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Baden-Württemberg: 93-Jähriger ehemaliger KZ-Aufseher festgenommen

In Baden-Württemberg hat die Polizei einen ehemaligen Aufseher des Konzentrationslager Auschwitz verhaftet.

Der inzwischen 93-Jährige war von 1941 bis 1945 in dem KZ und soll Beihilfe zum Morde im Vernichtungslager geleistet haben.

"Wir werden versuchen, konkret inhaltlich und zeitlich festzustellen, was er in Auschwitz gemacht hat", so die ermittelnde Staatsanwaltschaft.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Baden-Württemberg, Verhaftung, KZ, Auschwitz
Quelle: www.tagesschau.de

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65 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2013 18:02 Uhr von Ladehemmung
 
+121 | -6
 
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Gut dass sie ihn so schnell gekriegt haben...
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06.05.2013 18:05 Uhr von Miietzii
 
+14 | -52
 
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06.05.2013 18:10 Uhr von Borgir
 
+33 | -7
 
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Bis das raus ist dürfte der Gute Herr KZ-Aufseher nicht mehr unter den Lebenden weilen.
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06.05.2013 18:11 Uhr von Zerker
 
+52 | -3
 
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Wenn Sie über 60 Jahre gebraucht haben um festzustellen das er dort 4 Jahre lang Wache geschoben hat, frage ich mich wie lange sie brauchen um rauszukriegen was er dort genau gemacht hat. Wahrscheinlich liegt er dann schon 50 Jahre unter der Erde.
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06.05.2013 18:14 Uhr von Jalex28
 
+88 | -30
 
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Oh man der Mann is 93!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Können die den nicht einfach in Ruhe lassen und sich echten Verbrechern widmen?
Der hat auch nur seinen Job gemacht.
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06.05.2013 18:18 Uhr von Gnarf456
 
+60 | -12
 
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Was für eine Strafe steht denn auf "Unterstützung von Beihilfe zum Mord"? Oder ist das einfach nur schlecht formuliert?

Ich fände es besser, wenn man den alten Mann, den man 68 Jahre (!) in Ruhe gelassen hat / nicht erwischt hat, auch einfach noch sein leben zu Ende leben lassen könnte. Bringt eh nichts, der Schauprozess kostet nur Geld und eine Gefahr geht von dem Mann auch nicht mehr aus.

Außerdem war er damals erst um die 25, wenn ich richtig rechne. Ein Migrant, der heutzutage jemanden umbringt, wird mit 25 noch nach Jugendstrafrecht verurteilt und muss Sozialstunden ableisten. Auch nicht richtig, aber es ist nun mal so.
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06.05.2013 18:29 Uhr von FlatFlow
 
+13 | -2
 
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Ich wette nur mit einem Satz ist die ganze Geschichte erledigt und zwar, Ich kann mich an nichts mehr erinnern und vermutlich lügen braucht er da gar nicht mehr zu müssen ;-)
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06.05.2013 18:35 Uhr von erw
 
+12 | -2
 
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Alles in allem tragen solche "Fahndungserfolge" heutzutage eher zur Verdrossenheit gegenüber der Vergangenheit bei als dass sie gegen das Vergessen helfen. Was früher noch zu einer antifaschistisch wirkenden nationalen Einheit half, dreht sich langsam ins Gegenteil, weil all das obsolet ist, wir aber bis heute eine Bundeszentrale für politische Bildung haben, die für Steuergelder unsere archivweise zu findenden Nazisdokus etc. bezahlt. Da tun die sonstigen Meldungen nur ihr Übriges.

Vieles, was sich in den letzten 100 Jahren bzw. auch nach dem Krieg fest in unserem Staat etabliert und verwurzelt hat, verliert an Bedeutung. Und das ist auch in Ordnung, wenn man es im Sinne eines sich stetig wechselnden Zeitgeistes betrachtet. Das war schon immer so in der westlichen Gesellschaft.
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06.05.2013 18:38 Uhr von Peter323
 
+9 | -43
 
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06.05.2013 18:56 Uhr von DJPelle
 
+14 | -6
 
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Ich würde lieber den Richter in die Finger bekommen der die Scholls köpfen lassen hat.
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06.05.2013 19:09 Uhr von eckttt
 
+8 | -4
 
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was ne Leistung einen 93 Jährigen Festzunehmen
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06.05.2013 19:16 Uhr von peerat
 
+9 | -2
 
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warum ist der denn auch nicht mit seinem rollator getürmt^^
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06.05.2013 19:19 Uhr von ch3cooh
 
+8 | -2
 
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Krass, der muss ja inzwischen 161 Jahre alt sein.
(ehemaliger 93 jähriger KZ-Aufseher)

[ nachträglich editiert von ch3cooh ]
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06.05.2013 19:29 Uhr von Berry21
 
+18 | -6
 
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Mit dem Spruch: <<Ich habe doch nur meinen Job gemacht>> oder <<Ich habe bloß Befehle ausgeführt>> versteckt man sich nur zugern vor seiner eigenen Verantwortung der Menschheit gegenüber. Soviel mal zum Tatbestand.

