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In Mexiko ist Journalismus ein tödlicher Beruf

Aktuell ist die Ermordung von Journalisten in Mexiko wieder einmal in den Schlagzeilen. Die Journalistin Regina Martínez des Nachrichtenmagazins "Proceso" wurde vor gut einem Jahr erdrosselt in ihrer Badewanne gefunden. Die Polizei erklärte, dass es sich um einen Raubmord handeln würde.

Dabei fehlten lediglich der PC und das Handy. Nun wurde ein Angeklagter zu 38 Jahren Haft verurteilt, obwohl es in dem Prozess zahlreiche Ungereimtheiten gegeben hatte. So hatte der Angeklagte im Prozess ausgesagt, dass sein Geständnis nur unter Folter zustande gekommen sei.

Aktuell ist der Beruf des Journalisten in Mexiko oft tödlich. Nach offiziellen Angaben sind 2012 sieben Journalisten ermordet worden. Viele Zeitungen haben die Berichterstattung über den Drogenkrieg eingestellt. Doch auch staatliche Stellen stehen im Verdacht, die Pressefreiheit zu behindern.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mord, Mexiko, Beruf, Journalismus
Quelle: www.nwzonline.de

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06.05.2013 07:36 Uhr von blonx
 
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Am 3. Mai war der Welttag der Pressefreiheit. Offiziell gibt es in Mexiko keine staatliche Zensur, doch die Wahrheit sieht oft anders aus. Gerade bei der Berichterstattung über den Drogenkrieg, die EZLN in Chiapas oder die Lehrer-Aufstände in Oaxaca gibt es immer wieder Unwahrheiten seitens staatlicher Stellen.

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