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2.000 Jahre altes Buch über den Wahlkampf nun auf Deutsch veröffentlicht

Quintus Tullius Cicero war ein Staatsmann, Schriftsteller und Briefeschreiber, der sich 64 vor Christus um das höchste Amt in Rom beworben hatte.

Sein rund 2.000 Jahre altes Buch "Commentariolum Petitionis" wurde ins Deutsche übersetzt und hat viele Parallele zur heutigen Politik. Floskeln wie "Schmeichle den Wählern ungeniert" oder "Umgib Dich mit den richtigen Leuten" passen damals wie heute.

Philip Freeman hat das alte Werk in unsere Sprache übersetzt. Im Buchhandel ist es unter "Wie man eine Wahl gewinnt" zu finden.


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WebReporter: Katastrophenschutz
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Buch, Wahlkampf, Rom, Antike, Cicero
Quelle: www.zeit.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2013 15:14 Uhr von Oberhenne1980
 
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Das wurde bereits 2001 unter der Buchreihe "Texte zur Forschung" übersetzt. Vermutlich auch in einer besseren Übersetzung.

Zitat aus der Originalquelle:

" Erst Philip Freeman hat jetzt so lange daran herum gebogen, dass aus fast jedem Satz eine Parallele zu unserer Zeit zu lesen ist"

"Der Übersetzer zwängt die Welt der Sechziger (v. Chr.) in neuzeitliche Begriffe. Und er destilliert aus den ohnehin kurzen 57 Abschnitten auch noch eine Art Best-of-Zusammenfassung in eigenen, noch moderneren Worten."

Quintilian dürfte im Grabe rotieren und zahlreiche Altphilologen Albträume bekommen.

[ nachträglich editiert von Oberhenne1980 ]
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07.05.2013 19:57 Uhr von Suffkopp
 
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Oh, auch wenn es nicht hier zum Thema passt, aber es passt trotzdem:

"..hat jetzt so lange daran herum gebogen, dass aus fast jedem Satz eine Parallele zu unserer Zeit zu lesen ist"

Genau das passiert oder ist passiert mit den heiligen Büchern der Religionen, egal welcher. Es wurde und wird seit tausenden Jahren daran herumgedocktert bis es dem Übersetzer und damit Verfechter passt. Keiner weiß doch heute was in den Uhrtexten eigentlich genau gemeint war. Übersetzungen und Deutungen wurden und werden nur zur Meinungsbildung missbraucht.

Um es plastisch an einem Beispiel zu sagen: nicht der Koran ist schuld, sondern die vielen Deutungen, Übersetzungen und Umdeutungen, das im Koran heute das steht was da steht.

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