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Karstadt: Betriebsräte zu Krisengespräch eingeladen

Am heutigen Montag hat der Kaufhauskonzern Karstadt die Betriebsräte zu einem Krisengespräch eingeladen. Das Treffen soll in Düsseldorf am Mittag beginnen und wird wahrscheinlich einige Stunden dauern, so eine Ver.di-Sprecherin.

Aus jeder Filiale sind fünf Betriebsräte eingeladen worden. Dass so viele Vertreter der Angestellten eingeladen worden sind, spricht dafür, dass es sich um ein heikles Thema handeln könnte. Am Ende der Woche soll es eine Betriebsversammlung geben.

Der Kaufhauskonzern ist schon seit Jahren in einer Krise. Nachdem Arcandor pleite gegangen ist, ging der Konzern an den Investor Nicolas Berggruen und wurde so vor dem Aus bewahrt. Berggruen hatte versprochen, die Filialen zu modernisieren und die Angestellten zu behalten.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Treffen, Karstadt, Betriebsrat, Krisengespräch
Quelle: www.handelsblatt.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2013 13:03 Uhr von Borgir
 
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Kann man ja mal gespannt sein, wie viel die Versprechen von Berggruen letztendlich wert waren. Man wird sehen.
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13.05.2013 13:27 Uhr von Bildungsminister
 
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Das Problem ist, dass eine Modernisierung dringend notwendig wäre, und diese einfach zu langsam fortschreitet. Karstadt hätte nur eine Chance wenn es eine moderne "Mall" würde, wo es im Grunde alles gibt. Und selbst dann wird es schwer. Selbst Fachgeschäfte haben es heute extrem schwer sich gegen das Internet zu behaupten, und solche die keiner Ladenkette angehören, um so Umsätze auszugleichen, haben es doppelt so schwer.

Ich wohne hier im Zentrum zwischen mehreren Großstädten (Dortmund, Hagen, Wuppertal, Essen, Bochum, usw.), und in all diesen Städten kann man mehr oder minder das gleiche Bild beobachten. Einstige Qualitätsgeschäfte weichen mehr und mehr irgendwelchen Billigläden oder der 20ten Dönerbude, und die Geschäfte die es noch gibt, die haben es extrem schwer. In den Großstädten geht das aber noch. In meiner Heimatstadt, einem mittelgroßen Dorf, sieht das noch viel schlimmer aus. Da sind ganze Straßenzüge quasi leer, oder mit Ramsch voll.

Und das wird ja so weiter gehen. Heute hat man noch recht viele Leute, die das Geschäft, die persönliche Beratung, dem Internet vorziehen. Die aktuelle Generation ist da aber nicht mehr so nostalgisch, und die danach erst recht nicht. Da wird noch mehr übers Internet laufen, und wie Innenstädte in 20, 30 oder 50 Jahren aussehen will ich gar nicht wissen. Zumal den Städten oft das Geld fehlt um gegenzusteuern.

Was sich Berggruen bei Karstadt gedacht hat weiß ich nicht, aber irgendwo war es doch zu erwarten, dass das nicht gut geht. Da wurde zwanghaft versucht etwas am Leben zu erhalten, um Arbeitsplätze zu sichern. Gleiches haben wir bei Holzmann oder Opel gesehen. Da standen die Verluste auch gegen die Arbeitnehmer, und obgleich die Situationen sicherlich unterschiedlich waren, war bei allen klar, dass es so nicht gut gehen wird.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]
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13.05.2013 13:45 Uhr von Bildungsminister
 
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Nein, die Karstadthäuser die ich kenne, ich kenne nun auch keine die modernisiert wurden, sind altbacken und basieren auf Kundenkonzepten die irgendwann im letzten Jahrhundert entwickelt wurden. Modern ist da definitiv nichts. Die Läden sind weder freundlich noch haben sie sich modernen Kundenbedingungen angepasst.

Ich habe eine Zeit lang in NewCastle Gateshead gelebt, dort steht das größte Shopping Centre Europas, das Metrocentre, und auch wenn man natürlich nicht erwarten kann, dass die Größe gleich ist, liegen doch beim Komfort, der Kundenbetreuung, dem Gesamtkonzept, und vielem mehr, Welten zwischen einem deutschen Karstadt und genannter Mall. Gerade junge Leute wirst du doch in einen Karstadt nicht rein bekommen, da geht bestenfalls Oma Krawuttke mit ihren Enkeln einkaufen, wenns zum Geburtstag einen neuen Strickpulli gibt.

[ nachträglich editiert von Bildungsminister ]

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