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Steuerhinterziehung: Deutschland - Offshore-Daten werden zur Verfügung gestellt

Alles fing mit einer Festplatte an, die dem Internationalen Konsortium investigativer Journalisten (ICIJ) anonym per Post zugetragen wurde. Es offenbarten sich insgesamt 2,5 Millionen Datensätze voll mit Dokumenten von 120.000 Offshore-Firmen aus den letzten 30 Jahren.

Nun werden die Daten auch für Deutschland freigegeben, nachdem zwei deutsche Medien versucht haben, dies mit dem Verweis auf die Pressefreiheit zu verbieten. Doch nun kann das Finanzministerium auf rund 400 GB Daten zurückgreifen, welches durch die USA, Großbritannien und Australien zur Verfügung gestellt wurde.

Betroffen sind insgesamt 130.000 Anleger aus über 170 Länder. Nachdem der Wahrheitsgehalt der Daten ausführlich geprüft wurde, veröffentlicht das ICIJ stückchenweise mit Hilfe von Journalisten aus aller Welt die Ergebnisse ihrer gesamten Analyse in insgesamt 46 Ländern.


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WebReporter: Timmer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutschland, Daten, Steuerhinterziehung, Verfügung, Offshore
Quelle: www.fr-online.de
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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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10.05.2013 21:09 Uhr von Timmer
 
+5 | -1
 
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Was noch dazukommt:

Es ist nicht strafbar, sein Geld in einem Steuerparadies anzulegen. Da es aber meistens aus dem Grund geschieht, es vor dem Fiskus zu verstecken und/oder den Herkunft zu verschleiern, kann die Sache ein wenig anders aussehen.


Bin gespannt was noch veröffentlicht wird. Einige Namen sind in der Quelle schon zu lesen.
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10.05.2013 21:13 Uhr von Nightvision
 
+12 | -2
 
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hahahahaha , und ich hoffe das mit dieser bekanntgabe auch die selbstanzeige nicht mehr greift . dieses ganze asoziale pack , das sich seiner verantwortung entzieht. wir müssen auch alle brav abdrücken an vater staat und die haben schon soviel vergünstigungen , da ist diese sinnlose gier unverständlich. alle in den knast und vermögen einziehen.
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10.05.2013 21:20 Uhr von kingoftf
 
+3 | -0
 
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@Nightvision

Das macht doch VW und Co auch nicht anders, also nicht nur die Bösen, sondern auch die Guten!!
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10.05.2013 21:24 Uhr von camperjack
 
+9 | -1
 
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"auf rund 400 GB Daten zurückgreifen, welches durch die USA, Großbritannien und Australien zur Verfügung gestellt wurde."

-> Komplett ungefiltert und natürlich ohne Manipulation betroffener Lobbyisten ;)
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10.05.2013 21:29 Uhr von Nightvision
 
+2 | -0
 
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@10.05.2013 21:20 Uhr von kingoftf , da ist es aber leider legal und da kann man nichts machen. das ist so ein fall von verraten und verkauft durch unsere politverbrecher.
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10.05.2013 21:31 Uhr von Slyzer
 
+1 | -4
 
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Wir brauchen bereits seits 20 Jahren ein weltweites einheitliches Steuersystem, was aber nur durch ein weltweites politisches Bündniss möglich wäre.

Da der Mensch aber lieber damit beschäftigt ist nur an sich selber zu denken, wird diese Entwicklung selbstverständlich verzögert.
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10.05.2013 22:41 Uhr von Slyzer
 
+1 | -2
 
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"Damit machst du den Bock zum Gärtner oder hast du keinen Schritt weiter gedacht, auch ein totale Kontrolle der Erdenbewohner wäre somit Tür und Tor geöffnet.
Ich denke nicht das es dir recht wäre wenn jemand alles über dich wissen würde, jede finanztechn. Transaktion überprüfen könnte u.s.w. bzw. auch um welche uhrzeit du gefurzt hast etc. :-)"

was?

ich habe von einem weltweiten politischen Bündnis geredet, damit sowas wie Steueroasen vertrocknen können.

Wie kommst du auf totale Überwachung?

Und außerdem hätte ich kein Problem, wenn finanztransaktionen in anonymisierter Form technisch kontrolliert werden können, weil man dadurch beispielsweise sämtliche Bestechungs-, Schwarzgeld- und andere Fälle erkennt, bei denen Geld in Richtungen fließt in die es nicht fließen darf (weil schädlich für die Gesellschaft).

Und ja es gibt nunmal Freiheiten auf der Welt, die ausgenutzt werden. Am besten wäre es, wenn jeder Mensch einfach nur mündig wäre und so handelt, dass er keinen größeren Schaden an der Gesellschaft anrichtet.

Solange aber die Menschen zu ungebildet sind um die Notwendigkeit solcher Handlungen zu erkennen, können wir nicht sagen, dass wir ihnen die Legitimation zu genau solchen Handlungen geben können, die im Gesammten gravierend negative Auswirkungen auf die Gesellschaft haben.

Was meinst du denn, warum die meisten Menschen zu wenig Geld haben? Wohin verschwindet denn sehr viel Geld aus dem System?

Und jetzt guck dir die Steueroasen an, mit 120.000 Firmen+ aus über 170 Ländern.
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10.05.2013 22:50 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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Falsch wiedergegeben:
Niemand hatte versucht zu verhindern, dass die deutschen Behörden die Daten bekommen. Die Süddeutsche hatte sich lediglich geweigert, die Daten weiterzugeben. Und das "verzweifelt" hat sich der Autor ja schön aus seinen Fingern gesogen.
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10.05.2013 23:15 Uhr von Timmer
 
+1 | -0
 
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@TheRoadrunner:

Du hast Recht. Das habe ich zum Teil falsch wiedergegeben, dass muss ich wohl in der Eile falsch interpretiert haben.

Danke für den Hinweis. Ich mag nur ungern falsches wiedergeben besonders da ich mich recht viel für Wirtschaft interessiere.

[ nachträglich editiert von Timmer ]

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