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Brasilien: Joachim Gauck soll sich für mehr Schutz für indigene Völker einsetzen

Bundespräsident Joachim Gauck wird vom 13. bis zum 16. Mai zu einem Staatsbesuch in Brasilien erwartet. Nun hat die Umweltorganisation Survival International in einem offenen Brief dazu aufgefordert, sich bei seinem Besuch für die Rechte indigener Völker einzusetzen.

Gerade die Awa, eines der letzten Jäger-und-Sammler-Völker der Welt, ist akut bedroht durch die Erschließung der Region im Zuge des Grande Carajás-Projektes. Zu den Investoren gehört auch die deutsche Kreditanstalt für Wiederaufbau. Aber auch andere Völker sind bedroht durch den Ausbau des Landes.

Gauck wird bei seinem Besuch das Deutsch-Brasilianische Jahr einläuten und dabei auch an einem Treffen zur deutsch-brasilianischen Zusammenarbeit für nachhaltige Entwicklung im Tropenwaldschutz teilnehmen. Es ist bekannt, dass der Schutz indigener Völker auch dem Schutz des Regenwaldes dient.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Brasilien, Schutz, Umwelt, Joachim Gauck
Quelle: latina-press.com

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2013 22:35 Uhr von ErnstU
 
+7 | -5
 
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Ja, so sind unsere Politiker, wenn man sich um die Rechte anderer Bevölkerungsgruppen in fernen Ländern Sorgen macht ist wenigstens das Gewissen beruhigt, wenn man gleichzeitig die Rechte der eigenen mit Füssen tritt.
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10.05.2013 01:29 Uhr von nachtstein_
 
+3 | -4
 
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Wenn er es kann?
Schadet das einem von euch?
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10.05.2013 03:27 Uhr von roadblock
 
+4 | -0
 
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Herr Gauck, wann kommen sie eigentlich auf die Idee sich für das Land einzusetzen in dem sie beruflich aktiv sind? Und in dem der Steuerzahler für ihr üppiges Gehalt aufkommt! Wann kann man sich endlich wieder als Deutscher sicher nachts durch Berlin (etc.) bewegen ohne das es zu Übergriffen Seitens anderer Nationen kommt?

Aber Hauptsache man setzt sich in erster Linie für den Schutz indigener Völker ein, das ist natürlich wichtiger und dafür haben wir auch vollstes Verständnis da es normal ist das jedem Politiker (aufwärts) das eigene Volk am Ar... vorbei geht (Ironie off)

[ nachträglich editiert von roadblock ]
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10.05.2013 09:53 Uhr von Thomas_Covenant
 
+0 | -0
 
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@ alle Vorposter

Scheinbar habt ihr die Nachricht überhaupt nicht gelesen, Überschrift gesehen, nicht verstanden und nen Sch..-Kommentar abgegeben.
Bravo!
Erstens steht dort, dass die Umweltorganisation Survival International es gerne möchte, dass er sich für die Indigenen einsetzt, nicht dass er es auch macht!

Und zweitens geht es hier nicht darum Gelder in ein Land zu schicken um den Banken zu helfen, sondern darum ganze Völker vor der Ermordung zu retten bzw. deren Kultur zu retten. Habt ihr schon mal die verschiedenen Reservate gesehen und wie die Menschen dort leben?

Und drittens, deutsches Geld wird dort eingesetzt, zur Zerstörung der Regenwaldes und Auslöschung z.B. der Awa. Insofern ist Deutschland und deutsche Politiker sehr wohl direkt betroffen.

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