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Slowenien: Mit hartem Sparpaket ohne EU-Hilfe aus der Wirtschaftskrise

Ministerpräsidentin Alenka Bratusek hatte nun, sieben Wochen nach Antritt der Mitte-Links orientierten Regierung, ein Sparprogramm verkündet, dass ohne Kredite seitens der Euro-Partner auskommen den Weg aus der Schuldenkrise bahnen soll.

Das Beispiel Zypern schreckte doch zu sehr für eine Anfrage beim Rettungsfond ESM ab. Stattdessen sind Steuererhöhungen geplant und der Verkauf einiger staatlicher Unternehmen als da wären die zweitgrößte Bank sowie auch das größte Telekommunikationsunternehmen des Landes und andere.

Ursprünglich war eine sogenannte Krisensteuer geplant, die derzeit nur als Plan B gehandelt wird, um der Wirtschaft nicht noch einen negativen Effekt zu gönnen. Diese beinhaltete vorübergehende Steuererhöhungen auf alle Einkommen, Mehrwertsteuererhöhungen und eine Immobiliensteuer.


WebReporter: Timmer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Hilfe, Wirtschaftskrise, Sparpaket, Slowenien
Quelle: www.spiegel.de

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09.05.2013 21:41 Uhr von Timmer
 
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Scheint mir doch gut durchdacht zu sein. Statt die Steuern überall zu erhöhen versucht man, durch Privatisierung der staatlichen Unternehmen Geld in die Kasse zu spülen. Man wird aber nur auf Dauer sehen, wohin die Privatisierung fällt. Manches sollte meiner Meinung nach nicht aus den Händen des Staates fallen, wobei man auf Fluggesellschaften und einen Flughafen sicherlich verzichten kann.

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