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Verkehrte Welt? Strompreis an der Strombörse auf Rekordtief

Allen Befürchtungen zum Trotz hat der von der Bundesregierung beschlossene Atomausstieg keine negativen Auswirkungen auf den Strompreis gehabt, betrachtet man sich die aktuellen Strompreise für Stromhändler und Großverbraucher.

Der Preis für eine Kilowattstunde lag am 29.04.2013 rekordverdächtig niedrig bei 3,995 Cent. Eine geringere Stromnachfrage sowie die zunehmende Einspeisung erneuerbarer Energie begünstigt diesen aktuellen Abwärtstrend.

Die Abschaltung der acht Atommeiler im Zuge der Energiewende habe man durch die wachsende Einspeisung erneuerbarer Energie innerhalb von nur zwei Jahren kompensieren können.


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WebReporter: ROBKAYE
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Welt, Preis, Strompreis, Rekordtief
Quelle: www.iwr.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.05.2013 13:48 Uhr von ROBKAYE
 
+16 | -2
 
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Sicherlich stellt sich jeder aufmerksame Leser nun die Frage, wieso er immer tiefer für den historisch billigen Strom in die Tasche greifen muss? ... Die Antwort auf diese Frage lasse ich, von meiner Seite her, mal offen und freue mich auf eine angeregte Diskussion zu diesem Thema...
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05.05.2013 14:08 Uhr von mazcapone
 
+10 | -5
 
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Na ist doch klar: weil die geldgeilen Chefs Ihren Taschen nicht voll genug bekommen und dazu noch die Lobbyisten und die angegurteten Marionetten achne..Politiker.
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05.05.2013 14:18 Uhr von jschling
 
+5 | -3
 
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nun ein Grund für hohe Strompreise trotz geringem Preis an der Strombörse, liegt sicherlich in den erneuerbaren Energien. Aktuell gibt es für so ein Votovoltaik-Zeugs auf dem Dach 16-17Cent/kWh, einige Jahre vorher war das deutlich mehr, bis hin zu 50 oder gar 56 Cent/kWh - und der Preis ist den Einspeisern ja garantiert für 20 Jahre (oder so) = muss das auch gezahlt werden, auch wenn ich mich jetzt nicht wirklich damit auskenne und nicht weiss, wer das wie verrechnet.

Die Aussage, dass die erneuerbaren Energien die wachsende Einspeisung von Atomstrom ausgeglichen haben, kann ich mir nur schwer vorstellen. An Tagen wie heute, nett sonnig vielleicht, aber selbst für heue Abend sehe ich da Engpässe bezüglich Votovoltaik - vielleicht kommt der grösste Teil der erneuerbaren Energien ja auch von Wind- und Wasserkraft, die natürlich auch nachts genauso viel Strom liefern.

Abgesehen davon, dass auch ich über den Strompreis jammere und wenn man sieht was vorallem die grossen Anbieter wie Eon, EnBW, Vattenfall so an Gewinn einfahren, ist Wucher die einzig akzeptable Ausdrucksweise dafür, denn selbst wenn deutlich teurer, gehöre ich schon zu den Fans der erneuerbaren Energien.
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05.05.2013 14:39 Uhr von xdamix
 
+12 | -2
 
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Eg. sollte es auch möglich sein, dass der Endverbraucher, wie an einer normalen Börse, den Strom direkt an der Leipzger Börse bezieht. Man kauft sich einfach 1500KW, bezahlt die ~75€ Grundgebühr/Jahr beim lokalen Stromanbieter und gut ist. Wozu brauche ich eine Zwischenstelle die 800% Zuschlag verlangt?

Ist nur eine Idee!
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05.05.2013 17:24 Uhr von shadow#
 
+3 | -0
 
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@ xdamix
Was machst du dann mit den 1500kWh in den nächsten Sekunden nachdem du sie gekauft hast, bevorzugt um 3 Uhr nachts?
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06.05.2013 06:51 Uhr von Ashert
 
+0 | -0
 
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Die News suggeriert niedrige Strombörsenpreise sind was gutes, für den normalen Stromkunden stimmt das aber nicht!

Für alle erneuerbaren Energien Wind, Solar, Biogas usw. gibt es nämlich feste Vergütungssätze nach dem EEG, wenn der Strom an der Börse dank Überangebot fast nichts mehr wert ist, dann muss also die Differenz an den Lieferanten gezahlt werden!

Dadurch steigt jedes Jahr die normale Stromrechnung für die Bürger, parallel zu sinkenden Börsenpreisen! Wirklich profitieren könnte mal davon also erst, wenn die EEG-Vergütungen man könnte auch sagen: "Börsenverlust-Ausfallversichungen" abgeschafft werden!

[ nachträglich editiert von Ashert ]

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