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Israel/Syrien/Iran: Israel macht Iran klar, dass man nicht blufft

Israel zeigte sich unbeeindruckt ob der Drohungen eines syrischen Gegenschlags nach den israelischen Luftangriffen auf syrisches Territorium. Israel hatte die Angriffe als Signal in Richtung Iran gedacht. Ob des seit 40 Jahren herrschenden Kriegszustandes mit Syrien hegt Israel keine Sorge.

Amos Jadlin, ehemaliger Chef des israelischen Militärgeheimdienstes, äußerte, dass Israel die Angriffe als Signal in Richtung Iran schicken wollte. Netanjahu würde nicht bluffen, wenn es um das Atomprogramm des Iran geht. Israel hat Angst vor einer Atomwaffe aus dem Iran.

Innerhalb von Israel sind die Luftangriffe auf die Hisbollah in Syrien kein Streitthema. Alle Maßnahmen, die gegen die militärische Stärkung der Hisbollah gerichtet sind, sind parteiübergreifend abgesegnet.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Israel, Iran, Syrien, Warnung, Benjamin Netanjahu
Quelle: www.focus.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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06.05.2013 07:35 Uhr von Suzaru
 
+27 | -5
 
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Man stelle sich vor Italien würde sich durch das Atomprogramm Frankreichs bedroht fühlen und zur Abschreckung erstmal Österreich bombardieren -.-
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06.05.2013 08:05 Uhr von grotesK
 
+17 | -5
 
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Da kann man einfach nur noch gegen Israel sein... Es ist unglaublich, welche Sonderrechte hier ohne zu zögern in Anspruch genommen werden.
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06.05.2013 08:38 Uhr von grotesK
 
+5 | -1
 
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tsunami13:

Der (meist diplomatische) Kriegszustand bedeutet ja nicht, daß (ständig) aktiv gekämpft wird.
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06.05.2013 09:30 Uhr von Xaardas
 
+9 | -3
 
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Ist schon ein bischen Verdreht oder?
Ich meine Israel besitzt Atomwaffen und verbietet es dem Rest der umgebenden Länder selbst welche zu haben.
Scheinbar will man seine Vormachtstellung da unten um jeden Preis halten.
Ich finde es nicht gut, dass da unten so ein Kräfteungleichgewicht herrscht, da sind Konflikte zwischen den Nationen oder halt "alle gegen Israel" vorprogrammiert. Traurig sowas.


P.s.: Zu meinem Verständnis ne Frage in die Runde: Ist Israel da unten nicht das einzige Land, welches nicht Muslimischem Glaubens ist?
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06.05.2013 10:50 Uhr von prowly
 
+3 | -0
 
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@Xaardas

Riiiichtig. Alle umliegenden Länder sind muslimisch.

Zum Thema: Israel muss gut aufpassen. Dieses 8 Millionen Volk wird von Ländern in der Nähe gehasst, welche zusammen locker über 100 Millionen Einwohner haben. Wenn einmal die USA nicht mehr da ist / sein kann, sollten sie lieber die Beine in die Hand nehmen.

Vergleichbar mit der Schweiz, die DE, FR und IT drohen würde... hirnrissig.
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06.05.2013 11:30 Uhr von eugler
 
+3 | -7
 
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Ich finde es gut, dass die vorhergehenden Kommentare nicht antisemitischer Natur sind, sondern nur auf eine große Bildungslücke zurückzuführen sind. Da kann man ja noch was machen!

Das Italienbsp., lieber Suzaru ist ja nett, hat aber überhaupt nichts mit der aktuellen Lage zu tun.

Gern ein Gegenbeispiel - (achtung! nur ein Bsp.) Wenn Deutschland aus benachbarten Ländern wiederholt mit Raketen beschossen werden würde - und die jeweiligen Regierungen dieser Staaten es nicht unterbinden könnten oder wollten das Leben deutscher Staatsbürger zu schützen, dann möchte ich gern wissen, ob nicht die Bundeswehr ebenso Nachschubtransporte auch in den Nachbarländern (mit denen man kein Krieg führt) - beschießen würde.

Jeder der hier "nein" sagt, hat selbigen Schuss nicht gehört.

Und das ist die aktuelle Lage - und ja Israel versucht Staaten die mit der Vernichtung des israelischen Staates drohen davon abzuhalten Atomwaffen zu bekommen. Hier geht es nicht um Gleichberechtigung, sondern um Selbstschutz. Ist das wirklich so schwer nachzuvollziehen?

Und ob man nun Fan der israelischen Politik ist oder nicht - einen Gegenschlag zu fordern ist wirklich ... - ich weiß gar nicht was ich anderes als "dumm" schreiben kann - ... sehr unmenschlich. Denn so ein Gegenschlag trifft natürlich nicht die Armee. Es wird natürlich wieder die Zivilbevölkerung treffen. Also Hassschalter auf "aus" legen - und Denkknopf auf "ein" drücken.
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06.05.2013 12:44 Uhr von Perisecor
 
+3 | -8
 
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@ Suzaru

Seit wann befinden sich Italien und Österreich im Krieg?


@ grotesK

Warum kann man nur gegen Israel sein? Syrien hat den Krieg angefangen und Syrien verweigert sich seit Jahrzehnten Friedensangeboten.



@ Xaardas

Israel hat, wie z.B. auch Pakistan oder Indien, den Atomwaffensperrvertrag nicht unterschrieben. Sie müssen sich also nicht an diesen halten.

