbietet Nahrung, welche die Muskeln mit Energie versorgen!
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13.05.2013 20:48 Uhr von jupiter_0815
 
+2 | -1
 
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Super. Er hat ein stück Plastik in den Eurostar geschmugelt.
Ich habe gelesen das so ein kleiner 3D-Drucker für den "Hausgebrauch" sich nicht zum Druck einer Waffe eignet, weil das Kunststoff zu weich ist.

@Floetistin
Mehr ist das auch nicht.
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13.05.2013 21:09 Uhr von keineahnung13
 
+2 | -1
 
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bisher geht das auch nur mit einem bestimmten Drucker... geht nicht mit allen 3D Druckern...

aber irgendwie Fetzt so ein Ding... könnte man so manche Plasteersatzteile für irgendwas drucken
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13.05.2013 21:40 Uhr von kingoftf
 
+2 | -1
 
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@Gnarf456

Wohl lange nicht mehr geflogen, selbst die Schuhe muss man heute teilweise ausziehen und durch den Scanner schieben.
Schirm bekommst Du auch nicht ins Handgepäck...

Mir haben sie am Düsseldorfer Flughafen mal eine TASCHENLAMPE nicht als Handgepäck durchgehen lassen mit der Bemerkung "Damit könnten Sie ja den Piloten erschlagen"
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13.05.2013 21:46 Uhr von Gorli
 
+1 | -2
 
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@ Borgir:

Kurze Antwort: Weil sies können.

Lange Antwort: Weil sies wollen.

Aber ehrlich: Warum so umständlich? Blausäure kann man sich daheim mit einem Chemiebaukasten aus Alkohol und Dünger herstellen. Versprüht man das mit einer ganz normalen Supersoaker ist das im Grunde genauso tötlich wie ein Schuss mit einer Magnum.

[ nachträglich editiert von Gorli ]
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13.05.2013 22:53 Uhr von Floetistin
 
+2 | -0
 
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Gorli

Ach. Und die Supersoaker widersteht der Blausäure lang genug um sie zu verspritzen bevor du mit einer unauffällig knallbunten oder grellfarbigen Plastikwumme klammheimlich durch Metalldetektoren, Sicherheitspersonal und eine Durchleuchtungsmaschine geschlichen bist? :-)
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13.05.2013 23:37 Uhr von Jolly.Roger
 
+3 | -1
 
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Aha.
Schlagbolzen und Munition aus Plastik?

Um die Metaldetektoren zu umgehen gibt es Waffen aus Keramik. Die sind ebenfalls "unsichtbar" und funktionieren im Gegensatz zu dieser Wasserpistole auch.

VIel mehr als eine Softair-Pistole mit 0,5J ist das Ding doch nicht.

Ich habe mal eine Wasserpistole im Handgepäck "geschmuggelt"....uiuiuiui...
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13.05.2013 23:52 Uhr von DerMaus
 
+2 | -0
 
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Falsch. Schlagbolzen und Munition sind die einzigen notwenigen Metallteile, und genau die werden von Sicherheitsschleusen erkannt.

Ein Schlagbolzen wäre vielleicht noch aus herumliegendem Müll improvisierbar (das Orginal verwendet hier einen Nagel), aber auf einer gesicherten Bahnlinie sollte es ziemlich schwierig werden, an Munition zu kommen.
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13.05.2013 23:54 Uhr von dommen
 
+2 | -0
 
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Ja toll, nen Zug entführen... "Bitta Anhalten und auf dem selben Weg zurück!"
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13.05.2013 23:55 Uhr von Zephram
 
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ich glaub nicht das eine normale sicherheitsschleuse auf einen schlagbolzen und einige patronen reagiert - zu wenig metall

jm2p Zeph
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14.05.2013 00:08 Uhr von jupiter_0815
 
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@Jolly.Roger
Waffen aus Keramik?
Messer, ja. Schußwaffen, nein. Wenn Du die Glock 7 meinst muß ich Dich leider entäuschen. Das ist eine Fictive Waffe, die in dem Film Stirb langsam 2 vorkahm. Nahe dran ist die Glock 17, die zu ca.40% aus Kunststoff besteht, aber immer noch von Detektoren erkannt werden kann.

