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Ungarn: Regierungschef Viktor Orban versucht Antisemitismus-Vorwürfe kleinzureden

In Ungarn tagt aktuell der Jüdische Weltkongress. Besondere Aufmerksamkeit erregt dabei die aktuell sehr angespannte Lage des Landes. Immer wieder war Ungarn in den letzten Monaten wegen antisemitischer Tendenzen im Fokus internationaler Berichterstattung (ShortNews berichtete mehrfach).

Die Zusammenkunft sollte eigentlich ein entschiedenes Zeichen gegen Antisemitismus darstellen, doch Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban fand nur halbherzige Worte vor dem Hintergrund der zunehmenden Judenfeindlichkeit im eigenen Land.

"Aus moralischer Verpflichtung heraus haben wir null Toleranz gegenüber dem Antisemitismus verkündet", so Orban gegenüber dem Dachverband der jüdischen Gemeinschaften und Organisationen außerhalb Israels. Kritiker sehen im lockeren Umgang mit den Problemen einen Teil der Ursache für gerade diese.


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WebReporter: NoPq
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Ungarn, Antisemitismus, Regierungschef, Viktor Orban
Quelle: www.welt.de

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