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Drossel-Pläne: Telekom könnte Probleme mit dem Telekommunikationsgesetz bekommen

Die Telekom könnte im Rahmen ihrer geplanten DSL-Drosselung und den daraus auch anvisierten Geschäftsmodellen gegen das Telekommunikationsgesetz verstoßen.

Nach Ansicht von Rechtsanwalt Thomas Stadler könnte es einen Konflikt mit dem Gesetz geben, sollte, wie von Telekom-Deutschland-Chef Niek Jan van Damme angedeutet, die Telekom Internetanbieter, wie zum Beispiel YouTube, gegen ein Entgeld vom Datenlimit befreien.

Bei diesem Geschäftsmodell der Telekom wäre die Netzneutralität nicht mehr gewahrt. Zwar muss die Telekom nicht alle Daten gleich behandeln, doch braucht sie Infos zu den Datenströmen, um Unterscheidungen treffen zu können. Netzbetreiber dürfen sich aber keine Infos verschaffen, welche Inhalte Kunden aus dem Netz laden.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Telekom, Probleme, Telekommunikation, Drosselung
Quelle: winfuture.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.05.2013 10:37 Uhr von Fowel
 
+32 | -1
 
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Bei einer Dreistigkeit dieses Ausmaßes gibts nur eins
---> KÜNDIGEN <---

[ nachträglich editiert von Fowel ]
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04.05.2013 10:40 Uhr von jschling
 
+1 | -1
 
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so wie die Telekom es bislang erklärt hat (die Infos halten sich ja eh in Grenzen, insbesondere zum Preis scheint man sich auch garnicht äussern zu wollen), läuft das über eine 2te Verbindung, womit sich das verhält wie bei einer VPN-Verbindung: da müssen dann nicht Datenpakete analysiert werden, sondern schon der lokale Router beim Endkunden wird Aufrufe von bestimmten Domains über die begrenzungsfreie Verbindung leiten und den Rest halt über die normale/begrenzte Verbindung laufen lassen.
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04.05.2013 11:26 Uhr von TeKILLA100101
 
+3 | -6
 
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es heißt ENTGELD, nicht ENDGELD...
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04.05.2013 12:05 Uhr von Miauta
 
+7 | -0
 
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Werden die Gesetze halt angepasst...so wie immer in Deutschland :)
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04.05.2013 12:27 Uhr von ThomasHambrecht
 
+3 | -0
 
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Ich habe in den letzten 3 Jahren bei der T-Com immer mehr Leistung bekommen, und mir wurde dabei der Preis sogar insgesamt um 10.- Euro verbilligt.
Ich verstehe daher die Preispolitik der Telekom nicht.

Angeblich soll durch die Umstellung auf IP-Telefonie der Vertrag wieder um 4.- Euro billiger werden. Ich hätte als Telecom eben dann nicht verbilligt. Jeden Anschluss um 1,50 Euro teurer zu machen, wäre jetzt ja auch nicht die Welt.

Und wohin wechseln?
Wenn die Telekom die Durchleitungsgebühr diktiert, können die anderen Anbieter auch nur noch Volumentarife anbieten, das würden die nicht lange durchhalten. Außerdem erinnere ich mich an Berichte wo Powerusern gekündigt wurde.

[ nachträglich editiert von ThomasHambrecht ]
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04.05.2013 12:28 Uhr von xeniu
 
+1 | -0
 
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@TeKILLA100101

Wenn dann schon ENTGELT, kommt von vergelten und nicht von Geld.


@News:

Einfach kündigen, und dann einen neuen Vertrag bei Provider "X" unterschreiben, der dann die selbe Klausel wie die Telekom beinhaltet, dass sie sich vorbehalten das Volumen zu beschränken blaaablaablaablubbb geschwafel. Da kann nur ein Gesetz helfen.
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04.05.2013 13:06 Uhr von jschling
 
+0 | -0
 
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@ Deppendetector
ich kenne jetzt die Speedports der Telekom nicht, aber grundsätzlich JA. Mit leichten Modifikationen könnte es z.B. eine Fritzbox schon jetzt (zumindest die VPN-fähigen Geräte)

Insbesondere wenn das klassische Festnetz auf VoIP umgestellt wird, bestehen gute Chancen, dass auch die Telekom-eigenen Router+Telefonanlagen Kombination genutzt werden muss, einen eigenen Router kann man dann noch hinter dem Telekom Router anschliessen.
Da mit der Umstellung das DSL auch auf Annex-J upgedated wird, werden die meisten älteren Router mit integriertem Modem eh nicht mehr funzen.

[ nachträglich editiert von jschling ]
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04.05.2013 13:12 Uhr von visnoctis
 
+0 | -0
 
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na hoffentl, und wenns noch kein gesetz dagegen gibt, dann sollte eben schleunigst 1 her, vll ist DAS eine sache, bei der mal wirkl alle, auch die sonst so träge und fatalistische bourgeoisie an 1 strang ziehen, jedem provider kündigen, der sowas wagt, jeden politiker abwählen, der es unterstützt (und sei es auch nur passiv)
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04.05.2013 17:41 Uhr von keineahnung13
 
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meistens werd ich eh momentan nicht rüberkommen,,, aber gibt halt auch mal wochen im Jahr wo es mal explodieren könnte...

kann nun eh erstmal aussitzen... telekom könnte ja mal ihre neuen Tarife zeigen... aber denke mal wenn man da die Preise sieht es nur Abzocke wird statt diese sogenannte Fairness...
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05.05.2013 11:19 Uhr von Brain.exe
 
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ThomasHambrecht das hab ich mich auch schon gefragt, in den Letzten Jahren wurde die Telekom immer günstiger bei mehr Leistung und dann sowas.
Das wieso stellt sich mir hier. Um jetzt hinterhältig die Preise doch wieder zu erhöhen. Hätten sie sie halt hoch gelassen, wär mir z.B egal gewesen, bin ja gerne bereit den Preis zu zahlen, aber nicht für einen Volumentarif.
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05.05.2013 11:58 Uhr von bummerlunder
 
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Auch wenn alle eine Begrenzug einbauen. Würde trozdem die Meisten der Telekom kündigen, ginge sie pleite. Gerechte Strafe ;-). Ausserdem würden dann die Leitungen der Telekom wahrscheinlich frei werden, die Vermietung wäre hinfällig. Wir die Konsumenten sollten uns wehren!

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