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SPD-Chef Sigmar Gabriel will Tempolimit 120 km/h auf Autobahnen

SPD-Chef Sigmar Gabriel fordert ein Tempolimit von 120 km/h auf deutschen Autobahnen.

"Der Rest der Welt macht es ja längst so. Tempo 120 auf der Autobahn halte ich für sinnvoll, weil alle Unfallstatistiken zeigen, dass damit die Zahl der schweren Unfälle und der Todesfälle sinkt", so Gabriel.

Gabriel schließt sich damit den Grünen an. Deren Vorsitzende Katrin Göring-Eckhardt forderte bereits Ende April ein Tempolimit von 120. Außerdem wollen die Grünen die Höchstgeschwindigkeit auf Landstraßen auf 80 km/h reduzieren.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Chef, SPD, Sigmar Gabriel, Tempolimit
Quelle: www.focus.de

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54 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.05.2013 06:59 Uhr von Der_Korrigierer
 
+21 | -14
 
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Werden einige Lobbys nicht mit sich machen lassen. Der Rattenschwanz ist riesig. Geringere Geschwindigkeit bedeuten weniger Unfälle, weniger Autoreparaturen, weniger Ersatzteilverkauf, weniger Verletzte, niedrigere Versicherungsbeiträge, weniger Spritverbrauch usw.... have fun.

PS: Ich wähle AfD und Piraten oder Linke. Time for a change.

[ nachträglich editiert von Der_Korrigierer ]
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08.05.2013 07:09 Uhr von rubberduck09
 
+21 | -2
 
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Wenn man denn dann auch 120 fahren könnte...

Aber da kommen dann immer wieder ewig dauernde Baustellen, die teils auf _60_ runterbremsen.

Dass man eine Brücke nicht in 2 Wochen erneuern kann ist auch mir klar, aber warum beginnt man sowas immer gerne zu Beginn der Wintersaison und lässt dann die Baustelle incl. Limit den ganzen Winter ruhend rumstehen?

Warum dauert eine Fahrbahnerneuerung von z.B. 10km einige Monate?
Ich hab sowas schon in wenigen Tagen erlebt: Alten Belag wegfräsen, neuen draufasphaltieren, Malerarbeiten, fertig.
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08.05.2013 07:31 Uhr von Suzaru
 
+15 | -2
 
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70% der deutschen Autobahn haben bereits ein Tempolimit. Es darf ja nur dort schnell gefahren werden wo es erlaubt ist und außerdem sagt die STVO man solle den Wetterverhältnissen entsprechend fahren. Wenn dann einige denken sie müssten bei starkem Regen immernoch uber 200 fahren ist klar das Unfälle passieren.
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08.05.2013 07:54 Uhr von smile2
 
+13 | -2
 
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" weil alle Unfallstatistiken zeigen, dass damit die Zahl der schweren Unfälle und der Todesfälle sink"


Was für ein Schwachfug. Die Todesfälle auf Autobahnen sind im Vergleich zu denen auf Landstraßen oder im Stadtverkehr wohl eher verschwindend gering. Und dort gibt es mehr als genug Geschwindigkeitsbegrenzungen. Es liegt doch meistens darin die Gefahr, dass Leute sich selbst oder ihr Auto unterschätzen oder sich eben nicht an die Geschwindigkeitsbegrenzung halten. Da hilft auch ein Schild mit einer Zahl recht wenig.
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08.05.2013 08:03 Uhr von serenity1
 
+14 | -2
 
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Die Gabriele hat neh schwere Kindheit gehabt , jetzt kommen die Folgen !!

