03.05.13 12:44 Uhr
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Erschütternder Eigentest: Wie viele Sklaven schuften für deinen Lebensstil?

Nicht nur seit dem Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch, bei dem über 400 Menschen starben, ist klar, dass wir auf Kosten von Sklaven einen gewissen Lebensstil führen können.

Bei einem erschütternden Eigentest auf der Plattform "SlaveryFootprint.com" kann man erfahren, wieviele Sklaven für einen selbst arbeiten.

Indem man anklickt, welche Produkte man benutzt, errechnet der Test, wieviele Menschen in der Dritten Welt dafür schuften müssen.


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WebReporter: tante_mathilda
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Test, Ausbeutung, Lebensstil, Dritte Welt
Quelle: www.heute.at

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46 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2013 13:22 Uhr von Gnarf456
 
+22 | -46
 
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03.05.2013 13:43 Uhr von Trolltech
 
+52 | -6
 
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Bei mir kommen 27 Sklaven raus. Wo kann ich diese jetzt bekommen?
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03.05.2013 13:44 Uhr von shmootz
 
+18 | -3
 
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Naja Gnarf, "Arm trotz Arbeit" ist so alt wie die Menschheit selber, nur nannte man damals das Kind beim Namen: Sklave.
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03.05.2013 13:55 Uhr von xeniu
 
+11 | -3
 
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49 Sklaven arbeiten für mich und ich dachte, ich knack die 100....

Dagegen machen kann man jetzt auf die schnelle sowieso nichts, aber ein guter Anfang sind die Fair-Trade Produkte, wobei ich mir bei diesen Labels auch immer denke, dass es nur Augenwischerei ist und sich so gut wie nichts verändert.
Quasi das gleiche wie mit diesen ganzen Spendenorganisationen wie Unicef oder WWF, die komischerweise immer zu Weihnachten ihre Kassen füllen wollen. Am Ende kommen von den gespendeten 50 Euro auch nur zwei oder drei bei den bedürftigen Menschen an, denn die ganzen Flüge, Autos und Beschäftigten wollen ja auch bezahlt werden.

Mit Mitleid lässt sich immer gut Geld verdienen!
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03.05.2013 13:56 Uhr von Fireproof999
 
+12 | -10
 
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@Gnarf

Genau, es sind keine Sklaven, sie haben ja immerhin die Wahl: Arbeit oder Verhungern.

Daumen hoch du nullchecker
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03.05.2013 14:11 Uhr von IrgendeinUser
 
+10 | -6
 
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Was für ein Paradebeispiel für den Kopf in den Sand stecken.
Sachen schönreden, das ist billiger Populismus, den auch eure verhassten Politiker betreiben.
Als wenn das irgendwas ändert, ist doch egal wie man das nennt. Ob es nun keine Sklaverei für euch ist, ist irrelevant.
Millionen Menschen werden zu Arbeit gezwungen.
In der Quelle wird angegeben, dass in Uzbekistan 1,4 Millionen "Sklaven" auf Baumwollfeldern arbeiten müssen.
Es ist üblich, dass einem 13-Jährigen einen Vertrag aufgezwungen wird, laut dem er bis zum 30. Lebensjahr dort arbeiten muss.
Egal wie man es nun nennt, es beinflusst diesen Missstand auf keinster Weise.
Das z.B. Foxconn theoretisch keine Sklaverei betreibt, ändert es ganuso wenig.

Aber ein Begriff ist keinesfalls falsch oder unpassend: Ausbeutung.
Bei diesem Wort liegt der Begriff Sklaverei schon garnicht mehr so fern.

Und ob die Zahlen in der Quelle richtig sind, bezweifel ich, denn für ihre Zwecke werden sie wie jeder andere auch Zahlen manipulieren.

Das Problem existiert trotzdem.

Laut vielen Shortnewsusern ist der Deutsche ja der einzige, der hart arbeitet.
(Zitat eines SN-Users, fast ausschließlich positive Bewertungen, zum Thema, das andere Länder mehr arbeiten:"Auf der Blüte zu sitzen heißt nicht, auch Honig zu machen.")
Deswegen darf er sich auch gerne nach einer 40Std.-Woche zurücklehnen und sein freies Wochenende damit genießen, sich mit seinen 42-Zoll Plasma-TV verblöden zu lassen, der in einer 14Stundenschicht zum Hungerlohn gerfertigt wurde.
Hauptsachen 10% der Weltbevölkerung geht es besser als uns . MISSSTAND wird geschrien.Dass es euch besser als den restlichen 90% geht, interessiert keinen.
Sich beschweren, von den obersten 1% ausgenommen zu werden, aber selber alle unter euch ausnehmen.
Aber es interessiert euch nicht, weil ihr ja die Leidträger seid. Immer. Und nur ihr habt es verdient, euch ein bescheidenes Auto eine warmes Dach über den Kopf, Übergwicht, und allerhand Komfort zu leisten.

