13.05.13 18:55 Uhr
 512
 

Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer ist gegen die Helmpflicht für Fahrradfahrer

In der "Fahrradhauptstadt" Münster (Nordrhein-Westfalen) fand jetzt der 3. Nationale Radverkehrskongress statt.

Bei dieser Veranstaltung hat sich Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zum wiederholten Male gegen eine Helmpflicht für Fahrradfahrer ausgesprochen.

Trotzdem findet Ramsauer es nicht gut, dass nur wenige Radfahrer einen Helm tragen. "Insgesamt sind wir nur bei elf Prozent. Das ist viel zu wenig, auch wenn die Quote bei Kindern und Jugendlichen höher ist", so der Minister.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: rheih
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Peter Ramsauer, Fahrradfahrer, Helmpflicht
Quelle: www.ruhrnachrichten.de
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
13.05.2013 18:55 Uhr von rheih
 
+9 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.05.2013 18:59 Uhr von grandmasterchef
 
+19 | -7
 
ANZEIGEN
Warum sollte man als Dorfler ständig n Helm tragen müssen? Find ich auf Radwegen unnötig... So gefährtlich ist radfahren nun wirklich nicht. Irgendwann reicht es auch mal mit der Sicherheit
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:04 Uhr von rubberduck09
 
+5 | -21
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:14 Uhr von Borgir
 
+4 | -12
 
ANZEIGEN
Genau Herr Ramsauer, gut gedacht. Tödliche Verletzungen kosten das Gesundheitssystem weniger Geld als solche, die noch zu behandeln sind. Dumm ist er ja nicht, der kleine Peter
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:17 Uhr von kuri
 
+14 | -4
 
ANZEIGEN
Ohjee jetzt fehlen nur noch: Knieschoner, Sicherheitsweste und Stützräder... *hust* =)
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:35 Uhr von CoffeMaker
 
+8 | -5
 
ANZEIGEN
"Was spricht gegen eine Helmpflicht für Fahrradfahrer? Eine Helmpflicht könnte möglicherweise Leben retten! "

Könnte einem Fußgänger auch das Leben retten.

Aus meiner eigenen Erfahrung, als Kind und Jugendlicher habe ich mich so oft gelegt mit Fahrrad und mir nie den Kopf gestoßen. Wenn ich zu Fuß unterwegs war und mich gelegt habe hab ich mir öfter den Kopf gestoßen.

Diese Fahrradhelmkampagne dient nur dazu mehr Vorschriften einzuführen die bei Verstoß mit Bußgelder geahnt werden können, sprich Geldeinnahme für die knappe Staatskasse (ähnlich wie das Abgezocke der Autofahrer). Je mehr Verbote desto höher die Chance das immer wieder Geld in die Kasse fließt.
Und außerdem muss sich dann auch noch jeder nen Helm kaufen, Mehrwertsteuer und wieder Geldeinnahme für Papa Staat.

Glaubt mal nicht das sich irgendein Politnik für eure scheiß Gesundheit interessiert, es geht immer ums Geld nur das wird nie einer offen sagen.

[ nachträglich editiert von CoffeMaker ]
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:35 Uhr von ErnstU
 
+19 | -6
 
ANZEIGEN
Ich bin mit meinem Fahrrad nur ein einziges mal gestürzt, und das war, als mir dieser verdammte helm ins gesich gerutscht ist ...

es gibt da so einen wunderbaren Text:

Kinder von heute werden in Watte gepackt. Wenn du als Kind in den 80ern oder 90ern lebtest, ist es zurrückblickend kaum zu glauben ,dass wir so lange überleben konnten!
Als Kinder saßen wir in Autos ohne Sicherheitsgurte und ohne Airbags. Unsere Bettchen waren angemalt mit Farbe voller Blei und Cadmium. Die Fläschchen aus der Apotheke konnten wir mühelos öffnen. Türen und Schränke waren eine ständige Bedrohung für unsere Fingerchen, und auf den Fahrrädern und Mopeds trugen wir nie Helme! Wir bauten Seifenkisten und entdeckten während der ersten Fahrt den Hang hinunter, dass wir die Bremsen vergessen hatten. Damit kamen wir nach einigen Unfällen klar.
Wir verließen morgens das Haus, wir blieben den ganzen Tag weg und mussten erst zu Hause sein, wenn die Straßenlaternen angingen. Niemand wusste, wo wir waren, und wir hatten nicht einmal ein HANDY dabei! Wir haben uns geschnitten, brachen Knochen und Zähne, und niemand wurde deswegen verklagt! Es waren eben Unfälle! Niemand hatte schuld, außer wir selbst. Keiner fragte nach "Aufsichtspflicht". Wir kämpften und schlugen uns manchmal grün und blau, damit mussten wir leben, denn es interessierte die Erwachsenen nicht besonders.
Wir aßen Kekse voll Zucker, Brot mit dick Nutella, tranken viel Cola, Fanta und Brause und wurden trozdem nicht zu dick oder krank! In öffentlichen Gebäuden waren wir ständig von Rauchwolken umhüllt! Wir tranken mit unseren Freunden aus einer Flasche, und niemand starb an den Folgen!

