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Georg Schramm kritisiert mangelnde Unabhängigkeit der Öffentlich-Rechtlichen

Der Kabarettist Georg Schramm war lange Zeit Mitglied der ZDF-Satiresendung "Neues aus der Anstalt".

In einem Interview kritisierte er nun die mangelnde politische Unabhängigkeit der Öffentlich-Rechtlichen. Einmal habe die Show eine Abmahnung bekommen, weil man den damaligen Bundespräsidenten Horst Köhler zu oft kritisiert habe.

"Über den Beirat regiert die Politik massiv in ZDF und ARD rein, also haarsträubend und eigentlich nicht verfassungsgerecht, um es höflich zu formulieren. Das Ausmaß der Einmischung ist eigentlich ein Verstoß gegen den Vertrag der öffentlich Rechtlichen", so Schramm.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: ARD, ZDF, Unabhängigkeit, Öffentlich-Rechtliche, Georg Schramm
Quelle: www.neopresse.com
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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2013 14:21 Uhr von derSchmu2.0
 
+13 | -1
 
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Recht hat er und das is auch n gutes Argument um die ÖRes in dieser Größenordnung einzustampfen...GEZ ja, aber für ein unabhängiges Grundprogramm nur mit nützlichen Infos (Nachrichten etc) und ggf. noch n art Kika zur objektiven, werbefreien "Erziehung" von Kindern und Jugendlichen. Den Rest kann man Privat laufen lassen...klappt doch bei Radio auch...da kann man gucken, was man möchte bzw. einfach abschalten, wann man möchte..die Qualität ist dahingehend auf den ÖRes nicht umbedingt besser, als auf den Privaten, die ahmen die Privaten ja eher noch nach...
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07.05.2013 15:51 Uhr von schildzilla
 
+7 | -1
 
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Ich boykottiere wie viele andere die öffentlich rechtlichen.
Das da oben ist nur einer der vielen Gründe.
Der neue Beitrag ist obendrein sehr unsozial und ungerecht und wenn ich zahlen müsste, dann ist bei 5 Euro für das aktuelle Angebot Schluss, obwohl ich es nicht nutze.

Und wer braucht bitte 90 Sender plus Online Präsenz?
Grundversorgung? Alle privaten haben bei Interviews ein Mikrofon zusammen und die öffentlich rechtlichen jeweils eins?
Zählt die Sender und ihr wisst, wie viele Mikrofone das sind.
Da geht der Rundfunkbeitrag hin.
Die öffentlich rechtlichen sind nur ein Zweiter Bundestag, das zeigen auch deren fürstliche Gehälter!

Mit mir nicht!
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07.05.2013 16:21 Uhr von Allmightyrandom
 
+1 | -0
 
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Zitat:

"Mit einem Gehalt von 291 000 Euro im Jahr gehört NDR-Intendant und ARD-Vorsitzender Lutz Marmor zu den Top-Verdienern unter den Intendanten der Öffentlich-Rechtlichen."

Und es gibt ca. 10 Intendanten in der BRD...

Macht schonmal 2-3 Millionen €...

[ nachträglich editiert von Allmightyrandom ]
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07.05.2013 16:31 Uhr von schildzilla
 
+2 | -0
 
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Ach was da verdienen einige mehr und die meisten einfach zu viel.

Erinnert sich an das exklusive Interview mit Putin von der ARD.
Deren Nachrichtensprecher/Chefredakteur Hans Wurst kriegt rund 100.000 und lässt sich von Putin runter putzen, nachdem er Putin erst mit irreführenden Fragen gelöchert hatte, um ihn fertig zu machen.
Ging voll nach hinten los! Hans Wurst hatte von Politik keine Ahnung!
Und der verdient noch recht wenig...

Wusstet ihr, dass wir rund die Hälfte der Beiträge nur zahlen, damit Ex-Mitarbeiter fürstliche Pensionen zu ihrer Rente dazu bekommen?
In der Höhe sind die Pensionen alleine mehr als das, was ein arbeitender der gut verdient im Monat brutto bekommt.
Dazu dann noch die gesetzliche Rente.
Wo ist der Fehler?

Unersättlichkeit pur!
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07.05.2013 16:47 Uhr von mardnx
 
+1 | -0
 
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das volk bezahlt die anstalt damit sie unabhängig von werbung und investoren ist, die einfluß auf den inhalt haben könnten. Das ist doch der grund warum sie jeden zur kasse bitten können.
das manche berichte einseitig beleuchtet werden um meinung zu machen ist schon vertragsbruch aber leider schlecht nachweisbar. dass kabarettisten für politische satire abmahnungen bekommen oder abgesetzt werden lässt vermuten was für gestalten dort die fäden ziehen.

[ nachträglich editiert von mardnx ]

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