[ nachträglich editiert von IrgendeinUser ]
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03.05.2013 14:12 Uhr von prowly
 
+6 | -6
 
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Bin ich jetzt deswegen böse? Versteht mich nicht falsch, aber geht es diesen Leuten besser, wenn ich die Produkte nicht mehr kaufe? Dann haben sie gar keinen Job mehr und verdienen nichts.

Und kommt mir nicht damit, dass die "Geiz-ist-geil-Mentalität" schuld daran ist. Für (aus europäischer Sicht) faire Löhne müssten wir für Kaffee 10 mal so viel bezahlen wie bisher. Schlussendlich wären wir genau so arm wie der Bohnenpflücker in Brasilien und dadurch wären wir auch "Sklaven" oder nicht?! Wir hätten einen so niedrigen Lohn, dass wir uns nicht einmal Kaffee leisten können... Oder sieht das jemand anders?
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03.05.2013 14:27 Uhr von CrazyWolf1981
 
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Ich lieg bei 34. Überwiegend in China durch die ganzen Technikprodukte.
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03.05.2013 14:29 Uhr von V3ritas
 
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Ich habe gerade mal 19 Menschen die für mich buckeln müssen. Immernoch schlimm, aber ich hätte mit sehr viel mehr gerechnet.

Ist natürlich auch die Frage wie genau das ganze ist, denn trotz der Feintuning Möglichkeiten kam mir das ganze doch sehr schwammig vor.
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03.05.2013 15:24 Uhr von V3ritas
 
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Wahrscheinlich ist die Seite durch den Shortnews ansturm überlastet. :p
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03.05.2013 15:24 Uhr von Biblio
 
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Wow, jetzt soll der kleine Bürger wieder ein schlechtes Gewissen bekommen, während die reichen Bonzen sich einen Scheissdreck darum kümmern und diesen angeblichen Sklaven auch noch den monatlichen Lohn auszahlen ...

welch´ Anmaßung ...
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03.05.2013 15:39 Uhr von IrgendeinUser
 
+7 | -0
 
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Trotzdem muss ich noch eines loswerden.
Jeder hat hier im Schnitt etwa 30 Sklaven.
Dies trifft etwa auf 500Millionen bis 1 Mrd Menschen zu.

Gibt es jetzt 15-30 Milliarden Sklaven auf der Welt?
_____________________________________
"Versteht mich nicht falsch, aber geht es diesen Leuten besser, wenn ich die Produkte nicht mehr kaufe? Dann haben sie gar keinen Job mehr und verdienen nichts."
Totaler Bullshit und Rausrederei, die an der Sache Schuld ist.
So argumentieren auch Sweatshopbetreiber.
Es geht darum WIE sie arbeiten müssen, nicht dass sie überhaupt arbeiten müssen und keiner was tut, diese Umstände zu verbessern.
Erstmal brauchst du ja trotzdem Kleidung, ist ja nicht so, dass du keine mehr brauchst, wenn du nicht mehr von Ausbeutebetriebe kaufst. Arbeitsplätze gehen da nicht verloren.
Im Gegenteil, faire Arbeitszeiten braucht mehr Arbeiter.

Es geht auch nicht darum, dass diese Leute durch Fair-Trade genauso einen Lebensstandard erreichen wie wir.
Das ist nicht möglich.
Es geht darum, dass diese Menschen keine 14-Stunden Schichten schieben müssen, Absicherung bei Krankheit, Pausen, 3 adäquate Mahlzeiten am Tag und
Sicherheit beim Arbeitsplatz (man erinnert sich an den Kik-Vorfall).
Ein Mindestmaß einer würdigen Existenz.

