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Karstadt: "Tarifpause" für die Arbeitnehmer - Flächentarifvertrag gilt nicht mehr

Die Warenhauskette Karstadt hat jetzt bekannt gegeben, dass das Unternehmen den Flächentarifvertrag verlässt. Der Konzern spricht von einer "Tarifpause". Ziel dieser Maßnahme ist die "vollständige Gesundung" des Unternehmens.

Demnach sollen die Beschäftigten ihre aktuellen Ansprüche behalten, kommen aber nicht in den Genuss von zukünftigen Tariferhöhungen. Karstadt will in zwei Jahren dann wieder in den Flächentarifvertrag einsteigen.

Zuletzt hatten die Karstadt-Mitarbeiter schon mehrfach auf Teile ihrer Gehälter verzichtet. Die Gewerkschaft Ver.di hält die Aufkündigung des Flächentarifvertrages deshalb für einen Skandal.


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WebReporter: rheih
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Karstadt, Arbeitnehmer, Tarifvertrag
Quelle: www.spiegel.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2013 19:01 Uhr von ErnstU
 
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Da wird vor dem Ende noch mal etwas der Gewinn maximiert, bzw der Verlust für millionenschweren Investoren auf dem Rücken der kleinen Angestellten minimiert. Wenn Karstadt sagt, das sie in zwei Jahren wieder einsteigen wollen, dann darf man davon ausgehen, das es Karstadt in zwei Jahren gar nicht mehr gibt.

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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13.05.2013 19:12 Uhr von Borgir
 
+3 | -0
 
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Das ist also von Herrn Berggruen zu halten.. Das ist in der Tat ein Skandal. Wenn er in zwei Jahren wieder einsteigt fress ich einen Besen

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