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Türkei möchte in EU-USA Freihandel mit einsteigen

Beim Freihandelsabkommen der EU mit den USA möchte die Türkei miteinbezogen werden. Laut dem Chefverhandler Garcia Bercero könne jedoch die EU die USA nicht dazu zwingen, mit der Türkei ein Freihandelsabkommen abzuschließen.

"Wir können versuchen, Überzeugungsarbeit (in Washington) zu leisten und positiv einwirken. Doch das ist alles, was in unserer Macht steht", so Bercero an die Tageszeitung "Hürriyet".

Der türkische Wirtschaftsminister Zafer Caglayan hatte zuvor Befürchtungen geäußert, dass das Freihandelsabkommen zwischen den USA und der EU das Handelsbilanz-Defizit der Türkei negativ beeinflussen könnte. Zudem kritisierte er die Zollunion.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: USA, EU, Türkei, Handelsabkommen
Quelle: www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2013 19:57 Uhr von ErnstU
 
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Warum sollte sich die EU dafür einsetzen, einem nicht EU-Land dabei zu helfen, seine für die USA völlig belanglosen Wirtschaftsinteressen einzubringen, nur um dem türkischen Größenwahn zu untersützen?
Natürlich nur deshalb, weil die Türkei glaubt, das sie dabei zu kurz kommt und ihr eh gnadenlos getürktes Handelsbilanz-Defizit beeinträchtigt werden könnte. Leider, für die Türkei, werden Handelsabkommen nicht geschlossen, um die Wirtschaft eines völlig unbeteiligen Entwicklungslandes, das immer noch jedes Jahr mit dreistelligen Millionensummen an Entwicklungshilfe aus der EU durchgefüttert werden muss, zu fördern. Handelsakommen werden dann geschlossen, wenn beide Seiten etwas für den jeweiligen Handelspartner vorteilhaftes einzubringen haben .. und da haben die Türken nun mal Nichts, was die USA interessieren könnte, auch wenn sie es selbst gerne glauben möchten. Natürlich werden die Buckler der EU die Türkei ins Spiel ringen, aber wenn die USA auch nur ein wenig Hirn haben, schicken sie die türkischen Bittsteller, die in maßloser Selbstüberschätzung wieder irgendwas überzogenes einfordern werden, in die Wüste. Und in solchen Sachen haben die USA immer noch mehr Hirn als die Hanseln der EU.

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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07.05.2013 20:50 Uhr von internetdestroyer
 
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Und wann kommt der Eurodollar als Ablöse für den Euro? ;)
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07.05.2013 23:17 Uhr von shadow#
 
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@ saintgermaunt
Dann würden sie ja auch problemlos in die EU kommen und bräuchten kein eigenes Abkommen mehr :)
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08.05.2013 02:57 Uhr von meisterthomas
 
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Freihandelsabkommen der EU mit den USA???

Wem nutzt es und wem schadet es?

Das ist die eigentlich wichtige Frage dieses und des nächsten Jahres.
Aber Politik und Medien scheinen sie auszublenden. — Meist ein sicheres Indiz für ihre Bedeutung. Und an sich auch eine Frage, die es in freien Wahlen zu entscheiden gilt. Also in den Bundestagswahlen für uns Deutsche.
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09.05.2013 17:16 Uhr von Nightvision
 
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@ 07.05.2013 19:20 Uhr von saintgermaunt , wir arbeiten weningstens daran im gegensatz zu eu vollmitgliedern. das was ihr euch alles so in die eu geholt habt spricht natürlich für euch und beweist das wenn es um die türkei geht falsch gespielt wird. wäre das alles fair ,dann hätten einige länder nichts in der eu zu suchen. erst schlau machen dann reden statt scheisshausperolen zu wiederholen. wir türken bestreiten gar nicht das wir noch nicht eu fähig sind , das wird von euch immer vorausgesetzt , da ihr keinen plan habt.