Neh kumpel von mir hat mal den Volldepp Tritin gesehn bei Frankfurt wo ein Kurzes Stück 120 ist - nur für seine Limo nicht . die sind mit 160 durch . toll oder

wenn er 120 will soll er auswandern.
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08.05.2013 08:04 Uhr von FadingMoon
 
+6 | -1
 
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Ich denke die häufigste Unfallursache ist, dass die Leute deutlich schneller fahren als erlaubt oder - bei entsprechender Wetterlage - schneller als ratsam ist. Also was wäre der Sinn von einem Tempolimit? Ich bezweifle eine signifikante Auswirkung auf die Anzahl von Unfällen und Todesfällen. Daher schieb ich die ganze dämliche Aktion einfach mal auf das Sommerloch, für das es wohl eigentlich noch zu früh ist.
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08.05.2013 08:07 Uhr von Nterteamment
 
+10 | -1
 
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Wer sich nur chauffieren lässt hat keine Ahnunng von Verkehrsfluss. Guck aus dem Fenster, frage dich weshalb hier Tempolimits nicht unbedingt notwendig sind. Unser Autobahnsystem funktioniert einfach prächtig und die Unfallschwerpunkte liegen woanders.

[ nachträglich editiert von Nterteamment ]
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08.05.2013 08:20 Uhr von Doided
 
+9 | -9
 
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@ Der_Korrigierer: AfD und Piraten oder Linke? Was soll das für ein Statement sein? Rechts, links und nun im Kreis, hauptsache nicht den Mainstreamscheiß, oder was?
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08.05.2013 08:30 Uhr von dagi
 
+9 | -0
 
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mit seinem gewicht schafft sein auto auch nicht mehr !!
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08.05.2013 08:35 Uhr von Perisecor
 
+12 | -2
 
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Zum Glück sind Verkehrsstatistiken öffentlich, auch wenn ich dank der Neugestaltung von destatis.de den Bericht an sich gerade nicht finde;

http://www.auto-motor-und-sport.de/...

60% der Toten auf Landstraßen, 29% der Toten in Ortschaften - das macht gerade mal 11% der 3606 Verkehrstoten in Deutschland auf Autobahnen pro Jahr, also knapp 400 Menschen.

Vor den bösen Rasern kommen aber noch einige andere Unfallursachen, u.a. Leute mit Suizidabsicht.


Viel schlimmer sind Bäume - jeder 2,5. Verkehrstote stirbt, weil ein Baum involviert ist.

Statt eines Tempolimits wäre es also sinnvoller, alle Wälder und Einzelbäume würden weiträumig um Straßen abgeholzt.
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08.05.2013 08:49 Uhr von IZMIRUEBEL
 
+5 | -1
 
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Gabriel, Nahles und Steinbrück

Stümper
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Dilletanten.

Die traurigsten Figuren die die SPD je hervorgebracht hat. Jetzt legt der Sigi sich noch mit seiner eigenen Klientel an. Des kleinen Mannes Sonnenschein ist wie Schumi oder Vettel über die Bahn brettern zu dürfen. Auch das will er noch verbieten. Jetzt bleibt nur noch vö.... und saufen.

[ nachträglich editiert von IZMIRUEBEL ]
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08.05.2013 09:07 Uhr von syndikatM
 
+6 | -3
 
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Die meisten Unfälle auf der Autobahn passieren den Leuten die zu langsam fahren. Die schlafen dann am Steuer ein und richten Schaden an.
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08.05.2013 09:14 Uhr von quade34
 
+4 | -2
 
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Wir haben uns in Frankreich ans Limit gehalten und ein Hupkonzert geerntet.
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08.05.2013 09:32 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -3
 
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Wenn es schon generelles Fahrverbot gibt, dann aber nur zusammen mit völliger Ausweitung der Kontrolle und Strafen dessen. Denn es gibt leider zuviele "Raser" die es als ihr persönliches Recht ansehen so schnell fahren zu wollen wie sie gerade mögen.

Und ich rede jetzt nicht von geringfügiger Überschreitung, sondern z.B. 160 statt 120. Lappen weg.
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08.05.2013 09:34 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ labertaeschchen

Die Schweiz und Dänemark sind aber auch die einzigen Länder, in denen das klappt.

Schon der restliche europäische Vergleich fällt problematisch aus - Österreich hat mehr als 1/4 mehr Verkehrstote pro Mrd Kilometer als Deutschland, Spanien z.B. fast 2,5x so viele.




"was bringen mir 9 liter verbrauch mit 450 ps (mal abgesehen vom fahrvergnügen :D ), wenn ich auch 1,5 liter verbrauch bei 120ps haben könnte?"

