09.05.13 06:06 Uhr
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Wien: Kreuz aufgrund einer Mutter aus dem Klassenraum entfernt

"Staat und Kirche müssen getrennt sein", so die aus Schutz vor ihrem Kind anonym bleibende Mutter. Seit Oktober 2012 ersuchte sie eine Antwort auf die Frage, "was ein christliches Symbol in einer städtischen Schule zu suchen habe" und spricht sogar von Bevormundung der Schüler.

Eine Gesetzeslage sagt, dass es keine Pflicht ist, ein Kreuz in der Klasse zu hängen, wenn weniger als 50 Prozent der Schüler nicht dem christlichen Glauben angehören, die Schule aber zeigte sich unkooperativ und weigerte sich Zahlen dazu zu nennen und berief sich auf den Datenschutz.

Trotz aller Hartnäckigkeit der Schule schaffte es die Mutter, dass das Kreuz aus dem Klassenzimmern der Schule entfernt wurde. Eine Stellungnahme des Wiener Stadtschulrates steht noch aus, da diese selbst über diesen Vorfall nicht informiert wurden.


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WebReporter: Timmer
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Mutter, Schule, Wien, Kreuz
Quelle: derstandard.at

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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09.05.2013 06:06 Uhr von Timmer
 
+14 | -5
 
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"Religion ist eine Privatsache"
Damit hat die Mutter meiner Meinung nach voll Recht. Jeder darf zu Hause den Glauben predigen wie er/sie es will nur in Schulen sollte das genau wie in Gerichtsgebäuden (Seitenhieb Deutschland) absolut kein Thema sein.


Hab die Diskussion hier eh fast live mitbekommen, ist hier in den Ö Nachrichten ein größeres Thema und viele Teile der Bevölkerung finden die Entscheidung, die Kreuze zu entfernen, sehr gut.

Randinfo:
25% der Österreicher sind eh konfessionslos.
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09.05.2013 08:40 Uhr von CoffeMaker
 
+7 | -4
 
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"Damit hat die Mutter meiner Meinung nach voll Recht."

Kann sein, trotzdem affig so einen Aufstand zu machen, als Atheist sehe ich das als Teil meiner Kultur an.
Früher hingen in allen Schulen Kreuze und der Staat war trotzdem getrennt von der Kirche.
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09.05.2013 09:30 Uhr von Again
 
+2 | -2
 
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@ Presseorgan:
"Werden auch auf Grund von Beschwerden Kopftücher oder Antiatomkraftaufkleber aus den Klassenräumen entfernt ? "
In welcher Schule sind solche Aufkleber und Kopftücher von der Direktion durchgesetzt worden?
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09.05.2013 10:04 Uhr von blade31
 
+5 | -1
 
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"so die aus Schutz vor ihrem Kind anonym bleibende Mutter."

oh je muss die Angst haben vor ihrem Kind...
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09.05.2013 13:00 Uhr von Nightvision
 
+0 | -2
 
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@ 09.05.2013 08:56 Uhr von Presseorgan , schade das du einen text nicht richtig verstehen kannst ich habe echt mitleid mit menschen wie dir.das leben muss doch sehr kompliziert sein , wenn man nur eingeschränkt daran teilnehmen kann .

ich finde die entscheidung gut und unterstütze das, denn religion sollte nur privatsache sein . ich finde es bedenklich wie sich die religionen immer mehr in den vordergrund drängen .man wartet schon auf den tag wo sich feindliche heere wieder entgegenstehen mit den rufen "gott will es" auf der einen und "allahu akbar" auf der anderen seite. da halte ich es doch mit lenins spruch " religion ist opium fürs volk"
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09.05.2013 15:03 Uhr von Timmer
 
+1 | -1
 
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@blade

Hab dir mal ein Plus gegeben. Da hab ich aber nen kleinen Bock geschrieben ...:D
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09.05.2013 15:28 Uhr von BIitzer
 
+3 | -2
 
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@CoffeMaker
"als Atheist sehe ich das als Teil meiner Kultur an"

Den Satz musst du mal genauer erklären?

zum Thema: Natürlich tangiert ein Kreuz in der Schule die Trennung von Staat und Religion. Denn es sind ja nicht die Gläubigen, die in den Schulen bzw. Klassenräumen untereinander ausmachen, welche Symbole dort hängen sollen. Der Staat selbst geht hin, hängt ein Kreuz auf und macht damit die Aussage: "Seht her, die Behörden finden das Christentum besser als andere Religionen!".
Das hat in meinen Augen weniger mit Kultur als mit übrig gebliebenen Resten von Gottesstaatlichkeit zu tun.

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