Iran hat ihn unterschrieben, er muss sich also an ihn halten (oder austreten).


@ prowly

Diese Masse hat den umliegenden Staaten aber auch 1948, 1967 und 1973 nichts genutzt. Und da hatte Israel lediglich bessere Ausbildung vorzuweisen.

Heute sind die israelischen Streitkräfte nicht nur exzellent ausgebildet, sie verfügen auch über mit das modernste Arsenal der Welt - während viele Nachbarstaaten prinzipiell noch immer auf dem Stand Anfang 70er Jahre sind.
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06.05.2013 13:06 Uhr von grotesK
 
+2 | -2
 
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@Perisecor:

Wurden in den Friedensangeboten die besetzten Golanhöhen angeboten und hat man sich für die provokativen Kibutzim dort entschuldigt? Wenn nein, hätte ich die Alibi-Angebote auch ignoriert.
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06.05.2013 13:18 Uhr von Perisecor
 
+2 | -6
 
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@ grotesK

Mal nicht vergessen - Syrien hat den Krieg angefangen, in Verbindung mit seinen Verbündeten und mit dem erklärten Ziel, Israel auszulöschen.

Ein Arschkriechen Seitens Israel ist also nicht zu erwarten, schon garnicht, wenn man bedenkt, dass sowohl der Krieg 1967, als auch der Krieg 1973 mit einem überwältigenden Sieg Israels geendet haben.



Israel hat aber tatsächlich den Golan angeboten - gefordert wurde im Gegenzug ein Friedensvertrag, in dem festgehalten wird, dass sich auf dem Golan kein schweres militärisches Gerät befinden darf, u.a. auch keine Artilleriegeschütze, da Israel mit eben solchen vor 1967 immer wieder von dort beschossen wurde.



Da der Golan ein perfektes Bereitstellungsgebiet für Panzer ist, um tief nach Israel einzufallen - ähnlich dem Fulda-Gap während des Kalten Krieges in die Bundesrepublik Deutschland - halte ich diese Forderungen nicht nur für vertretbar, sondern auch für die Sicherheit Israels unverzichtbar.
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06.05.2013 13:30 Uhr von prowly
 
+0 | -0
 
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@eugler

Es ist doch so: Beide Seiten haben bestimmt viel Dreck am Stecken. Im Nahen Osten von "gut" und "böse" zu sprechen ist viel zu einfach. Es spielt auch keine Rolle mehr wer irgendeinmal mit dem ganzen Konflikt begonnen hat. Alle Beteiligten würden einander am liebsten die Köpfe einschlagen und dass ist das schlimmste. Die, die kämpfen wollen sollen doch irgendwo in die Wüste gehen und die Unschuldigen Menschen in Ruhe lassen.

Es würde bestimmt genug Christen, Juden und Moslems geben, die friedlich miteinander leben könnten.

Trotzdem sieht man wieder einmal schön, wie viel Frieden uns die Religionen bringen. Jerusalem sollte der heiligste Ort der Christen, der Junden und der Moslems (oder Mekka?!) sein. Trotzdem muss man alles kaputt machen. Vielleicht ist auch genau das die Lösung. Jerusalem kaputt machen, damit der Ort nichts mehr "heiliges" hat und somit uninteressant wird.

@Perisecor

Ich sagte ja: Wenn die USA einmal nicht mehr an ihrer Seite steht, wird es schwierig. Von irgendwo kommt ja das Know-How und die Ausrüstung.

[ nachträglich editiert von prowly ]
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06.05.2013 14:09 Uhr von Herribert_King
 
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06.05.2013 07:35 Uhr von Suzaru

lol, was für ein vergleich.

Frankreich bedroht Italien aber auch nicht mit der Vernichtung und unterstützt auch keine Organisation in Österreich mit Waffen die Italien ebenfalls vernichten wollen...
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06.05.2013 14:12 Uhr von Herribert_King
 
+1 | -5
 
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06.05.2013 09:30 Uhr von Xaardas

Nochmals lol.
Israel verbietet das gar nicht, dass hat sich z.b. der Iran mit der Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages selbst auferlegt. Und Länder wie Saudi Arabien wollen auch gar keine Atomwaffen und haben mal nebenbei gesagt mehr Angst vor einer möglichen iranischen Bombe, als vor den existierenden israelischen Bomben.
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06.05.2013 14:18 Uhr von eugler
 
+1 | -1
 
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@prowly

"Gut" und "böse" ist eine vereinfachte Rhetorik, die für bspw. mediale Manipulation eingesetzt wird. Darum geht es hier nicht.

Die Menschen sehen Israel immer als den starken Agressor und gehen davon aus, dass Israel den Ton angibt. In Wirklichkeit verhält es sich doch aber wie bei einem Straßenkampf.

1 Person steht 3 Angreifern gegenüber (Unterzahl - wie im Falle Israel) - 9 von 10 Kampfsportlehrern würden sagen renn weg, wenn das nicht geht, such dir den Leithammel raus und versuch ihn auszuschalten. Vielleicht bekommen es die anderen dann mit der Angst zu tun oder helfen zumindest ihrem Anführer.

Ähnlich muss Israel verfahren - es gibt zu viele Fronten, mit einer quantitativen Überzahl. Ergo - trainieren - besser sein als die anderen und da Weglaufen keine Option ist, den Anführer destablisieren. Oder was für eine andere Chance auf überleben haben sie?

Friedensgespräche gab es genug - Erfolge dabei zu wenig.

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