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Forscher entdeckten: Die Kerma meisterten die große Dürre besser als die Ägypter

Vor etwa 4.200 Jahren gab es eine große Dürre, die 30 Jahre lang das Königreich Kerma und die Ägypter beschäftigte. Die Ägypter kämpften mit Missernten und sozialen Unruhen. Die Kerma dagegen überstanden die Dürre besser.

Die Kerma siedelten oberhalb des zweiten Nilkatarakts. Um das Hinterland ausreichend bewässern zu können, legten sie ein Kanalsystem an. Ebenso betrieben sie verstärkt Viehwirtschaft und waren so mobiler.

"Es ist erstaunlich, dass die Kerma-Kultur blühen konnte und bemerkenswertes Handwerk und Reichtum produzierte, während im Norden die ägyptischen Rivalen mit umwelttechnischen, sozialen und politischen Problemen kämpften", sagte Jamie Woodward von der University of Manchester.


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WebReporter: Miietzii
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Forscher, Archäologie, Reich, Dürre, Ägypter, Nil
Quelle: www.spiegel.de

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