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Semesterstart: Studenten bringen immer häufiger die Eltern mit

An den Universitäten sind bei Informationsveranstaltungen immer häufiger Heerscharen von Eltern anzutreffen. Die Albert-Ludwigs-Universität Freiburg musste den Semesterstart kurzerhand ins Fußballstadion verlegen, damit Erstsemestler plus familiärer Anhang auch Platz fand.

Wollten Studenten früher möglichst eigenständig den neuen Lebensabschnitt beginnen, fungieren die Eltern heute als eine Art Karrierecoach. Rudolf-Werner Dreier von der Uni Freiburg bezeichnete die Situation als zunächst "gewöhnungsbedürftig".

Während Kritiker in den Begleitern "Helikopter-Eltern" sehen, wollen die Studenten auf den Rat der Eltern nicht verzichten. In Extremfällen rufen Eltern auch bei den Prüfungsämtern an, um die Noten zu erfahren. Vor allem die unsichere Arbeitszukunft löst in einigen Eltern wohl Panik aus.


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WebReporter: no_trespassing
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Eltern, Student, Karriere, Universität
Quelle: www.spiegel.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.05.2013 06:38 Uhr von V3ritas
 
+18 | -11
 
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Wer schon Mama und Papa mit an die Hand nehmen muss um das Studium zu beginnen, der sollte sich vielleicht mal überlegen ob ein Studium das richtige ist.

Im Studium nimmt einen niemand an der Hand und da wird auch nicht rumgekuschelt...ich hatte Kommulitonen, die quatschen ganz freundlich mit einem und geben einem bewusst falsche Infos zu Klausuren...könnte ja sein, das man damit einen späteren Mitbewerber aussticht.
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07.05.2013 07:11 Uhr von smile2
 
+11 | -6
 
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Da sieht man mal was für Waschlappen heute erzogen werden. Und das ganze fängt schon in der Grundschule an!
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07.05.2013 08:18 Uhr von Funkensturm
 
+1 | -1
 
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und keiner denkt das sie vll nen heimfahrer brauchen für das saufen danach xD

ne spaß bei seite. Einerseits kann ich das nachvollziehen aber andererseits lol wie alt ist ma denn wenn ma nen Studion anfängt ich rate jetzt einfach mal 17 oder 18. Mit 18 hatte ich meine erste bude und so was is selbstständigkeit und nich hand in hand zu so ner popligen aufnahme.
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07.05.2013 08:35 Uhr von Lilium
 
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@ V3ritas: Kann ich nur so unterschreiben.. gibt da richtige "Frettchenkommilitonen":..

Mir wäre das zutiefst unangenehm Verwandte in die Uni mitzunehmen, ich werde ja auch nicht zu deren Arbeitsplätzen geschleift weil die Probleme mit statistischen Analysen haben.. Habe lediglich mal einen Bekannten mitgenommen der über mein Studium Witze gemacht hat weil das angeblich "nicht anstrengend" sei. Seine Meinung hatte sich recht flott geändert.

Bin mal gespannt ob ich ähnliches bei den neuen Erstsemestern im Winter beobachten kann.
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07.05.2013 09:17 Uhr von Maedy
 
+1 | -0
 
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Früher sind die Kids mit Bus und Bahn oder Fahrrad zu Freunden,heute werden sie von den Eltern überall hinkutschiert-wie sollen die Jugendlichen oder dann jungen Erwachsenen dann lernen selbstsändig sich neuen Situationen zu stellen.Ich denke aber,dass das auch eine Art Belohnung der Eltern ist,weil sie ja jahrelang darauf hin gearbeitet haben,dass ihr Sprössling Abi macht und dann studiert.
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07.05.2013 10:02 Uhr von giiigl
 
+2 | -0
 
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erinnert mich an: http://www.youtube.com/...
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07.05.2013 11:38 Uhr von Ben_Glitshi
 
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Das ist eine gute Idee!

Ich werde meine Eltern zu meinem nächsten Bewerbungsgespräch mitnehmen.

Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich mit 52 Jahren nicht zu alt für die ausgeschriebene Stelle als Assistantmanager HoH GFoS bin.
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07.05.2013 22:34 Uhr von shadow#
 
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Natürlich tut man das.
Es ist auch in der Wirtschaft eher unüblich, dass die Investoren nicht erfahren, wofür sie ihr Geld ausgeben.

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