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Einbruchszahlen in Deutschland steigen seit Finanzkrise dramatisch an

Alle 240 Sekunden wird in Deutschland eine Wohnung oder ein Haus von einem Einbrecher heimgesucht. Die neue Kriminalstatistik zeigt, dass die Zahl der Einbrüche dramatisch ansteigt. 144.117 Delikte stellte die Polizei 2012 fest. Das ist ein Plus von 8,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Bezogen auf 2009 sind die Einbruchszahlen gar um 30 Prozent gestiegen. Die Hälfte der Einbrüche passierte am helllichten Tag. Auch die Zahl von Raubüberfällen nahm zu. 3.025 Fälle (plus 3,9 Prozent) wurden verzeichnet. Die Täter werden dabei immer brutaler und misshandeln ihre Opfer schwer.

Hausratsversicherungen beklagen den enormen Schaden. 470 Millionen Euro mussten sie ersetzen. Das liegt daran, weil immer mehr Laptops und Smartphones wegkommen. Weil die Polizei personell unterbesetzt ist, werden nur 15,7 Prozent aller Einbrüche überhaupt aufgeklärt.


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WebReporter: knollenbovist
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Deutschland, Finanzkrise, Einbruch, Kriminalität
Quelle: www.welt.de

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