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Böblingen: Mann war wütend auf Hewlett-Packard und drohte mit Bombe

Ein 31-Jähriger aus Köln war offenbar mit Hewlett-Packard-Geräten aus einem Second-Hand-Shop extrem unzufrieden. Seine Wut wollte er deshalb gleich beim Hersteller abreagieren. Deshalb drohte er im vergangenen Dezember per Handyanruf bei der HP-Zentrale in Böblingen mit einer Bombe.

Die Polizei schickte umgehend zwei Trupps zum Firmengebäude, evakuierte 1.500 Mitarbeiter und riegelte sämtliche Zufahrtsstraßen ab. Auch der S-Bahn-Verkehr wurde 30 Minuten gestoppt. Sprengstoffhunde durchkämmten das ganze Gebäude, eine Bombe aber wurde nicht gefunden.

HP hat durch die Aktion mehrere tausend Euro Schaden erlitten. Die ganze Aktion kann den 31-Jährigen sogar zehntausende Euro kosten. Die Polizei fasste den Anrufer nach einigen Monaten Ermittlungsarbeit, obwohl er mit Rufnummernunterdrückung anrief.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Bombe, Hewlett-Packard, Böblingen
Quelle: www.stuttgarter-zeitung.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2013 07:04 Uhr von no_trespassing
 
+9 | -0
 
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Ich gehe mal davon aus, dass man im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung nach ein paar Wochen einfach vom Telefonanbieter die Datensätze geliefert bekam. Per sogenanntem Zielsuchlauf ist es nämlich ein Leichtes, einfach festzustellen, welche Mobiltelefonnummer um 13:xx Uhr mit der Zentralrufnummer von HP Kontakt aufnahm.
Da spielt es keine Rolle, ob eine Nummer unterdrückt ist. Es müssen nur mehrere hundert Millionen Datensätze durchforstet werden, das dauert. Aber kriegen tut man die Anrufer.
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08.05.2013 08:41 Uhr von killerkalle
 
+6 | -0
 
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Obwohl er mit Rufnummerunterdrückung anrief ....GEIL :D


der arme darf sowas von blechen ...
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08.05.2013 09:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+1 | -0
 
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Es gibt auch ein paar Idioten, die vom Handy aus mit angezeigter Nummer direkt die Polizei anrufen (Geldübergabe, Drohungen) und sich dann wundern, dass sie nach wenigen Minuten verhaftet sind.
Hat mir ein Polizist (Kundenkreis) bestätigt.

Mittlerweile aber verraten sich sogar viele über ihre Facebook-Seiten, wo sie mit ihren Taten prahlen.
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08.05.2013 09:48 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -0
 
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Rufnummernunterdrückung ist nur für den Angerufenen nervig.
Der Mobilfunkprovider muss selbstverständlich zu Abrechnungszwecken aufzeichnen, wer wann und wo mit wem telefoniert hat. Selbst bei Flatrates muss sowas durchgeführt werden.

Bei einer entsprechend aufgebauten Datenbank dauert so eine spezielle Suche nicht mal 1 Minute.
Die Frage wäre nur, ob der Staat mal kurz Zugriff auf alle Datensätze hatte, oder ob die Suche innerhalb der jeweiligen Mobilfunkunternehmen getätigt wurde und dann das Ergebnis den Ermittlern präsentiert wurde.
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08.05.2013 11:08 Uhr von CPSmalls