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Islamkonferenz braucht einen neuen Beginn

Seit 2006 tagt die Deutsche Islamkonferenz. Ins Leben gerufen hatte diese der damalige Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble. Ein aktuelles Ergebnis der Konferenz ist eine Initiative zur Prävention von Extremismus und Muslimfeindlichkeit. Dennoch gibt es immer wieder Auseinandersetzungen.

Die muslimischen Verbände lehnen Bundesinnenminister Friedrich und eine weitere Zusammenarbeit ab. Eine Sprecher der Organisation Ditib erklärte: "In dieser Form macht es keinen Sinn mehr." Der aktuelle Streit bezieht sich auf die Schwerpunktsetzung der nächsten Jahre.

Seit seinem Antritt als Bundesinnenminister ist klar, dass Hans-Peter Friedrich (CSU) und viele der muslimischen Verbände wenig miteinander gemein haben. So meinte er, dass der Islam historisch gesehen nicht zu Deutschland gehöre. Auf diese Aussage reagierten viele Verbände und Muslime empört.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Zusammenarbeit, Hans-Peter Friedrich, Beginn, Islamkonferenz
Quelle: www.fr-online.de

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2013 14:50 Uhr von sevenofnine1
 
+9 | -1
 
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*lol* Die Förderung der Akzeptanz von Homosexualität durch katholische Priester wäre ebenso realistisch.

Toleranz gegenüber anders Gläubigen (auch Atheisten) und Gleichstellung der Frau ebenso wie die Bekämpfung der Intensivkriminalität sollten dagegen selbstverständlich sein.
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09.05.2013 15:15 Uhr von shadow#
 
+3 | -4
 
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Sowohl Friedrich als auch Ditib erscheinen dort dezent fehl am Platz...
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09.05.2013 16:19 Uhr von mueppl
 
+5 | -1
 
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Islamkonferenz? Wozu?

Ist der Islam so ein Problem, dass man eine Konferenz mit Beteiligung deutscher Behörden braucht, um einer Lösung näher zu kommen?

Ich glaube nein, also sollen wie auch immer legitimierte Vertreter des Islams, genau wie die Vertreter jeder anderen Religion, nach Belieben ihre Konferenzen abhalten, aber von freundlichen Grußworte abgesehen, sollten Vertreter des Staates sich da bitte raushalten.
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09.05.2013 21:50 Uhr von hofn4rr
 
+4 | -2
 
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>> Islamkonferenz braucht einen neuen Beginn <<

völlig einverstanden.
am besten nicht in der BRD und ohne öffentlicher aufmerksamkeit.

>> So meinte er, dass der Islam historisch gesehen nicht zu Deutschland gehöre. <<

spätestens seit 1529 und 1683 wurde ausnahmslos allen europäern klar, das der islam "nicht" zu europa gehört.

friedrich erzählt in der hinsicht also nichts neues.
nur seine lasche und zurückhaltende art gegenüber dieser türkenbande könnte einem anwidern,.

von einem innenminister der eigentlich unsere interessen vertreten sollte, erwarte ich das hetzerische und blutsaugende organisationen wie die ditib, kategorisch in unserem land ignoriert, wenn nötig ausgewiesen werden.

das wäre die beste vorgehensweise für eine integration von moslems.

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