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Schlaganfall: Neue Methoden und Wirkstoffe machen Hoffnung

Bei einem Schlaganfall werden 32.000 Nervenzellen pro Sekunde getötet. So etwas kommt in Deutschland jährlich 270.000 Mal vor. Einen Schlaganfall können sogar Babys im Mutterleib bekommen.

In den meisten Fällen bleibt bei einem Schlaganfall ein Blutgerinnsel in den dünnen Arterien hängen und blockiert sie. Dadurch wird die betroffene Region des Hirns nicht mehr mit Sauerstoff versorgt.

Forscher haben neue Methoden und Wirkstoffe entwickelt, die als Alternative zur so genannten Lyse geeignet sind. Eine Alternative ist die Katheterlyse, was jedoch auch einige Risiken birgt. Neue Wirkstoffe wie Dabigatran, Rivaroxaban und Apixaban sind für die Nachbehandlung auf dem Markt.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Hoffnung, Schlaganfall, Methode, Wirkstoff
Quelle: www.bild.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2013 18:48 Uhr von Borgir
 
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32.000 Nervenzellen pro Sekunde, wichtige Sache. Wären es "nur" 32.000 wäre das wohl weniger schlimm.

Die Wirkstoffe beziehen sich nur auf eine Antikoagulation. Das heißt, dass es im Prinzip keine neue Behandlung ist, nur neue Namen, prinzipiell gleiche Wirkungsweise. Das mit der Katheterlyse ist auch so neu nicht (in meiner Ausbildung 98 bis 01 hab ich schon davon gehört). Keine neue Therapie für blutungsassoziierte Schlaganfälle. Also was ist jetzt wirklich neu?
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12.05.2013 19:55 Uhr von Pils28
 
+1 | -1
 
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Wie bitte soll ein Gerinnungshemmer eine Alternative zur Lysetherapie darstellen? In manchen Fällen bei der Prophylaxe eines Schlaganfalls vielleicht. Bei einem akuten Vorfall aber eher weniger. Zur Eklärung: Gerinnt das Blut, bildet sich eine Masse, die von Fibrin gebunden wird. Das obige Medikament hemmt die Entstehung von Fibrin, indem es den Faktor Xa, auch Thrombokinase genannt, hemmt. Genau das selbe machen die meisten Gerinnungshemmer. Eine Lse, oder korrekt Thrombolyse löst das Firbin auf und zerstört so diese Masse, den Thrombus. Wenn das Gefäß verstopft ist, kann man gerne verhindern, dass der Propf größer wird, bringt aber nur bedingt etwas.

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