Große PS-Zahlen und Hubraum braucht man vor allem für Landstraßen, nicht für Autobahnen.

Dennoch erreicht ein Fahrzeug mit mehr PS natürlich eine höhere Endgeschwindigkeit als ein Fahrzeug mit wenigen PS. Und den Unterschied in meiner Freizeit merke ich deutlich, wenn ich statt 120km/h eine Zielgeschwindigkeit von 280km/h habe - und sich das auch oft genug durchsetzen lässt, wenn ich nicht gerade den Berufsverkehr mitnehme.
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08.05.2013 09:35 Uhr von rolling_a
 
+3 | -8
 
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Will man euch die Schwanzverlängerung abnehmen oder warum schreit ihr hier alle rum?
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08.05.2013 09:39 Uhr von Informierte_Kreise
 
+2 | -2
 
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Ja, und dann soll ich immer maximal im zweiten Gang unterwegs sein oder was?

Was für Ideen die haben......
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08.05.2013 09:59 Uhr von Sommerparty
 
+3 | -2
 
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Wir werden schon genug reglementiert. Es sind doch die langsam fahrenden PKW-Fahrer und die noch langsam fahrenden LKW-Fahrer, die Unfälle provozieren. Und langsam heißt hier nicht vorsichtig.
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08.05.2013 10:02 Uhr von Perisecor
 
+3 | -3
 
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@ Mister-L

3) Das ist subjektiv und von Mensch zu Mensch unterschiedlich. Meine Freundin und mich z.B. stört ständiges Schnellfahren garnicht und es stresst auch nicht, ein Bekannter hingegen kann überhaupt nicht schneller als 100km/h fahren und meidet deshalb Autobahnen.


1) + 2) Ist problemlos auf vielen Autobahnen möglich. Mal von den bekannten Schnellfahrautobahnen (A71, A73, A20) abgesehen und auf extrem belastete Autobahnen geschaut:
A3 Duisburg-Nürnberg lässt sich, auch tagsüber, vor allem aber nachts, quasi die ganze Zeit mit Höchstgeschwindigkeit fahren. Selbst an Stellen, an denen oft Stau ist - um Köln, um Frankfurt/M, um Würzburg - kann man immer wieder auch extrem schnell fahren, Freitagabend z.B. die gesamte Länge am Frankfurter Flughafen, inkl. Frankfurter Kreuz, mit 220-260km/h relativ problemlos. Gestört haben hier nur Mittelspurschleicher.

Die A81 zwischen Würzburg und Stuttgart geht nur 2x pro Woche völlig unter - Sonntag Nachmittag/Abend und Freitag Nachmittag/Abend, ansonsten Berufsverkehr. Wer da nicht zwischen 8:30-10 Uhr fährt und von 15:30-17 Uhr hat quasi immer freie Bahn und schafft die 200km durchaus auch in etwas über 70 Minuten - inkl. der Einhaltung der Limits.





4) Zwischen Durchschnitt 130-160km/h (Zielgeschwindigkeit vmax meines Fahrzeuges) und Durchschnitt 100-110km/h (Zielgeschwindigkeit 120km/h GPS) sind, vor allem auf längeren Strecken und vor allem dann, wenn man häufiger fährt, doch deutliche Unterschiede zu spüren.


Ich jedenfalls werde immer Freizeit gegen Benzin eintauschen, denn Geld habe ich im Überfluss, Freizeit viel zu wenig!
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08.05.2013 10:11 Uhr von SN_Spitfire
 
+3 | -3
 
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Ich meine mal ehrlich.
Fahrt nach Frankreich und dort auf der Autobahn. Was macht ihr?
Ihr fahrt max 130 auf der Autobahn.
Fahrt in die Schweiz. Was macht ihr?
Ihr fahrt max 120 auf der Autobahn.

Kommt ihr zurück nach Deutschland, wird erstmal dem Vordermann das Nummernschild in den Nacken gepresst.

Sowas kann man überall beobachten.

