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Sekten ködern Menschen mit ihrem absoluten Wahrheitsanspruch

Pfarrer und Sektenbeauftragter Gary Albrecht gab einer jungen Reporterin Auskunft über Wirkungsmechanismen, Gruppendruck und Lovebombing von Sekten. Ein wichtiger Aspekt dabei ist der Anführer, der den Machtfluss in der Organisation innehält.

Ein weiterer Punkt ist Kritikfähigkeit, ein Schwarz-Weiß Denken der Anhänger, die die Außenwelt als Feindbild empfinden. Alle anderen Kirchen werden als tot oder unspirituell angesehen. Man hält sich nur mehr an die Glaubenslehre der Gruppe, und gibt kritisches Denken auf.

Ist ein neues Mitglied nun auf dem einzig wahren Weg, besteht die große Gefahr, dass es bewusst oder unbewusst Beziehungen zu seinem alten sozialen Umfeld ausdünnt. Familie und Freunde werden aufgegeben. Eine Sekte kann man in ihrem Glauben, die alleinige Wahrheit zu besitzen, erkennen.


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WebReporter: Einaudi
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Wahrheit, Sekte, Anspruch
Quelle: www.derwesten.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2013 22:01 Uhr von magnificus
 
+4 | -1
 
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Hab ich erst vor kurzem gehört
"
Sagt der Minister zum Bischof: Halt du sie schön dumm, ich halt sie arm!
"
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06.05.2013 22:10 Uhr von ErnstU
 
+5 | -1
 
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"Ein weiterer Punkt ist Kritikfähigkeit [ Anmerk: sollte wohl eher Kritikunfähigkeit heissen, siehe Quelle], ein Schwarz-Weiß Denken der Anhänger, die die Außenwelt als Feindbild empfinden. Alle anderen Kirchen werden als tot oder unspirituell angesehen. Man hält sich nur mehr an die Glaubenslehre der Gruppe, und gibt kritisches Denken auf."

Nach der Definition ist jede Religion eine Sekte, Herr Albrecht

@ Blob_Barker

"warum erinnert mich das so sehr an den islam?"

Der Islam ist schlimmer als eine Sekte, er ist leider in weiten Teilen kaum mehr Religion/Glaube sondern eine Ideologie mit Allmachtsanspruch nicht nur in religiösen, sondern auch in wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Dingen .... etwa verlgleichbar mit dem Stalinismus oder dem Nationalsozialismus.

[ nachträglich editiert von ErnstU ]
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06.05.2013 22:50 Uhr von Biblio
 
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Traumgestalten haben gegenüber ihrem Träumer keine Ansprüche zu verzeichnen und haben still zu sein, wenn der Träumer es so will.
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07.05.2013 07:19 Uhr von ACF3000
 
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Einen absoluten Wahrheitsanspruch hat die Wissenschaft auch. Das alleine kann kein Kriterium für einen Kult sein. Die reine Logik ist übrigens auch "schwarz-weiß". Es gibt nur ein wahr oder unwahr. Dazwischen gibt es nichts. Die ganzen Kriterien wurden offenbar von mit der Wissenschaft oder wissenschaftlichen Philosophien konkurrierenden Religionen aufgestellt. Objektiv erkennt man einen Kult daran, dass logische Argumente oder empirische Beweise nichts gelten. Und als destruktiv kann alles gelten, was von einem Opfer verlangt.
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07.05.2013 09:17 Uhr von mort76
 
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blubb,
zuerstmal gilt das Unfehlbarkeitsdogma nur in Bezug auf Glaubens- und Sittenfragen, und nichts anderes.
Und wenn man die Erläuterung des Dogmas ins weltliche übersetzt, sagt es im Grunde nur aus, daß der Papst als oberste Instanz ein Machtwort sprechen kann- wie jeder andere Chef auch.

Gibt es Konflikte in der Kirche, kann der Papst sie eben Kraft seiner Autorität beenden.
Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, kannst du anhand eines Vergleiches beispielsweise mit den Muslimen abwägen: da kann jeder interpretieren wie er will, eine oberste Instanz gibt es nicht.
Die Folge: jahrhundertelange Konflikte (ja, die haben wir auch zwichen Katholiken und Evangelen, aber wir ermorden uns nicht gegenseitig).
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07.05.2013 09:31 Uhr von mardnx
 
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die welt im sinne der religionen ist durchweg völlig widersprüchlich und verlangt von den anhängern den diktierten glauben über den eigenen verstand zu stellen und führt zu handlungen die teilweise gegen vernunft und moral eines natürlich entwickelten bewußtseins stehen.
an etwas zu glauben ist nichts schlechtes, die kausalität aus der wir uns ergeben haben zeigt uns wie die welt funktioniert aber der grund bzw. der sinn dahinter bleibt im dunkeln und entzieht sich dem wissen und gibt raum für philosophie und glaube. das urlteilen und handeln gegenüber anderen menschen sollte von wissen und moral hergeleitet werden.
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07.05.2013 09:39 Uhr von psycoman
 
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Wahrheitsanspruch hat jede mir bekannte Religion. Man geht davon aus, dass ihre Lerhen stimmen, sonst würde man sie nicht unterrichten. Kein Priester sagt: "Ja, also wir vermuten, dass es so und so ist, aber es könnte natürlich auch ganz anders sein", sondern "So isses!".

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