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"Soziale Phobien" sollten gerade bei Kindern nicht ignoriert werden

Gut fünf Prozent aller Deutschen leiden unter "sozialen Phobien", was bedeutet, dass der Kontakt zu fremden Menschen für sie teilweise unmöglich ist und zu Panikattacken führt. Doch sie fallen kaum auf. Sie sind nett, freundlich und ziehen sich oft zurück.

Der Verband der Selbsthilfe Soziale Phobie und Schüchternheit (VSSPS) weist daraufhin, dass diese Erkrankung meist schon im Kindesalter beginnt und dem möglichst entgegen gewirkt werden sollte. Meist verschwinden diese Ängste dann im Erwachsenenalter.

Eltern schüchterner Kinder sollten diesem Problem liebevoll und geduldig begegnen. Druck auszuüben wäre der falsche Weg, so Prof. Ulrich Stangier vom Institut für Psychologie an der Universität Frankfurt am Main. Nach einer Verhaltenstherapie würden 80 Prozent Verbesserungen verspüren.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Kind, Panik, Kontakt, Phobie
Quelle: www.onmeda.de

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5 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2013 17:36 Uhr von blaupunkt123
 
+1 | -2
 
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Naja verständlich ist es ja.

Durch immer mehr Menschen wird alles immer voller und voller.


Braucht man doch nur ins Kino, oder zum Essen gehen.
Oder in eine Kneipe etc.
Da bekommt man ja bald Platzangst ;-)
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04.05.2013 18:12 Uhr von Phyra
 
+2 | -2
 
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@DarkCrow
zu viel psychofarmaka genommen?
Viele kinder bei denen eine soziale phobie diagnostiziert wird sind einfach nur schuechtern, nicht mehr und nicht weniger. aber natuerlich sind da pillen und verhaltenstherapien absolut notwendig...
Irgendwie muessen die psychater ja was verdienen, richtig? :)
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04.05.2013 19:46 Uhr von skipjack
 
+2 | -5
 
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Soziale Phobien...

Ich brech zusammen...
LOL

#Die heutigen Blagen kennen kaum noch Grundwerte wie Achtung, Disziplin, Ehre...

##Die haben keine Aufgaben und Pflichten mehr, sondern nur noch Ansprüche und Rechte.

###Nur meine Meinung???
Schaut euch im Zeitalter von Facebook und Wii x die überdurchschnittlich hohe Burn-Out-Quote der Lehrer(innen) an...

####Gnade uns Gott, wenn diese Gören in die Pubertät kommen...
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04.05.2013 20:08 Uhr von Michael2505
 
+6 | -2
 
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Ich persönlich finde dieses Thema nicht lustig. Ich habe einen guten Freund, der früher immer nur als schüchtern galt, aber sonst immer sehr lieb und nett war. Bei dem ist die Sozialphobie in der Ausbildung ausgebrochen. Eingesperrt mit anderen Menschen, Druck von Vorgesetzten usw. haben die Krankheit komplett ausbrechen lassen.

Fazit ist: Er musste seine Ausbildung abbrechen, ist die meiste Zeit alleine Zuhause und geht nur selten Mal an Orte wo viele Menschen sind. Er bekam die Chance vom Arbeitsamt, in einer städt. Einrichtung alte Möbel wieder her zu richten. Er macht seine Arbeit perfekt und hat auch Spaß dran. Das liegt aber daran, das er für sich ist und keiner ihn stresst.

Dagegen kenne ich auch noch einen anderen Fall. Ich hatte mal eine langjährige Nachbarin, super nett und alles gut. Aber sie konnte noch nicht mal vor die Tür gehen, so schlimm war es schon bei ihr.

Von daher bekomme ich das kotzen, wenn hier einige meinen das dies eine Modeerscheinung ist! Wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal die Fresse halten!

So etwas kann bei jedem irgendwann ausbrechen und dann möchtet Ihr auch nicht ausgelacht werden oder?

Sozialphobien sind keine Modeerscheinungen, sondern die Folgen unserer Massenindustrie, wo Menschen nur noch Nummer sind! Es gibt starke Persönlichkeiten und schwache Persönlichkeiten. Den schwachen Persönlichkeiten jedoch so einen Müll zu unterstellen verbitte ich mir!
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04.05.2013 22:04 Uhr von fraro
 
+2 | -0
 
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@ skipjack

Bei Deinen aufgeführten Punkten gebe ich Dir im Prinzip Recht, aber nicht im Zusammenhang mit der hier erwähnten "Sozialen Phobie".
Ich würde meinen, bei den Betroffenen trifft genau das Gegenteil zu - wahrscheinlich auch, weil diese noch Grundwerte und Pflichten schätzen, aber sich dafür von der "coolen Mehrheit" ins Abseits gedrängt fühlen.

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