Klar wirds ein bisschen teurer, aber ich hab auch kein Problem damit, Rechner und Handys solange zu besitzen, bis sie zerfallen und nicht nach Vertragsende sofort ein neues, oder wenn ein neues Spiel nicht mehr auf höchster Grafik spielbar ist.Bringt mir doch eh kein Vorteil, außer eventuelle Befriedigung der Konsumgier.
Immer ein neues Automodell, gleichzeitig ein Highend-Smartphone, iPad, iPad mini , Notebook, Desktop PC, 3 Fernseher, einer größer als der andere, 80kg Fleisch im Jahr, Zweitwagen dne man eigentlich nicht brauch....sowas besitzt der durschnittl. Deutsche, aber Fair-Trade ist ihm zu teuer.
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03.05.2013 15:53 Uhr von generalviper
 
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@ Zensus
"Ein Sklave ist nur der,der sich Lohndumpen lässt... "

Mal vom Tellerand hinausschauen hilft manchmal ein wenig.
Außerhalb von Europa mag es nämlich durchaus noch Länder geben, in denen es heisst, friss oder stirb.

Da MÜSSEN Menschen JEGLICHEN Alters JEDE Arbeit annehmen, um nicht zu VERHUNGERN.

@prowly
"Bin ich jetzt deswegen böse? Versteht mich nicht falsch, aber geht es diesen Leuten besser, wenn ich die Produkte nicht mehr kaufe? Dann haben sie gar keinen Job mehr und verdienen nichts."

Sinnige Argumentation. Ach so nebenbei, unsere eigenen Arbeitgeber in Deutschland argumentieren inzwischen genauso: "Seien sie froh dass Sie hier überhaupt für 6,50 Euro arbeiten dürfen"


"Und kommt mir nicht damit, dass die "Geiz-ist-geil-Mentalität" schuld daran ist. Für (aus europäischer Sicht) faire Löhne müssten wir für Kaffee 10 mal so viel bezahlen wie bisher. Schlussendlich wären wir genau so arm wie der Bohnenpflücker in Brasilien und dadurch wären wir auch "Sklaven" oder nicht?! Wir hätten einen so niedrigen Lohn, dass wir uns nicht einmal Kaffee leisten können... Oder sieht das jemand anders? "

Damit wir also unseren Kaffee trinken dürfen -der für unser Leben natürlich unverzichtbar ist - ist es deiner Meinung nach völlig ok, wenn andere Menschen ab dem 12ten Lebensjahr jeden Tag für ein bisschen Nahrung und ein Dach über den Kopf bis zu 14 Stunden am Tag sich den Arsch aufreissen?


Ganz ehrlich, den Luxus den die sogennanten Industrieländer haben (Deutschland, Frankreich, Amerika, usw) erkaufen wir, indem wir andere Nationen unter den erbärmlichsten Bedingungen für uns produzieren lassen.

Und wer meint, dem sei nicht so, kann gerne einmal fachlich und SACHLICH!!! begründen, warum es in Ordnung ist, dass eine Firma wie Foxconn ganz legal ihren Mitarbeitern zumutet, giftige und vor allem krebserregende Dämpfe bei der Produktion einzuatmen.

Derjenige kann auch bestimmt ganz sachlich begründen, warum es in anderen Ländern Kinderarbeit gibt, und eine 7 Tage Woche mit jeden Tag bis zu 14 Stunden arbeit. Und die Begründung soll bitte nich lauten "damit meine Hose / Handy / Fernseher / Kaffee / Strom / usw bloss billig bleiben"

Wobei, ist eigentlich auch egal, in Europa sind einige Länder inzwischen auch auf dem Vormarsch, die "guten" Arbeitsbedingungen abzuschaffen, ich denke da nur an Leiharbeit, 1,- Euro Jobber, Maßenentlassungen, und den Medien, die Hartz IV Empfänger so durch den Dreck ziehen, dass diese ihrem Gewissen zuliebe lieber für 5,- Arbeiten gehen.

"Hauptsache Arbeit" dass denken wohl auch viele die hier ihre Postings geschrieben haben, und die Ausbeutung der Entwicklungsländer auch noch als positive Bereicherung hinzustellen versuchen, da wir dort durch unseren Konsum "Arbeitsplätze" schaffen. Ein Lob an die deutsche Politik und den Medien hierzu.