Wir gingen einfach raus und trafen unsere Freunde auf der Straße. Oder wir marschierten einfach zu deren Haus oder Wohnung und klingelten! Manchmal brauchten wir gar nicht zu klingeln, und gingen einfach hinein! Ohne Termin und ohne Wissen unserer gegenseitigen Eltern. Wir dachten uns Spiele aus mit Holzstöcken und Tennisbällen. Außerdem aßen wir Würmer, und die Prophezeiungen trafen nicht ein; die Würmer lebten nicht in unseren Bäuchen weiter, und mit Stöcken stachen wir auch nicht besonders viele Augen aus! Beim Straßenfußball durfte nur mitspielen, wer gut war. Wer nicht gut war, musste lernen mit, Entäuschungen klar zu kommen!

Manche Schüler waren nicht so schlau wie andere. Sie rasselten durch Prüfungen und wiederholten Klassen. Das führte damals nicht zu emotionalen Elternabenden oder gar zur Änderung von Leistungsbewertungen! Unsere Taten hatten manchmal Konsequenzen. Das war klar, und keiner konnte sich verstecken. Wenn einer von uns gegen das Gesetz verstoßen hat, war klar, dass die Eltern ihn nicht automatisch aus den Schlamassel heraushauen. Im Gegenteil: Sie waren oft der gleichen Meinung wie die Polizei! So etwas!!
Unsere Generation hat eine Fülle von innovativen Problemlösern und Erfindern mit Risikobereitschaft hervorgebracht. Wir hatten Freiheit, Misserfolg, Erfolg und Verantwortung! Mit allem wussten wir umzugehen!

Bist du vor 1986 geboren?

Wenn ja, dann gehörst DU auch dazu!!

Herzlichen Glückwunsch!!

Geboren vor 1986-WIR WAREN HELDEN!!!!

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
Kommentar ansehen
13.05.2013 19:43 Uhr von kuri
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
@ ErnstU

ja ich gehöre auch dazu...

und oft stelle ich mir die selben Fragen. Danke für deinen Text =) ...dickes +
Kommentar ansehen
13.05.2013 20:16 Uhr von Floetistin
 
+8 | -3
 
ANZEIGEN
ErnstU: *APPLAUS*


@rheih: Was dagegen spricht? Die persönliche Entscheidungsfreiheit.
Ein Helm ist beim Fahrradfahren eher störend. Wer es möchte - okay, soll er/sie.
Aber dazu gezwungen zu werden ist ein echter Eingriff in die persönliche Freiheit. Immerhin sind wir Erwachsene, bzw. verantwortungsbewusste Eltern und können selbst entscheiden was sein muß und was nicht.

2009 hatte ich einen Fahrradunfall. Ohne Helm. Ich bin über eine Einmündung gefahren, ein PKW hat mich übersehen und aufgegabelt.
Ein typerischer Radunfall.
Allerdings wäre ein Helm sinnlos gewesen, da ich seitlich aufgegabelt wurde und es daher meine Schulter erwischt hat.

Wenn es wirklich um Sicherheit ginge, würde man die Radwege ausbauen, mehr Wert auf die Ausbildung der Verkehrsteilnehmer legen, mehr Polizeikontrollen an stark befahrenen Straßen und Radwegen, usw. usf.

Dieser Fahrradhelm ist bestenfalls ein Schutz wenn es einen mal vom Sattel haut (z.B. wegen Sand auf der Straße, o.ä.).
Bei einem echten Verkehrsunfall ist das Ding nahezu nutzlos.

Wieso will man immer das Pferd von hinten aufzäumen? Unfälle passieren nunmal und sind nicht grudnsätzlich zu verhindern.
Aber man kann die Rahmenbedingungen ändern.

- Mehr Fahrradwege
- bessere Kennzeichnungen
- Fahrradbrücken, bzw. -tunnel
- Fahrradwege baulich getrennt von Straßen
- gut einsichtige Kreuzungen
- Verkehrskontrollen an gefährlichen Stellen
- bessere Schulungen von allen Verkehrsteilnehmern (auch Fahrradfahrern)
Kommentar ansehen
13.05.2013 21:36 Uhr von magnificus
 
+2 | -3
 
ANZEIGEN
Problem ist, die Entscheidung sollte frei sein, aber die Kosten sollen alle tragen. Wer lange im Krankenhaus war, kennt Patienten die wegen eines Unfalls mit Fahrrad dort waren.
Da geht es nicht immer um Schürfwunden.

