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"Tötungsmaschinerie-Beitrag": Staatsanwalt zu verhaftetem 93-jährigen KZ-Aufseher

Vor Kurzem wurde der 93-jährige Hans Lipschis festgenommen, der als Aufseher in dem Konzentrationslager Auschwitz tätig war.

Oberstaatsanwalt Kurt Schrimm leitet die Ermittlungen in dem Fall. Lipschis steht auf Platz vier der meistgesuchten NS-Verbrecher und man geht davon aus, dass er an vielen Morden beteiligt war.

"Dieser Auffassung nach leistete er dadurch einen Beitrag zum Funktionieren der Tötungsmaschinerie", erklärte Schrimm.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Beitrag, Verbrechen, KZ, Nationalsozialismus
Quelle: www.sueddeutsche.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2013 11:18 Uhr von Val_Entreri
 
+7 | -0
 
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Na, ob der sein Gerichtsverfahren noch erlebt ?
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08.05.2013 11:24 Uhr von Urrn
 
+6 | -6
 
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Wäre den Opfern und ihrer Nachkommen zu wünschen, wenn man es schon verkackt hat, in den letzten 70 Jahren den Tätern habhaft zu werden ;)
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08.05.2013 11:37 Uhr von Tanaja
 
+10 | -9
 
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@Mister_L:

Wenn er unter den Top 4 der meistgesuchten NS-Verbrecher ist, wird er vermutlich schon eine Wahl gehabt haben.
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08.05.2013 11:41 Uhr von Mecando
 
+6 | -0
 
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Das auch nach so vielen Jahren noch Aufklärung geleistet wird ist sicher sehr gut, aber ob die Bestrafung eines 93-jährigen noch wirklich Sinn macht wage ich zu bezweifeln.
Der Mann hat sein Leben gelebt, mir persönlich wäre in dem Alter eine Strafe egal. Wahrscheinlich wird er mit 92 so oder so nicht in ein Gefängnis müssen, eher in eine andere Einrichtung.
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08.05.2013 13:07 Uhr von mat123
 
+1 | -7
 
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@ Mister L
Die Aufseher und vor allem die Aufseherinnen waren Bestien.
Sowas kann man sich heute nicht mehr vorstellen.
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08.05.2013 13:25 Uhr von Berry21
 
+1 | -0
 
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gabs die news nicht schon?
http://www.shortnews.de/...
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08.05.2013 13:28 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -6
 
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Ist ja interessant die Meinung einiger hier:

Also ist es einfach cool auf der Liste der meistgesuchten Verbrecher zu stehen und wenn man alt ist, soll alles vergessen sein und man können seinen ruhigen Lebensabend geniessen.

Ein Rechtsbewusstsein habe hier einige - ausser es geht um "Kulturbereicherer" - dann kann die Strafe nicht hart genug sein.

Heuchler - Heuchler - Heuchler.
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08.05.2013 13:48 Uhr von Mecando
 
+3 | -0
 
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@Suffkopp
Das ganz muss in einem Rechtsstaat zwingend geklärt und Täter entsprechend zur Verantwortung gezogen werden.

Dennoch ist die Sinnhaftigkeit fraglich, aus meiner Sicht.
Solche Verbrecher gehören bestraft, aber mit was will man einen 93jährigen bestrafen?
Lebenslange Haft mit anschließender Sicherheitsverwahrung?
Vielleicht kann man ihn ja resozialisieren und wieder in die Gesellschaft eingliedern, was ja heute eigentlicher Hintergrund unserer Rechtsprechung, zum Teil, ist. (Ironie, für den, der es nicht kapiert.)

Ja, der Typ gehört bestraft, aber nach einer möglichen Verurteilung geht er so oder so in eine entsprechende Einrichtung die ihn ärztlich bis an sein Lebensende betreut. Weglaufen kann er eh nicht...
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08.05.2013 13:54 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -1
 
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@Mecando - wieso redest Du von Rechtsstaat?

Zu einem Rechtsstaat und dem dt. Rechtssystem gehört auch, das ein Angeklagter noch kein Verurteilter ist und durch einen Prozess eine ev. Schuld und damit auch erst eine Strafe festgestellt wird.

Also könnte man jetzt über die Sinnhaftigkeit einer Anklage reden. Erst nach einem Urteil kann man über die Sinnhaftigkeit der Strafe debattieren.
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08.05.2013 14:25 Uhr von mat123
 
+0 | -3
 
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@ Minusgeber
sehr rechtslastig. Aber was solls, hätte ich mir denken können.
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08.05.2013 15:22 Uhr von Mecando
 
+1 | -0
 
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@Suffkopp
In meiner Äußerung beziehe ich mich, logischerweise, auf einen Zeitpunkt nach einer möglichen Verurteilung.
Bis zu einem Urteil gilt nach wie vor die Unschuldsvermutung, was ich aber nicht für erwähnenswert hielt, da ich diesen Umstand voraus setze.

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