Jetzt aber nach ein paar Jahrzehnten einen ehemaligen Soldaten zu verhaften ist mehr als lächerlich. Zum einen haben wir alle vom Holocaust gelernt, zum anderen deckt sich der gute Mann jeden Abend mit Blumenerde zu, um sich schon mal daran zu gewöhnen (sorry for sarkasm..)
Also was soll das?!?!?

Vielleicht braucht die deutsche Rechtsprechung ein paar Erfolgserlebnisse, was im derzeitigen NSU-Prozess nicht wirklich gelingt.

Trauriges Deutschland!
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06.05.2013 19:40 Uhr von Berry21
 
+12 | -3
 
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@Sijamboi:

sorry, Ausnahmen bestätigen natürlich die Regel.

Wollte damit nur sagen, dass zumindest ein Großteil der Leute nicht bildungsresistent geblieben ist.

Und ich glaube wohl kaum, dass überlebende Soldaten aus dem 2. WK das heute nochmal machen würden, sofern sie noch dazu in der Lage sind (gesundheitlich)
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06.05.2013 20:16 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -29
 
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06.05.2013 20:19 Uhr von Bud_Bundyy
 
+7 | -27
 
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06.05.2013 20:35 Uhr von sullyjake78
 
+8 | -3
 
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Es ist schwachsinnig diesen mann für taten heranzuziehen die während eines Krieges geschahen, natürlich gab es KZ Wärter die spass an ihrer Arbeit hatten und die selbst heute noch falls sie noch leben so denken, Der Krieg war schlimm und der Holocaust erst recht, das Gedankengut der Nazis war so abscheulich und ihre taten ebenfalls, aber es war Krieg und ob sie wollten oder nicht, sie mussten sonst wären sie selbst noch erschossen worden, ich denke und hoffe er war Froh als mit Ende des Kriegs diese Hölle zu Ende war, ihn jetzt noch einzusperren und Anzuklagen finde ich erbärmlich, was soll es bringen? Ändern wird es die Geschichte sowiso nicht, ausser das sich unsere Justiz lächerlich macht. Gerechtigkeit wird es auch nicht bringen, und keiner der ermordeten wird lebendig aus seinem Grab springen und sich bedanken.
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06.05.2013 20:42 Uhr von Tief_im_Westen
 
+21 | -4
 
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Mein Onkel wurde bei einem britischen Tieffliegerangriff getötet.

Ich fordere nun die Engländer auf,den Piloten zu ermitteln und ihn auf die Anklagebank zu bringen.

Gleiches Recht für ALLE!
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06.05.2013 20:53 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -21
 
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06.05.2013 21:10 Uhr von Bombaltus
 
+7 | -8
 
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Ist genau das richtige Zeichen, keiner kann sich verstecken, und wenn es 60 Jahre dauert, er wird zur Verantwortung gezogen. Mit "ich habe nur Befehle befolgt" versuchen sich Feiglinge schon immer vor ihrer Verantwortung zu drücken.
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06.05.2013 21:19 Uhr von Bud_Bundyy
 
+2 | -17
 
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06.05.2013 21:31 Uhr von Biertrinker
 
+13 | -6
 
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"immer dieses mitläufer argument, das überhaupt nicht zählt. wenn er gewusst hat, was in den kzs abging und dennoch in nem kz gearbeitet hat, befreit ihn das nicht von der schuld an einem system teilgenommen zu haben, das menschen systematisch vernichtet hat - egal ob wachsoldat, koch oder kohlenachschipper.
hier "kämpfen" doch auch viele gegen die kapitalismus-systemlinge und begehren gegen das brd-system auf. aber kaum gehts um elende mitläufer aus dem dritten reich wird die "du kommst aus dem gefängnis frei"-karte gezogen.
das ist elendes, unreflektiertes gewäsch und ein grund, warum normale kommentare auf sn so gut wie gar nicht mehr vorkommen. wer will schon gegen nen haufen dummschwätzer anreden.
wenns nach den meisten hier geht, schützt alter also vor strafrechtlicher verfolgung nicht. na dann los ihr kracher und bringt n paar leute um oder unerstützt passiv irgendwelche verbrecher - ihr hab ja nichts zu befürchten.

gott sei dank ticken die uhren in dland anders, als die marktschreier von sn. pfui deibel."



