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Fannie Mae im Aufschwung: Dividende von fast 60 Milliarden Dollar an US-Staat

Das nach der Finanzkrise vor der Pleite stehende verstaatlichte Immobilienunternehmen Fannie Mae zahlte nach einem Rekordgewinn im ersten Quartal dem US Finanzministerium fast ganze 60 Milliarden Dollar Dividende zurück.

Ein Großteil des Gewinnes stammt aus "latenten Steueransprüchen", sprich Steuervorteilen aus der Vergangenheit. Doch auch ohne diese Vorteile hätte Fannie Mae ein deutliches Plus erwirtschaftet.

Man rechnet damit, dass man bis Ende Juni alle Staatsgelder resultierend aus Rettungsgeldern zurückgezahlt hat. Jedoch bleibt es dem Unternehmen fest untersagt, den Staat als Anteilseigner herauszukaufen. Stattdessen ist man verpflichtet, Dividendenzahlungen zu tätigen.


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WebReporter: Timmer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Staat, Milliarden, Aufschwung, Dividende, Fannie Mae
Quelle: www.spiegel.de

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09.05.2013 20:56 Uhr von Timmer
 
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Zwar sind die Zahlen auch ein bissl schön gemalt (Durch Staat und Steuerspielchen viel Gewinn) aber die USA hats richtig gemacht: Knallhart den Konzern verstaatlicht und das Geld MIT Zinsen zurückgefordert für die Rettung.

Hierzulande undenkbar, dass auch nur eine Bank nen Euro zurückzahlen müsste (Commerzbank als Beispiel...)

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