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Scientology: Genehmigung für Stände soll nur unter Auflagen erteilt werden

Es wird berichtet, dass Scientology auch in der Fürstenrieder Straße im Münchner Stadtteil Laim wirbt. Wie zuletzt beim Ärger in der Sonnenstrasse, wurden auch hier Fußgänger, Kinder und Jugendliche mit Nachdruck angesprochen.

Es sei eben diese junge Altersgruppe, die in erster Linie leicht angreifbar für die Ideologie der Organisation sei, geben sich die vier Fraktionen (SPD/CSU/Grüne/FDP) im Bezirksausschuss besorgt.

Gleichzeitung fordern die vier Fraktionen die Stadtverwaltung auf, zukünftig Info-Stände nur unter der Bedingung zu erteilen, dass die Scientology-Organisation Kinder und Jugendliche nicht behelligen darf. Einstimmig wurde dieser Antrag an die Stadt übermittelt.


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WebReporter: Einaudi
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Scientology, Stand, Genehmigung, Auflagen, Besorgnis
Quelle: www.abendzeitung-muenchen.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.05.2013 18:21 Uhr von Borgir
 
+19 | -3
 
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Diese Leute überhaupt Stände aufbauen zu lassen, diese Leute als Religionsgemeinschaft anzuerkennen, ist doch schon ein Witz
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12.05.2013 20:52 Uhr von Herrgottl
 
+6 | -1
 
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All die Diskussionen wegen dem lästigen Anwerben gehen am Thema vorbei. Ihr müsst nicht werben, das bringt nichts mehr. Ihr müsst den WIRLICHEN Grund für den weltweiten Mitgliederschwund herausfinden! Schaut euch doch mal um, wie viele neue Gesichter gibt es in den Kursräumen, egal ob in Frankfurt, München, Berlin oder sonst wo? Das ist die REALITÄT und nicht was in euren Magazinen steht.

´´Aber wir haben doch viele neue Gebäude´´, sagt ihr. Quatsch, es geht um neue Mitglieder und nicht um Fassade.
Wie viele hingebungsvolle Mitglieder und Mitarbeiter haben immer und immer wieder auf konkrete Missstände innerhalb der Organisation hingewiesen? Mit welchem Resultat? Anscheinend sind eure Obersten nicht in der Lage, mit angemessener Kritik umzugehen. DESHALB haben sie die Organisation verlassen, sie haben gesehen, dass sie gegen eine Wand reden. Das ist auch der Grund warum Katie Holmes, Nicole Kidman, der zweifache Oscarpreisträger Paul Häggis, Marc Janicello, Jason Beghe, Lisa Presley und all die anderen Stars und Nicht-Stars nach langen inneren Kämpfen der Organisation den Rücken zugedreht haben. Und ebenso der Grund, dass sich viele hochrangige Kadermitglieder bei den Independent Scientologist formiert haben. Die vielen Sea-Org Mitglieder die gegangen sind, das Internet ist voll von ihren eindrücklichen Geschichten. Debbie Cook ist weg, der Bruder von eurem Boss Miscavige ist weg, seine Schwägerin ist weg, die Nichte ist weg, sogar sein eigener Vater hat die Organisation verlassen. Du meinst das stimme nicht?

Mir ist klar, das sind eure TABUS, darüber dürft (!) ihr nicht sprechen. Traurig, wenn die Kommunikation so eingeschränkt wird.
Nun, lieber Scientologe, der du dies liest (und ich weiss, dass du dies liest). Warum sind sie alle gegangen? Die hingebungsvollsten Scientologen! Warum? Weil sie schlechte Menschen sind? Wieder Quatsch. Tief in deinem Herzen weisst du, ob das was du hier liest, nicht etwas Wahres hat.

Wenn irgend etwas stimmt, von dem was ich sage, könnte es bei dir in der nächsten Sitzung am E-Meter anzeigen. Denn du hättest Aufmerksamkeit darauf. Und wenn du versuchen würdest, dies geistig wegzudrücken, würde es nur umso mehr anzeigen. Und dann müsstest du HINSCHAUEN! Aber was ist schlecht daran? Es geht doch um Wahrheit, oder nicht?
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12.05.2013 22:22 Uhr von mort76
 
+5 | -2
 
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Herrgottl,
nicht zu vergessen:
da wäre ja noch der Scientology-Privat-Knast, in dem man unliebsame Führungspersönlichkeiten verschwinden läßt, bevor sie was ausplaudern können...wer die Organisation tatsächlich verlassen konnte, hat ja noch Glück gehabt...
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13.05.2013 05:45 Uhr von Yoshi_87
 
+4 | -2
 
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Wie wäre es damit mal Vernunft zu zeigen und diese Sekte ganz zu verbieten?
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13.05.2013 15:55 Uhr von JonnyBlue
 
+1 | -4
 
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Jeder, der sich nur mal ein bisschen mit Scientology beschäftigt kann sehr schnell feststellen, dass Jugendliche ohne Einwilligung der Eltern sowieso nicht Mitglied bei Scientology werden können. Aber die Unwissenden kann man ja schnell in Panik versetzen.
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29.05.2013 22:39 Uhr von sooma
 
+0 | -0
 
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Was "die Deutschen" aus "der Geschichte" gelernt haben? Scientology wird vom Verfassungsschutz wegen "Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung“ beobachtet.

Aus der Kurzfassung des Verfassungsschutzberichtes 2011:

"[...] Die Organisation, die sich nach außen als unpolitische Religionsgemeinschaft darstellt, lehnt das demokratische Rechtssystem ab. Sie strebt als Fernziel eine von ihr allein beherrschte Gesellschaftsordnung an, in der wesentliche Grund- und Menschenrechte eingeschränkt oder ganz außer Kraft gesetzt werden sollen. Dieses politische Fernziel will die SO durch eine langfristig ausgerichtete Expansionsstrategie erreichen. So versucht sie weiterhin, im, Rahmen einer sogenannten Idealen-Org-Kampagne ihre deutschen Niederlassungen zu vergrößern und verstärkt politisch zu wirken [...]"

Der vollständige Bericht: http://www.verfassungsschutz.de/...

Weitere Publikationen: http://www.verfassungsschutz.de/...

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