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Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Sommer - Lehrer sind schuld

Laut Statistiken der Bundesagentur für Arbeit wird schon seit Jahren ein immer wieder auftretender Trend beobachtet. Jedes Jahr steigen im Sommer die Arbeitslosenzahlen, fallen jedoch am Ende des Sommers wieder. Schuld dafür sind die befristeten Arbeitsverträge der nicht beamteten Lehrer.

Um Geld zu sparen, werden viele Lehrer zu Beginn der Ferien entlassen und leben dann den Sommer über von Arbeitslosengeld I oder sogar Hartz IV. Unter den ca. 200.000 angestellten Lehrern in Deutschland finden sich zehntausende mit solchen befristeten Arbeitsverträgen.

Ilse Schaad (Mitglied der GEW) dazu: "Die Arbeitslosenversicherung ist nicht dafür da, Lehrer im Juli oder August zu bezahlen." Zudem werden Anfang des Schuljahres vielerorts Notfallstundenpläne benötigt, da noch nicht alle Lehrer mit ihren befristeten Arbeitsverträge wieder eingestellt worden sind.


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WebReporter: KillerCookie
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Lehrer, Sommer, Schuld, Anstieg, Arbeitslosenzahl
Quelle: www.spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.05.2013 10:04 Uhr von tafkad
 
+1 | -0
 
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Bei einigen Sportlern war das früher auch üblich.
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13.05.2013 10:18 Uhr von rubberduck09
 
+23 | -1
 
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a) Ist diese Praxis aber nicht die ´Schuld´ der Lehrer sondern die Lehrer sind die betroffenen. Schuld sind die Schulämter.

b) Ist diese Praxis in der Baubranche auch üblich. Angestellt von März bis Oktober, der Rest Arbeitslos.
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13.05.2013 10:49 Uhr von Maedy
 
+10 | -0
 
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...und dann wundern sich die Schulen,dass die entlassenen Lehrer sich eine andere Schule suchen,bei der sie früher wieder angestellt werden und die Schule dann zwar ein Anrecht auf diese Lehrkraft hat,aber diese dann nicht verfügbar ist...somit leiden letztendlich die Schüler darunter.
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13.05.2013 11:01 Uhr von Child_of_Sun_24
 
+4 | -6
 
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Es heißt Arbeitslosengeld 2 nicht Hartz IV.
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13.05.2013 11:08 Uhr von Maedy
 
+4 | -1
 
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Es gibt genügend Lehrer die nur stundenweise arbeiten-ich denke,dass da auch Hartz IV zum tragen kommen könnte...
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13.05.2013 11:14 Uhr von Maedy
 
+3 | -0
 
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@ Child_of_Sun_24 rechtlich gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen diesen beiden Begriffen...
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13.05.2013 11:43 Uhr von Best_of_Capitalism
 
+4 | -2
 
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Also liebe Kinder, seid gut in der Schule und schreibt immer gute Noten und nimmt euch die Lehrer zum Vorbild.

Dann lieber ein Dönerladen eröffnen als in Deutschland Lehrer werden.
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13.05.2013 12:52 Uhr von jens3001
 
+2 | -0
 
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Also sinds nicht die Lehrer, sondern die Schulen bzw. das unzureichend finanzierte Schulwesen?

Denn die Lehrer können nix dafür, dass sie nur befristete Arbeitsverhältnisse bekommen. Denen wäre es sicher auch lieber für 12 statt 10 oder 11 Monate bezahlt zu werden.
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13.05.2013 13:14 Uhr von ms1889
 
+4 | -0
 
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der staat verschenkt soooooo viel geld an andere länder...nur in deutschland selbst hat man hungernde kinder (dank harz4) und hungernde rentner... sehr soziales land ist das! ich warte nur noch darauf das die regirenden den armen eine eigenschuld zuspricht...dann zeigen sie das sie asozial sind.
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13.05.2013 14:02 Uhr von maki
 
+2 | -0
 
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...demnächst in Ihrem Kino:

"Der Untergang II - Deutschland, ein Gruselmärchen"
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13.05.2013 15:17 Uhr von VT87
 
+0 | -0
 
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@ nochmalblabla
Es gibt einen Unterschied zwischen Urlaub und unterrichtsfreier Zeit.
Du hast einen gesetzlichen Anspruch auf Urlaub (mind. 4 Wochen pro Jahr) und dein Arbeitgeber kann dir deinen Urlaub nicht nehmen, indem er dich befristet einstellt oder kündigt.
Lehrer haben ganz normal Urlaub wie andere Angestellte auch, sind aber verpflichtet diesen in der unterrichtsfreien Zeit zu nehmen (für Geburt des Kindes etc. gibt es natürlich Ausnahmen).
In den Ferien können die Schulen einen Lehrer auch auf Fortbildungen schicken oder Dienstbesprechungen abhalten, da Ferien <> Urlaub.

Unabhängig davon finde ich diese Praxis von den Schulen nicht in Ordnung. Das gibt einen sehr unschönen Lebenslauf und die Kosten bleiben ja doch wieder am Staat hängen (außer evtl. bei privaten Schulen, die aber meistens auch von Staat mitfinanziert werden).
Die Regierung sollte sich vielleicht überlegen, ob die Schulen evtl. mehr Geld zur Verfügung haben sollten, um ausreichend Lehrer, Materialien und Schulgebäude (die nicht schimmeln und zerfallen) zu finanzieren.

(edit: Tippfehler gefunden)

[ nachträglich editiert von VT87 ]
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13.05.2013 16:42 Uhr von MurrayXVII
 
+1 | -0
 
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Warum haben die Lehrer Schuld wenn sie nur befristete Arbeitsverträge bekommen? Oo

Die werden sich den Schwachsinn sicher nicht aussuchen.

Dass die Arbeitslosenzahlen zu Beginn des neuen Schuljahres nicht auf den alten Stand zurückfallen weil einige nicht ausbildungsfähige Schüler dazukommen wurde hier auch unterschlagen. Dafür hätte man doch auch den Lehrer die Schuld geben können...auch wenn das Bildungssystem eigentlich die Schuld daran trägt.
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13.05.2013 17:25 Uhr von erw
 
+1 | -0
 
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Damit pinkeln sich die Ministerien doch nur gegenseitig ans Bein. Das Schulministerium spart Geld, weil die Lehrer im Sommer nicht bezahlt werden müssen, das Bundesministerium für Arbeit und Soziales zahlt dann mit dem Arbeitslosengeld das, was das Schulministerium sonst gezahlt hätte. Der Witz ist dabei, dass man einfach nur Geldzahlungen verlagert, alle nehmen Geld aus dem gleichen Pott. Aber der Verwaltungsaufwand dafür kostet mehr als nichts (wenn man es nicht so handhaben würde).

Das ist so typisch CDU, unter Kohl lief doch auch alles so, da wurde Geld von einem Ministerium zum anderen verlagert... und die Rentenversicherung immer mal wieder geplündert, wenn man Geld brauchte.

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