Was ein absoluter Blödsinn. Heutzutage wird NIEMAND erschossen wenn er gegen irgendein System in Deutschland aufbegehrt. Damals war das halt so. Jeder hier hätte ne Ladung Bleibohnen bekommen wenn er sich geweigert hätte.
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06.05.2013 21:41 Uhr von Nebelfrost
 
+16 | -6
 
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bei der ganzen verfolgung und verhaftung von "altnazis" vergessen viele die tatsache, dass solche leute auch oft keine wahl hatten. auch ein aufseher hatte im grunde nur befehle zu befolgen. und wenn er es nicht getan hätte und befehle verweigert hätte, wäre auch seine eigene lebenserwartung nicht allzu hoch gewesen.

nicht jeder, der aufseher geworden ist, hat sich mit pauken und trompeten dafür beworben. viele wussten vorher nicht mal was da in den lagern überhaupt so alles abgeht, bewarben sich aus unwissen, naivität oder weil sie beim militär oder bei der polizei waren und dann für so einen job einfach eingeteilt oder versetzt wurden.

ähnlich verhält es sich mit mitgliedern der SS. sicher wird es dreckschweine und sadisten gegeben haben, die das ausgelebt und genossen haben. aber nicht wenige waren einfach nur teil des systems und sind zu etwas geworden oder berufen worden, dessen ausmaße ihnen selbst erst mit der zeit oder nachher ganz und gar klar wurden. damit deute ich vor allem auf die neuerlichen vorwürfe gegen horst tappert an. ich kann mir beim besten willen nicht vorstellen, dass horst tappert ein mörder oder ein gefühlskaltes schwein ist. auch er ist in sehr jungen jahren mit noch wenig lebenserfahrung einfach wo hinein gekommen, von dem er sich selbst vielleicht auch etwas ganz anderes erhofft oder vorgestellt hat.

man war damals einfach teil eines systems, eines absolut gnadenlosen systems, das jeden zerstört hat, der nicht mitzog oder der aus der reihe tanzte. wie in jeder diktatur waren gleichschaltung, einschüchterung und gehirnwäsche an der tagesordnung. und gerade die kleinen leute führten meist auch nur befehle aus. und die wenigsten von ihnen hätten es gewagt, sich aufzulehnen. viele haben auch einfach weggeschaut oder sich irgendwann begonnen einzureden, dass das alles gut und rechtens sei, weil es ihnen tagtäglich so vorgeführt wurde. es gab nicht viele menschen damals, die so mutig waren wie ein stauffenberg oder ein schindler. und vielen von denen, die mutig waren, kam ihr mut teuer zu stehen.

heutzutage kann man leicht reden schwingen und mit dem finger auf andere zeigen und sagen: "der war dort und dort" oder "der hat das und das gemacht". aber das ganze drumherum wird dabei nur allzu leicht vergessen. als unbeteiligter, außenstehender oder jemand, der diese damaligen zeiten selbst nicht miterlebt hat oder der überhaupt niemals je eine diktatur miterlebt hat, für den ist es immer einfach, andere wahllos anzukreiden, nur weil irgendwas irgendwo auf einem alten stück papier steht.

die ganzen naziprozesse der jüngsten vergangenheit waren eh in erster linie schauprozesse, mit denen gezeigt werden soll: "hier, jetzt haben wir wieder einen von den bastarden. selbst nach so langer zeit entkommen sie der gerechtigkeit nicht." kein normal denkender mensch kann zudem allen ernstes glauben, dass die verurteilungen solcher leute heuer noch einen wirklichen sinn im sinne von bestrafung ergeben, nicht in einem derart hohem alter von über 90 jahren. zumal selbst im falle einer verurteilung die beschuldigten dennoch keine zelle mehr von innen sehen werden und anschließend halt einfach in ihr pflegeheim zurückgebracht werden, aus dem sie zuvor geholt wurden. ab einem bestimmten alter und gesundheitszustand ist die einquartierung von verurteilten in einem klassischen gefängnis gesetzlich auch gar nicht mehr zulässig oder nötig. der sinn derartiger verurteilungen war in den 50er, 60er und 70er jahren sicher erfüllt, wird aber heute verfehlt bzw. nicht mehr erreicht und dient nur noch der publicity. und dabei werden juristische und auch finanzielle kapazitäten vergeudet, die vielleicht an anderer stelle dringender gebraucht werden.
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06.05.2013 22:02 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -5
 
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Es ist halt immer ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite würde ich auch sagen, lasst den Mann doch in Ruhe, aber auf der anderen Seite würden sie wieder alle auf D zeigen, wenn nichts geschieht.

Also wird ermittelt und ermittelt und dann festgestellt: nicht haftfähug und jeder ist zufrieden.

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