Übrigens sollte mal ein jeder daran denken, dass wir hier in Deutschland -selbst JEDER Hartz IV Empfänger - gegenüber einigen echt bescheidenen Ländern im puren Luxus leben.
Das unsere oberen 10.000 den kompletten Realitätsverlust erleiden, sollte keine Ausrede dafür sein, nicht vielleicht selbst mal ein wenig darüber nachzudenken, ob man nicht wenigstens in einigen Bereichen des Lebens ein wenig verzichtet, und versucht, dafür etwas teurere Produkte zu kaufen, wo Firmen wenigstens einigermaßen erträgliche Bedingungen zu schaffen!

So nebenbei wurden echte Sklaven damals meistens besser behandelt, als heute die sogenannten "Lohnsklaven" oder auch ausgebeuteten Arbeitnehmer...

[ nachträglich editiert von generalviper ]
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03.05.2013 15:54 Uhr von generalviper
 
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@IrgendeinUser:

Volle Zustimmung!

@hoenipoenoekel

Etwas sehr zynisch, aber leider Gottes das Denken der neuen Welt.

[ nachträglich editiert von generalviper ]
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03.05.2013 15:56 Uhr von anex
 
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Sollen die doch froh sein, dass sie Arbeit haben!
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03.05.2013 15:58 Uhr von generalviper
 
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@anex:
Dich sollte man mal nur für ne Schüssel Reis, und ne Hundehütte als Behausung jeden Tag 14 Stunden arbeiten lassen!

Ach ne moment. Kommt ja bald auch in Deutschland. Weil ja inzwischen 80% der Deutschen genau so denken...
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03.05.2013 16:18 Uhr von kex
 
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Man kann davon ausgehen, dass ca. 1 Mrd. Menschen auf der Welt gut leben können. Wenn jeder dann durchschnittlich auf 30 "Sklaven" kommt, würden theoretisch mehr als 30 Mrd. Menschen exisitieren. Kann das sein?

Hat sich auch mal jemand überlegt, von wie vielen anderen Menschen er selber "Sklave" ist??
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03.05.2013 16:46 Uhr von xilli
 
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Ich als Informatiker habe mich in erster linie über die Aufmachung der Seite aufgeregt. Sowas von überhaupt nicht intuitiv zu bedienen..

Ansonsten: 25 Sklaven..

PS: Sinnfrei
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03.05.2013 16:56 Uhr von Brain.exe
 
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soll ich mich nun schlecht fühlen das ich in deutschland lebe? so funktioniert nunmal die welt.
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03.05.2013 18:46 Uhr von prowly
 
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@IrgendeinUser
@generalviper

Ich versteh eure Argumentation ja, aber auch bessere Arbeitsbedingungen bedeuten für das Endprodukt höhere Kosten. Mich stört es nicht wenn ein paar Produkte teurer werden und dafür die Arbeiter unter humaneren Bedingungen arbeiten können. Ich habe auch noch nie wegen den momentanen Preisen gejammert.

Liegt das Problem nicht eher am Kapitalismus? Überall wird der Einkaufspreis so weit nach unten getrieben bis für den Produzenten noch eine klitzekleine Marge übrig bleibt. Wenn er nicht kooperiert, geht der Auftrag eben verloren bzw. die Konkurrenz macht ihn zu den gegebenen Bedingungen. Die Herren von Aldi wurden nicht Milliardäre weil sie beim Produzenten mit den besten Arbeitsbedingungen eingekauft haben. Ist vielleicht ein blödes Beispiel. Ich will damit sagen, dass das Produkt vom Produzent bis zum Konsument durch die verschiedensten Firmen geht (Verpackung, Spediteur usw.) und da verdienen sicher ein paar Menschen einen Arsch voll Geld. Wäre die Marge bei diesen Firmen etwas tiefer, bei gleich bleibendem Verkaufspreis, wäre den Sklaven bereits geholfen (falls sie die höhere Marge überhaupt zu spüren bekommen). Dann noch 50 % höhere Preise hier und sie könnten vielleicht 8 Std. am Tag arbeiten mit Krankenversicherung usw. Das wär doch was. Das Problem ist, dass alle diese Firmen diesen Schritt gleichzeitig machen müssen. Wenn der Spediteur seine Marge senkt, erhöht sie Aldi bei sich gleich wieder, damit der Preis gleich bleibt und ein höherer Gewinn rausspringt.

Wie bereits gesagt: Ich würde gerne ein bisschen mehr bezahlen, da ich nicht jeden Cent dreimal umdrehen muss bevor ich etwas kaufe. Aber kommt das Geld am richtigen Ort an oder profitieren nur die Zwischenhändler?