[ nachträglich editiert von jupiter_0815 ]
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14.05.2013 02:28 Uhr von Andy81DD
 
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Hmm, also das will ich sehen, dass die mit einer Plasikpistole ernsthaft schaden anrichten (außer an sich selbst, wenn die Waffe durch die Explosionsenergie der Patrone zerfetzt wird.)

Nicht umsonst ist das rohr und verschluss einer Waffe aus speziellen Stahl gefertigt, welcher diesen Kräften standhalten kann.

Interessant wäre es eher, ob die professionellen 3D drucker, welche Metallteile drucken können, haltbar genug für eine Waffe wären, immerhin wird dass Metallpulver ja durch Laser zusammengeschmolzen, womit man letzendlich sehr gute Strukturen erreicht.
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14.05.2013 03:36 Uhr von Trallala2
 
+1 | -0
 
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Wenn eine Terrorist vor hat so eine Waffe zu schmurgeln, wird er sich nicht davon abhalten lassen ob er für das Ding eine professionellen 3D Drucker benötigt. Wenn es soweit ist, wird er sich das Ding auch besorgen können. Der fehlende professionelle Drucker hält vielleicht die Amateure auf, aber nicht die Profis. Somit kann man sage: das Ding ist herzustellen.
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14.05.2013 08:04 Uhr von LucasXXL
 
+0 | -1
 
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@ DerMaus warum sind die Notwendig??? Die Waffe reicht allein zu Abschreckung. Wenn das Personal eh nicht an die Waffe glaubt macht einen Patrone auch nichts mehr aus!
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14.05.2013 08:43 Uhr von Endgegner
 
+1 | -0
 
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Als ob man nur damit Schusswaffen herstellen kann...

Wenn jemand Waffen durch einen Metalldetektor schleusen will wird er das auch schaffen, egal ob mit 3D-Drucker oder nicht.
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14.05.2013 09:04 Uhr von Jolly.Roger
 
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@jupiter_0815:

"Waffen aus Keramik?
Messer, ja. Schußwaffen, nein."

Es gibt Schußwaffen aus Keramik, bzw aus einer Keramik-"Legierung".
(Ja, die ominöse Glock 7 hat es nie gegeben. War aber geniale Werbung für Glock, mal abgesehen davon, dass die Amis sich mal wieder leicht im Land geirrt haben....)

Diese Waffen werden aber sicher nicht in Serie produziert, noch können sie viel mehr als einen Schuß abgeben. Mit Kaliber 22 dürfte auch die Sicherheitsschleuse nicht ansprechen.
Einige Waffen aus Kunststoff arbeiten mit Gasdruck und können hülsenlose Munition abfeuern.


Allerdings halte ich es nach wie vor für Unsinn, mit einem 3D-Drucker und diesen Kunststoffen eine Waffe anzufertigen, die auch nur einen Schuß abgeben könnte. Sie sieht aus wie eine Waffe, das wars aber auch schon.
Und ich halte es für unseriösen Journalismus, wenn man das mit einer "Wasserpistole" ohne Schlagbolzen und ohne Munition "beweisen" möchte.
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14.05.2013 11:09 Uhr von jupiter_0815
 
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@Jolly.Roger
Hatte jetzt auch eher an Waffen auf´n Markt gedacht. Serienmodelle halt. Ansonsten möchte ich nicht wissen was so alles Geheimes noch in den Schubladen liegt und als Prototyp im Safe steht. ;-)

Eine hab ich da noch:

http://www.google.de/...
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14.05.2013 11:34 Uhr von Jolly.Roger
 
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@jupiter_0815:

:-))

Hier ein paar Beispiele für die Serienherstellung von Keramik-Waffen:

http://www.claytonbailey.com/...

http://cdn103.iofferphoto.com/...

Vielleicht hätten sie damit mal durch die Sicherheitsschleuse spazieren sollen....

;-)
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14.05.2013 19:52 Uhr von jupiter_0815
 
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@Jolly.Roger
Der war gut :-)

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