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Bundesregierung genehmigt umstrittene Lieferung von 164 Panzern nach Indonesien

Die deutsche Bundesregierung hat aktuell die umstrittene Waffenlieferung von insgesamt 164 Kampfpanzern nach Indonesien genehmigt. Die Lieferung umfasst 104 Leopard 2-Panzer und 50 ältere Marder-Modelle. Außerdem sollen auch vier Berge- und je drei Brückenlege- und Pionierpanzer geliefert werden.

Der Rüstungskonzern Rheinmetall hat in einem geheim tagenden Bundessicherheitsrat die Ausfuhrgenehmigung erhalten, obwohl auch Indonesien als Krisenregion gilt. Die Höhe des Rüstungsgeschäftes ist bislang noch nicht bekannt. Der Südost-asiatische Staat hat schon seit langen Interesse an den Panzern.

Vor allem die Variante "MBT Revolution", welche über Schutzeinrichtungen und Systeme für einen Straßenkampf in bewohnten Gebieten verfügt, stand im Fokus des Interesses. Mit dem Geschäft bricht die Bundesregierung erneut gegen die selbst auferlegte Regel, keine Panzer in Krisenregionen zu liefern.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bundesregierung, Indonesien, Lieferung
Quelle: www.spiegel.de

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