Betreffend den elektronischen Geräten, IrgendeinUser. Ja, heutzutage wird fast jedes Jahr ein neues Smartphone und ein neuer PC oder sonst was gekauft. Dies geht aber auch (nicht nur) auf die Kappe der grossen Multis. Geplante Obsoleszenz heisst das glaube ich, wenn ein Produkt nach Garantieablauf geplant kaputt geht, damit man ein neues kaufen muss.

Ein anderes Beispiel. Ich habe einen 2-Jahres Vertrag abgeschlossen und mir ein Smartphone gekauft. Nach zwei Jahren kann ich während etwa 6 Monaten den Vertrag verlängern und mir dazu ein günstiges neues Telefon holen. Falls ich dies nicht mache läuft der Vertrag weiter (automatisch) und wenn mein Handy kaputt geht, (durch Selbstverschulden) muss ich mir wohl oder übel ein neues zum vollen Preis kaufen, da ich keinen Anspruch mehr auf Ermässigung habe. Verarschung oder?

Generalviper, nein es ist nicht ok dass die Leute zu diesen Bedingungen arbeiten müssen und der Kaffee ist auch nicht unverzichtbar. Habe ich auch nicht gesagt, du interpretierst da was. Labels, die sich für solche Menschen einsetzten, werden auch immer wie unglaubhafter. Habe erst gerade wieder einen Artikel gelesen, wo aufgedeckt wurde, dass "Schweizer Bio-irgendwas" ursprünglich aus Marokko stammte. Ist nicht dasselbe aber vergleichbar. Eine Schande sowas. Bleibt einem wohl nur noch das Spenden obwohl auch da bestimmt nicht so viel ankommt, wie man sich erhofft hätte.
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03.05.2013 19:07 Uhr von keakzzz
 
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@xeniu
"Quasi das gleiche wie mit diesen ganzen Spendenorganisationen wie Unicef oder WWF, die komischerweise immer zu Weihnachten ihre Kassen füllen wollen."

das liegt aber wahrscheinlich eher an den (potentiellen) Spendern als an den Organisation. denn zur Weihnachtszeit ist die Bereitwilligkeit von der Bevölkerung, für andere zu spenden, weitaus höher. es ist also eigentlich nur logisch, daß man als Organisation Aufrufe vermehrt in solche Zeiträume legt.


edit: selbst sowas wie Blutspendezentren bei mir in der Stadt verstärken ihre Werbung zur Weihnachtszeit.

[ nachträglich editiert von keakzzz ]
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03.05.2013 19:13 Uhr von donalddagger
 
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@kex: Es gibt auch "Teilzeitsklaven". Zum Beispiel die Millionen Schüler in Usbekistan, die von der Regierung jedes Jahr per Gesetz zur zweimonatigen Mithilfe bei der Baumwollernte verdonnert werden. Kannst hier nachlesen: http://www.dradio.de/...
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03.05.2013 19:18 Uhr von Bud_Bundyy
 
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47 die meisten in Asien und ein paar in Afrika....
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03.05.2013 20:18 Uhr von prowly
 
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@jschling

Es ist ein asozialer Kommentar, genau so asozial wie die Welt ist. Verschliess doch die Augen davor.

Ich bin mit meinen 20 Jahren gerade mal in der Berufswelt angekommen und verdiene mein eigenes Geld. Ich bin in diese Welt und in dieses Land hineingeboren. Selbst wenn ich wollte, hätte ich noch nicht viel in dieser Welt bewegen können. Trotzdem habe ich schon einen Teil meines wenigen Geldes (es war nicht viel) gespendet und mache ab und zu bei Aktionen mit, mit deren Ertrag Gutes getan wird. Aus Prinzip reise ich in keine Länder, in denen Menschenrechte mit Füssen getreten werden. Ist das zu wenig? Gibt es ein Mass dazu?

Und du? Was hast du in deinen 40+ Jahren so angestellt? Hauptsache immer schön schockiert über die Lage sein und ein Tränchen rausdrücken anstatt mal wirklich etwas zu unternehmen? Meine Generation ist in eine asoziale Welt hineingeboren wo der Leistungsdruck grösser denn je ist. Versagen oder vom "Weg" abweichen geht nicht. Ich bin für keinen einzigen hungernden Menschen auf dieser Welt verantwortlich. Hätte ich die Möglichkeit, würde ich etwas verändern. Habe ich die? Ja, im kleinen Masse und wenn ich kann, tue ich etwas. Ich kann immer noch spenden (auch wenn gewiss nicht alles ankommt) und solche Länder als Reiseziele meiden. Es ist Zufall dass ich hier geboren bin und der kleine Jouru im Kongo. Find dich damit ab.

