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Telekom wird wegen Internet-Drosselung von Verbraucherzentrale abgemahnt

Die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen hat der Telekom eine Abmahnung zukommen lassen.

In dem Schreiben wird der Konzern aufgefordert, die seit 2. Mai 2013 eingeführte Internet-Drosselung bei DSL-Verträgen wieder rückggängig zu machen.

Die Klausel sei unzulässig, da die Telekom durch das Kleingedruckte einen "diskriminierungsfreien Zugang zu allen Diensten" verhindere.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Internet, Telekom, Verbraucherzentrale, Drosselung
Quelle: www.golem.de

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22 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2013 12:43 Uhr von saber_
 
+29 | -3
 
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und was genau soll das bringen?!

telekom wartet ein wenig ab bis sich der medienrummel wieder beruhigt und gut ist....


selbes spiel wie bei der gema... stur auf seiner welle schwimmen...
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06.05.2013 12:51 Uhr von wilcomb72
 
+9 | -1
 
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jo, der raffgierige haufen wird da nicht nachgeben, erstmal abwarten bis es ruhig ist, und dann gleich wieder nachfeuern, ist doch genauso mit der Internet überwachung, nun wird es durchgezogen !
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06.05.2013 13:05 Uhr von Captnstarlight
 
+5 | -1
 
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Recht so! Aber was tut man nicht alles für Werbung. Das ist ein einfach zu durchschauendes Werbemanöver! Zuerst sagt die Telekom dass sie die Leistungsfähigkeit der Netze senken wird, jetzt ist jemand dagegen, folglich es gibt Streit. Und am Ende des Streites haben sich alle wieder lieb.
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06.05.2013 13:11 Uhr von ThomasHambrecht
 
+12 | -1
 
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Ich hätte als Telekom lieber von jedem Kunden 1,50 Euro genommen. Eine Preiserhöhung lässt sich leichter durchsetzen.
Gerade eben bieten Sie ein VDSL-Paket mit Fernsehen und Filme für 39,95 statt 44,95 an. Warum die 5 Euro niedriger - und dann drosseln ???
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06.05.2013 13:44 Uhr von SN_Spitfire
 
+1 | -1
 
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@Captnstarlight
Wo redet die Telekom denn davon, dass sie die Leistungsfähigkeit ihrer Netze herabsenkt?
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06.05.2013 14:01 Uhr von Shortster
 
+7 | -0
 
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@ThomasHambrecht:

Dieses ganze Manöver hat nichts mit den Übertragungskosten zu tun. Die liegen ungefährt bei immensen 1ct pro 1GB. Es geht nur darum, eigene Inhalte zu platzieren.

Und solange es noch Leute gibt, die für 16Mbit Leitung zahlen und nur 1.5Mbit nutzen können, ist diese ganze Sache hier sowieso eine einzige Farce...
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06.05.2013 14:01 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -6
 
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@farin123
Und warum?
Die Drosselung soll erst ab 2016 aktiv werden, was aktuell noch mehr als einer gesamten Vertragslaufzeit entspricht!
Wer also jetzt einen Vertrag abschliesst, ist nicht von einer Drosselung betroffen.
Solange aber kein grünes Licht durch die Bundesnetzagentur gegeben wurde, dass die Telekom so verfahren darf, bringt eine Kündigung absolut null, zumal man eh nicht von jetzt auf nachher wechseln kann.

Die von jedem propagierte Kündigungswelle bringt aktuell absolut gar nichts.
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06.05.2013 14:55 Uhr von Revej
 
+3 | -1
 
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Verbraucherzentrale ... ganz ehrlich, mehr als eine Empfehlung ist das ganze auch nicht. Eine Drosselung bei zu hoher Benutzung ist keine Diskrimminierung, da gab es die Tage schon bessere Wörte wie z.B. "Netzneutralität". Zugang zu allen Diensten hat man dann ja später immer noch, nur nicht in gewohnter Geschwindigkeit.

Bevor es jemand bei mir hinterfragt:
Die Drosselung wie sie geplant ist, ist für mich der falsche Schritt das Volumen müsste mehr sein, die Drosselung Schrittweise und nicht so stark.
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06.05.2013 15:26 Uhr von derNameIstProgramm
 
+0 | -5
 
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Letztendlich ist jedes fixe Volumen in den Verträgen ein Vorteil für die Telekom. Es läuft ja letztendlich so, dass die zu übertragende Menge immer mehr wird. Dies hat zur Folge, dass früher oder später die Mengen aus dem Vertrag erreicht werden können. Was heute noch nach viel klingt ist in ein paar Jahren wahrscheinlich lächerlich.

Damit die Firmen die sogenannten Sauger in den Griff bekommen würde ich daher einen anderen Ansatz wählen: Über alle in Deutschland aktiven Internet-Provider für Endkunden wird ein Durchschnittsverbrauch berechnet. Hat ein Kunde nun den x-fachen Verbrauch des Durchschnittsverbrauchs, darf der Provider Zusatzkosten auferlegen. Damit werden noch immer die erwischt die ihre Leitung zum glühen bringen, aber umgekehrt in Zukunft nicht automatisch jeder benachteiligt. Den Faktor x könnte die Bundesnetzagentur ja jedes Jahr neu festlegen.
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06.05.2013 15:59 Uhr von EssenOlli
 
+1 | -0
 
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Ich sag da auch nur ein Wechsel wo es geht. Nur da ja nun die Wohnungsvermietung DA mit der Telekom einen Innovationspartnerschaft Vertrag eingegangen ist sind die Mieter der DA die das nachsehen haben was ich zum Kotz finde den jetzt kann die Telekom mit den machen was die wohlen den die können aus Ihrem Vertrag nicht mehr so schnell raus
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06.05.2013 16:41 Uhr von Done88
 
+7 | -0
 
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@ derNameIstProgramm

[kurz vorweg: ich würde selbst nicht über die Grenze kommen... vielleicht einmal in 2 Jahren, höchstens...]

aber sowas kann man doch nicht am Durchschnitt ausmachen. Das ist, als würdest du sagen "im Durschnitt treibt jeder Deutsche pro Woche 10 Minuten Sport... Somit gilt jeder, der x mal Durchschnitt (z.B. x=3 und damit 30 Minuten Sport pro Woche) als Leistungssportler...

Oder dass jemand, der öfter etwas auf dem Flohmarkt verkauft, ein Geberbe anmelden muss, weil er öfter Sachen verkauft, als der Durchschnittsbürger...

Der Durchschnitt sagt nur was über das Verhalten der breiten Masse aus, aber nichts darüber, ob das viel, wenig, gut oder schlecht ist...


und allgemein zum Thema...
Die deutsche Telekom ist weltweit der erste Konzern, der von einer Flat-Nutzung wieder ZURÜCK schreitet zu einer Volumenbegrenzung... das dürfte wohl für sich sprechen... und für Rückschritt!

[ nachträglich editiert von Done88 ]
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06.05.2013 16:42 Uhr von Schaumschlaeger
 
+1 | -0
 
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Und was drohen der Telekom für Strafen, wenn sie sich weigert? Ich befürchte nicht sehr viel....
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