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Brisanter "SPIEGEL"-Bericht: Nachkriegsregierung schützte offenbar Nazis

Nach Informationen des "SPIEGEL" hat die Regierung Deutschlands über Jahrzehnte hinweg die Rückgabe von brisanten Dokumenten verzögert. Offenbar wollte die Bonner Regierung die NSDAP-Mitgliedskarten, bereitgestellt von den USA, nicht annehmen.

Anscheinend sollte damit eine eventuelle Enttarnung deutscher Spitzenpolitiker verzögert oder verhindert werden. Nach aktuellen Recherchen scheint diese Befürchtung nicht grundlos zu sein. Die USA wären bereits 1967 bereit gewesen, die Dokumente zu veröffentlichen.

Die Dokumente gelangten allerdings erst 1994 in den Besitz Deutschlands. Vorher boten deutsche Behörden den Amerikanern offenbar an, die Angelegenheit unter den Tisch zu kehren und so zu tun, als existierten diese in Wirklichkeit nicht.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Regierung, Bericht, Nazis, Vertuschung, NSDAP
Quelle: www.spiegel.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2013 08:15 Uhr von NoPq
 
+6 | -9
 
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Die Quelle ist viel zu umfangreich, um sie hier angemessen wiedergeben zu können- Lesen lohnt daher wirklich.
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06.05.2013 08:25 Uhr von Kingbee
 
+16 | -5
 
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Gääääähn..... was gibt´s Neues?
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06.05.2013 10:27 Uhr von El_Caron
 
+4 | -2
 
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Mitgliedskarten? Das ist alles? In der Zeit war es dumm, nicht Mitglied zu sein. Parteilosigkeit nutzte niemandem (schließlich ließ sich Hitler nicht abwählen) und schlimmstenfalls verhinderte es, dass man in eine Position kam, um noch etwas zu retten. Schindler war eben auch NSDAP-Mitglied.
Warum sind nun Mitgliedskarten wichtiger als die TATEN, die diese angeblichen ehemaligen Nazis in ihrer Regierungszeit erbracht haben?
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06.05.2013 11:28 Uhr von keakzzz
 
+3 | -1
 
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Ich finde für das hier und jetzt haben solchen Meldungen nur noch insofern Relevanz, als daß man in ähnlichen Fällen gewarnt sein müßte.

Ich befürchte aber, daß dann wieder genauso gehandelt würde. Ein gutes Beispiel war die DDR, nach deren Zusammenbruch unzählige Leute, die man eigentlich echt nur als "Verbrecher" bezeichnen kann, nahtlos in der Bundesrepublik weitermachen konnten.
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06.05.2013 13:31 Uhr von Gierin
 
+2 | -2
 
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@nochmalblabla:
Oder Euro - Rettungschirm!?
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06.05.2013 14:28 Uhr von Enieslobby
 
+5 | -0
 
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Haha Ja die Amis. Wusstet ihr das das CIA das 1947 gegründet wurde Das die Chefs alles ehemalige Nazis waren? Die amis haben bewusst Hochrangige Nazis eingestellt die auch viele Juden usw umgebracht haben.
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06.05.2013 14:53 Uhr von blueman60
 
+3 | -1
 
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Das ist ja nun wirklich nichts Neues.
Dann kann ja die Jagt auf Rentner wieder los gehen.
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06.05.2013 15:01 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -1
 
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@El_Caron

Oha! Großzügig. Gilt das auch für ehemalige SED-Mitglieder?
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06.05.2013 16:16 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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Es ist zum Kotzen, wie betreffs unserer Vergangenheit mit unterschiedlichem Maß gemessen wird! Die BRD hat ihre faschistische Vergangenheit _nie_ aufgearbeitet - das war offenbar alles halb so schlimm wie die DDR-Vergangenheit.

Nervige Fernsehdokus über "Hitler und die ..." oder "Goebbels und die ..." sind weit weg von Aufarbeitung!
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06.05.2013 16:20 Uhr von HateDept
 
+0 | -0
 
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@keakzzz
"Ein gutes Beispiel war die DDR, nach deren Zusammenbruch unzählige Leute, die man eigentlich echt nur als "Verbrecher" bezeichnen kann, nahtlos in der Bundesrepublik weitermachen konnten."

Welche "unzähligen" Verbrecher meinst Du denn? Wenn der Westen doch nur unzählige, oder wenigstens politisch unbequeme DDR-Funktionäre, hätte verurteilen können (worauf hin man die dann ja Verbrecher nennen kann), hätte der das bestimmt gern reihenweise getan.
Wie verbrecherisch die DDR war, lässt sich nun offenbar an den Verurteilungen nachvollziehen. Und, ... wie viele waren´s?
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10.05.2013 09:48 Uhr von Maaaa
 
+1 | -0
 
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1968 bekam der damalige Bundeskanzler Kurt-Georg Kiesinger wegen seiner Nazi-Vergangenheit eine Ohrfeige von Beate Klarsfeld( damals Kunzel)
Die Linkspartei hat Frau Klarsfeld zur Bundespräsidentin nominiert. Gewählt wurde J.Gauck (Larve).

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