Was mache in in der Zukunft? Studieren, Arbeiten, vielleicht einmal Heiraten und Kinder zeugen und die Partei wählen gehen, die meiner Meinung nach die beste ist. Ich werde auf meine Familie schauen und wo es geht anderen Helfen.

Ach ja, scheiss auf die plus und die minus.
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03.05.2013 20:44 Uhr von generalviper
 
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@ prowly:

Das Problem ist doch, das der deutsche die ausländischen "Arbeitssklaven" inzwischen als völlig normal akzeptiert, und wie es z.B. unsere Kanzlerin so gerne benutzt, als völlig "alternativlos" ansieht.

Was viele dabei vergessen ist, dass wir durchaus viele Produkte auch in Deutschland produzieren könnten, und auch schon getan haben. Nur haben die Kunden -das sind wir alle selbst- die in Deutschland produzierten Waren meistens nicht angenommen, eben weil sie zu teuer waren.

Das schlimme an dieser Tatsache ist meiner Meinung nach, dass in Deutschland produzierte Waren nicht unbezahlbar sind, sondern halt teuerer, sodass man einfach mal sparen müßte, und sich nicht alles leisten kann oder könnte wie man gerne würde.

Auf diesen Verzicht sind allerdings viele nicht bereit einzugehen, weil z.B. ein in Deutschland produzierter Fernseher mit Sicherheit 2-3 Mal so teuer wäre wie es die Preise auf dem Markt momentan wiedergeben. Und genau da zeigt es die Geschichte, dass der Kunde lieber das billigere Produkt kauft, um Geld zu sparen, und sich noch andere Konsumgüter zu kaufen, und nimmt in Kauf, dass auf der anderen Seite der Welt die Leute in ihrer Arbeit ausgebeutet werden.

Ganz ehrlich, wer denkt den in der heutigen Gesellschaft noch über irgendwelche Arbeitsbedingungen nach. Es wird einfach dort gekauft, wo es am billigsten ist, mit der Ausrede "man müßte ja sparen". Und genau diese Leute, nämlich wir alle als Kunden, denken gar nicht darüber nach, was wir mit dieser Einstellung alles zerstören.

Im deutschen Umkreis sieht man doch auch so langsam, wo diese Geiz ist geil Mentalität hinführt. Nehmen wir die Luftfahrt: Die Lufthansa bietet Qualität, und zahlt vernünftige Löhne. Dafür sind die Ticketpreise höher als bei der Konkurrenz. Was wurde gemacht? Der Kunde weicht auf die billigeren Fluglinien aus, und schreit gleichzeitig auf, wenn die Lufthansa ihre eigenen Leute entlassen muss, und in Leiharbeitsfirmen unterbringen muss.

Man hat Recht wenn man sagt, dass es inzwischen kaum noch Firmen gibt, die bei dieser gesamten Konkurrenz unter vernünftigen Bedingungen produzieren. Die, welche es versucht haben sind entweder Pleite, oder wurden durch die Gier nach mehr verführt, und haben sich der Allgemeinheit angepasst.

Ich weiss auch, dass das gesamte System des Kapitalismus viel zu weit fortgeschritten ist, um hier noch etwas wirklich ändern zu können. Beim Kunden sitzt diese "Geiz ist geil" Mentalität in den Köpfen, bei den Firmenbossen die "Gewinnmaximierung". So dreht sich der Teufelskreis immer weiter, bis irgendwann ein Punkt erreicht ist, wo Konsum alleine dieses System nicht mehr am Leben erhalten wird.

Das System der "Börse" und "Aktiengesellschaften" wo der Gewinn mit den Anlegern in Form von Dividenden ausgeschüttet werden muss, zumindest zum Teil, wird das System noch schneller kaputt machen. Wieviele Firmen haben wir inzwischen, die trotz Gewinn noch mehr Gewinn machen müssen, nur damit die Anleger ihre Renditen bekommen werden, und ihr Geld nicht aus den Firmen hinausziehen. Noch ein Teufelskreis......

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