Ich hab absolut nix gegen das schnelle Fahren, aber wenn einer vor mir fährt, halte ich respektvollen Abstand und fahr ihm nicht in den Nacken, auch wenn er langsamer unterwegs ist als ich.
Autofahren hat viel mit respektvollem Umgang zu tun, aber unsere deutsche Gesellschaft spiegelt das ja wieder, von daher nicht weiter verwunderlich.

"Ich will der Erste/Schnellere/Bessere/Klügere sein, also hau gefälligst ab vor mir!"
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08.05.2013 10:13 Uhr von maki
 
+4 | -1
 
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Da grad Wahlkampfzeit ist, bleibt nur eine Schussfolgerung: die wollen diesmal absolut nicht gewählt werden.
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08.05.2013 10:19 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -3
 
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Wenn man eine LKW-Kolonne überholt, kommt immer wieder mal einer mit 250 km/h an, bremst im letzten Moment und nötigt mit Lichthupe.
Schafft mir lieber dieser vereinzelten notorischen Raser ab, die meist auch bei Nebel hinten auf fahren.
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08.05.2013 10:23 Uhr von Endgegner
 
+3 | -0
 
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Achso weils alle machen müssen wir jetzt auch?

Die sollten lieber die Promillegrenze auf 0,0 regeln und zwar für jeden! 15% aller tödlichen Verkehrsunfälle sind unter Alkoholeinfluss enstanden.
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08.05.2013 10:36 Uhr von maxyking
 
+0 | -1
 
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Man hat das Gefühl das sich je nach Thema die schlimmsten Unfallursachen verändern. Zu schnell, Betrunken, Zugekifft, abgelenkt durch Telefon, Navi oder Laute Musik. Als ob wir 500 000 Verkehrsunfall tote hätten. Die Statistiken zeigen doch Rückgänge in den Unfallzahlen, jedes Jahr. Zusätzlich sollte man wenn man schon international vergleicht auch mal die Unfallzahlen vergleichen. Deutschland liegt da ganz gut. Natürlich gibt es bei uns international verglichen die meisten Verkehrsunfälle bei Geschwindigkeiten über 160 km/h (aus offensichtlichen gründen) ob es aber absolut mehr Unfälle auf deutschen Autobahnen gibt als auf Autobahnen in anderen Ländern wage ich zu bezweifeln.
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08.05.2013 11:02 Uhr von Esidor
 
+2 | -5
 
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Ich denke nicht, dass dies bei "uns" noch was bringt. Dieses Motto "freie Fahrt für freie Bürger" ist bei den meisten so im Kopf verankert, dass man das nur schwer wieder rausbekommt. Wenn ich lese was manche hier ablassen, weil sie dann anstatt ihrer 250, die die meisten ja scheinbar tagtäglich 12 Stunden am Stück hier fahren, nur noch 120 "dürfen" fragt man sich, ob es nichts wichtigeres gibt, als 5 Minuten früher am Ziel zu sein ?

Da ich viel geschäftlich in den USA tätig bin, liebe ich es dort Auto zu fahren. Keine Hektik, kein Streß, einfach nur Auto fahren und entspannt ankommen. Dort hält sich fast ausnahmslos jeder penibel an die Geschwindigkeitsgrenzen und es stört keinen, auch wenn die meisten Auto´s dort auch mit 200 oder mehr über die Interstates Freeways und Highways brettern könnten, aber wozu das ganze ? Um 5 Minuten früher am Ziel zu sein ? Dafür dann aber sich und andere gefährdet zu haben ? Jetzt kommen sicher die ach so perfekten Autofahrer, die jede noch so erdenkliche Situation und Wetterlage perfekt und makellos beherrschen.
Ein Tip, das kann niemand. Nicht mal der bestens ausgebildete Rennfahrer kann jede Situation in Millisekunden Bruchteilen erkennen und reagieren. Leider merken das die Leute immer erst dann, wenn Ihnen wirklich mal etwas passiert ist.

Auch wenn ich meine Heimat Deutschland liebe, wenn ich aus den Staaten zurück komme, hasse ich es hier wieder zu fahren. Und ja, mir ist auch bewußt, dass es noch schlimmere Länder gibt, aber man sollte sich ja nun nicht unbedingt mit den schlechtesten Beispielen vergleichen.

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