@ 07.05.2013 19:57 Uhr von ErnstU , du weisst schon das die türkei nur möchte das ein gegeben versprechen eingelöst wird . uns wurde versprochen das wir in die eu aufgenommen werden,aber wir werden seid jahrzehnten hingehalten. schau doch mal wer da alles aufgenommen wurde und dann sag mir das die alle eine bereicherung für die eu sind. die ganzen ethnischen und religiösen konflikte in der eu werden auch ausgeblendet ( sarden , basken, nordiren).

[ nachträglich editiert von Nightvision ]
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10.05.2013 07:30 Uhr von expert77
 
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Nightvision

Soweit ich weiss, wurde unter dem Vorbehalt versprochen, dass alle Kapitel erfüllt werden, mit dem Wissen, dass eher eine Frau Papst wird, als die Türkei modern genug!
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10.05.2013 08:06 Uhr von hofn4rr
 
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von einem freihandelsabkommen würden in erster linie konzerne profitieren.
darüber hinaus würde dadurch ein verstärkter wettbewerbsdruck entstehen, der vorallem den lohndruck weiter verstärkt.

die breite masse hat von dem abkommen nichts, und es profitieren nur wenige.

darüberhinaus würden konzerne wie monsanto tür und tor geöffnet, denn die hätten dann bei uns die selben freiheiten wie in amerika auch.

keine schöne vorstellung....
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11.05.2013 21:12 Uhr von ErnstU
 
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@ Nightvision

"uns wurde versprochen das wir in die eu aufgenommen werden,aber wir werden seid jahrzehnten hingehalten."

Und auf die Idee zu überlegen, ob es vielleicht an euch liegt, kommt ihr natürlich nicht ... so mit massiven Menschenrechtsverletzungen, Diskriminierung von Minderheiten und Religionen, einer nationalistischen Schein-Demokratie mit starker Islam-Strömung (Risiko des baldigen Fehlens der Trennung von Religion und Staat, was mit so ziemlich allen Staatsfassungen innerhalb der EU nicht vereinbar ist), grossmäuliges Auftreten und Forderungen immer und überall, ständigen ungefragten Einmischungen in innere Angelegenheiten anderer Staaten, einer Art einer, von der türkischen Regierung gestützten und geförderten, Integrations-Verweigerungs- und 5-Kolonne-Mentalität. Die anderen Staaten mögen vielleicht wirtschaftlich und teils kriminaltechnisch keine Bereicherung sein, aber zumindest bringen sie nicht noch solche oben beschriebenen Probleme wie die Türkei mit, jedenfalls nicht in dieser Häufung und Massivität.

"schau doch mal wer da alles aufgenommen wurde und dann sag mir das die alle eine bereicherung für die eu sind. "

Nicht eine Bereicherung vielleicht, aber zumindest keine solche Gefahr, Anstandslosigkeit, penetrante Nervigkeit und Unberechenbarkeit (s.o.)

"die ganzen ethnischen und religiösen konflikte in der eu werden auch ausgeblendet ( sarden , basken, nordiren)."

Dumm nur da diese ganzen Konflikte betreffend Sarden, Basken und Nordiren zusammen europaweit gesehen nicht einen Bruchteil des Ärgers machen und soviel Konfliktpotenzial haben, wie die ethnischen und religiösen Konflikte mit islamischen Gesellschaften, hier hauptsächlich die Türken als islamische Haupt-Migrations-Gruppe. Die Konflikte der von dir genannten Gruppen sind äussert lokal, während die Türken/Muslime überall auftreten und somit eine reale Gefahr für die politische, soziale und kulturelle Stabilität ganz Europas bedeuten können, teils ja auch jetzt schon sind ..

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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12.05.2013 00:04 Uhr von Nightvision
 
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@ 11.05.2013 21:12 Uhr von ErnstU , wie ist denn das so , wenn man nur über eine selektive wahrnehmung verfügt, und die dinge so sieht oder liest wie sie einem passen und das andere wird ausgeblendet . du musst meinen txt schon insgesamt sehen ,und nicht aus dem zusammenhang gerissene teile zitieren , denn so wird das nichts mit dir.
es kann natürlich auch sein ,das deine geistige kapazität nicht ausreicht um komplexen zusammenhängen zu folge, dann möchte ich mich hier bei dir entschuldigen.

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