ErnstU, so schön dein Text auch ist. "Das passiert mir doch nicht" oder "so oft gestürzt und nix passiert".
Opfer und Angehörige von Verbrechen, Unfälle usw sehen das vllt etwas anders. Und diese Zahl zu drücken, das sollte jedem wichtig sein.
Der Helm hilft. Wie oft sieht man Familien, wo die Kinder Helm tragen und die Eltern nicht! Hä?

[ nachträglich editiert von magnificus ]
Kommentar ansehen
13.05.2013 21:46 Uhr von magnificus
 
+2 | -2
 
ANZEIGEN
Nochmal. Der Helmpflicht stehe ich auch skeptisch gegenüber.
Aber mich ärgert einfach die Ignoranz und Naivität der Helmverweigerer.

" Unfälle passieren nunmal und sind nicht grudnsätzlich zu verhindern."

Was spricht gegen eine Linderung der Folgen von Unfällen?
Gerade auch, wenn man unschuldig verwickelt wird. Sehr sehr ärgerlich und nicht rückgängig zu machen. Und mit Geld von der Versicherung lässt sich die Gesundheit nicht wieder herzaubern.
Kommentar ansehen
14.05.2013 01:13 Uhr von Daukiller
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Vorab: Ich fahre im Jahr >2500km mit dem Rad, immer mit Helm und bei schlechten Sichtverhältnissen auch mit Warnweste.

Magnificus kann ich nur zu 100% zustimmen. Ich arbeite selbst als Rettungssanitäter und kenne genügend Beispiele, in denen ein Helm schwere Verletzungen verhindert hat oder möglicherweise hätte verhindern können.

Alle, die jetzt schon gegen eine mögliche Helmpflicht wettern, haben sich mit dem Thema überhaupt nicht auseinander gesetzt. Hier soll etwas vorgeschrieben werden, also ist man aus Prinzip dagegen. Punkt. Egal ob sinnvoll oder nicht.

Ein guter, passender Helm, der richtig eingestellt ist, verrutscht nicht und stört kaum. Seine alleinige Aufgabe ist es, den Kopf im Falle eines Unfalls zu schützen. Knochenbrüche heilen, Schürfwunden u.s.w. auch. Aber
Verletzungen im Kopf sind ein anderes Kaliber!

Über das Thema Helmpflicht habe ich schon viele Diskussionen gehabt. Die meisten davon laufen genau so ab, wie es magnificus schreibt:

1. "Ich werde auf keinen Fall einen Helm aufsetzen!"
2. "Wenn mir doch mal was passiert, soll das gefälligst die Krankenkasse zahlen. Dafür zahle ich schliesslich Beiträge!"
3. Aber: "Wer betrunken/beim Extremsport/beim Leichtsinn [...] verunfallt, soll das gefälligst selbst bezahlen. Er war sich ja des Risikos bewusst!"

Ich werde auch weiterhin einen Helm tragen, ob nun Pflicht oder nicht. Und allen "Helmverweigerern aus Prinzip" kann ich versichern, dass meine Kollegen und ich im Notfall trotzdem helfen...
Kommentar ansehen
14.05.2013 01:35 Uhr von Daukiller
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Heimatschutz:

"Versicherungmaffia und Lobby der Helmhersteller stecken doch wieder hinter diesem Anschlag auf unsere Freiheit!!"

Analog zu dieser Aussage könnte man fast annehmen, du würdest für die Pharma- und Medizinindustrie Lobbyarbeit leisten: Mehr Fahrradhelme = weniger schwere, langwierige Verletzungen = weniger Medikamente, weniger Reha, weniger Hilfsmittel = weniger Gewinn.
Kommentar ansehen
14.05.2013 20:55 Uhr von ptahotep
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Hmmm
Wenn ich die letzten zwei Jahre zurück denke was ich da Unfälle hatte:
- Ich auf kombiniertem Fuß und Radweg (beschildert mit Zeichen 240 StVO Bundesrepublik Deutschland), Auto fährt entgegengesetzt der Fahrtrichtung auf dem Weg, ich weich aus, Tür geht auf - Zusammenprall. Und werde auch noch angeschnauzt das ich auszuweichen habe
- Ich auf der Straße, da nur ein nicht beschilderter, begleitender Weg zur Straße vorhanden ist, ca. 20m vor der Kreuzung überholt mich ein PKW und biegt dann nach rechts ab - Ich lag dann auf der Motorhaube und wurde angepflaumt das ich gefälligst abzubremsen habe.

In welcher der Situationen hätte da ein Helm die Prellungen und Abschürfungen an der Schulter, Oberarm, Hüfte, Oberschenkel und Wade etwas genutzt?

[ nachträglich editiert von ptahotep ]

Refresh |<-- <-   1-14/14   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?