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Widerstand gegen DSL-Drosselung durch Telekom in Online-Petition (Update)

Wie von ShortNews bereits berichtet wurde, plant die Telekom bis 2018 die Obergrenzen für den monatlichen Datenverkehr bei Daten-Flatrates im Festnetz einzuführen.

Inhalteanbieter wie Youtube oder Myvideo können mit Telekom einen Vertrag abschließen, um sich von der Tempodrosselung freizukaufen.

In Form einer Online-Petition hat sich gegen das Vorhaben der Telekom Widerstand formiert. Dem Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme wurden in Bonn 150.000 Protestunterschriften aus ganz Deutschland übergeben.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Telekom, DSL, Petition, Drosselung
Quelle: www.com-magazin.de

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41 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2013 08:13 Uhr von Bobbelix60
 
+8 | -4
 
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W I D E R S T A N D!!! Mach das "e" raus. Die News hab ich noch nicht gelesen.
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03.05.2013 08:13 Uhr von Pink_Lady
 
+4 | -8
 
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Waren das nicht 130k und ein wenig mehr?
Aber auf jeden fall nicht über 140.000.
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03.05.2013 08:15 Uhr von xeniu
 
+22 | -2
 
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Und der Telekom-Vorstand wird sich mit diesen Unterschriften den Ar*** abwischen, so schaut´s aus!

Würde es der Telekom interessieren wie ihre Kunden reagieren (logisch negativ), hätten sie diese Drosselung gelassen.

Finde jedenfalls die Resonanz der Bevölkerung vorbildlich, würden wir nur solche Anstrengungen unternehmen, wenn es um Spritpreise oder die Rettung maroder Staaten geht, wäre das mal ein echter Meilenstein des Protests.
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03.05.2013 09:08 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -9
 
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Und was soll das bringen?
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03.05.2013 09:12 Uhr von Geforce20035
 
+3 | -15
 
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03.05.2013 09:15 Uhr von ThomasHambrecht
 
+16 | -2
 
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Die Telekom ist eine private Firma und kann für den Anschluss auch 1000 Euro verlangen.
Wenn das Internet nun plötzlich zum Menschenrecht wird, sollte es nicht in der Hand privater Firmen sein. Wasser, Strom und Telefon gehören nicht in private Hände.
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03.05.2013 09:30 Uhr von Pink_Lady
 
+3 | -12
 
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Wiso Minust ihr mich? o.O

Da:
http://www.telekom.com/...

130.442 Unterschriften waren das.
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03.05.2013 09:37 Uhr von bstraten
 
+20 | -2
 
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Eine private Firma die eine vollständig vom Steuerzahler finanzierte Infrastruktur übernommen hat. Hambrecht, tut mir wirklich sehr leid das du jetzt um Deinen Arbeitsplatz bangst.

KÜNDIGEN LEUTE! Alles andere verstehen diese Internetfaschisten nicht,
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03.05.2013 09:40 Uhr von MC_Kay
 
+6 | -1
 
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@ Geforce20035

YouTube, MyVideo und andere Anbieter werden benachteiligt!

Kurzum.
Telekom will ein Volumen (Freikontingent) einführen. Wenn es aufgebraucht wurde, wird man auf DSL-light 384kbit/s (48kByte/s) gedrosselt.
Davon ausgenommen sind u.a. der Telekom hausgeigene Videodienst "Entertain" und VoIP (Telefon über Internet).
Wenn man also bei YouTube Videos anschaut, geht das zu lasten des "Freikontigents".
Ebenso auch Telefonie via Skype, Onlinevideotheken, Clouddienste, YouPorn, etc. muss man komplett darüber bedienen.
Also Wetbewerbsverzerrung, weil eigene Dienste "bevorzugt" behandelt werden!!

Die Telekom will Geld haben! Viel mehr Geld!!
Also werden neue Tarifmodelle eingeführt, um mehr Geld zu kassieren.
Entweder kauft sich der Kunde ein Paket um YouTube aus dem Kontingent zu entfernen oder eben YouTube tut es für alle (deutschen) YouTubenutzer pauschal.


Was ich mich nur frage.
Wenn diese neuen Tarifmodelle kommen, muss man dann (als nicht "Poweruser") weniger bezahlen? (was ich nicht glaube)
Schließlich bekommt man deutlich weniger vom Internet als zuvor und diese neuen Tarifmodelle werden NUR wegen der "Poweruser" eingeführt, die (laut Telekom) 3% ihrer Kunden ausmachen.

Edit:
@ Pink_Lady
Das von dir verlinkte Foto ist "veraltet". Es geht um den aktuellen Stand, den du hier erfahren kannst:
http://www.change.org/...

(Rechte Seite unter "Petition unterschreiben")
Mein aktuell angezeigter Stand: "163.767 Unterstützer"

PS.: Bin bei den ersten 2.000 Unterzeichnern bei ;)

[ nachträglich editiert von MC_Kay ]
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03.05.2013 10:08 Uhr von Pink_Lady
 
+2 | -2
 
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@MC_kay
Ja, das stimmt wohl, allerdings bezog ich mich auf
"Dem Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme wurden in Bonn 150.000 Protestunterschriften aus ganz Deutschland übergeben."
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03.05.2013 10:16 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -0
 
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@ Pink_Lady

Ist zwar ganz richtig, ABER in diesem Portal hier, geht es um die Kurzfassung der Quelle.
In der Quelle steht:
Überschrift:
"Gegen die von der Telekom angekündigte Kappung der DSL-Flatrate formiert sich Widerstand: Im Rahmen einer Online-Petition wurden der Telekom 150.000 Unterschriften gegen die Drosselung übergeben."

Text:
"In Bonn wurden dem Telekom-Vorstand Niek Jan van Damme über 150.000 Protestunterschriften aus ganz Deutschland zu übergeben."

Wenn deine Übergabe gemeint war, dann hast du Recht.
Ich weiß aber nicht, ob es noch weitere Übergaben gab und eine davon eben über 150.000 beinhalteten.
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03.05.2013 10:21 Uhr von derSchmu2.0
 
+5 | -1
 
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Telekommunikation ist ein Menschenrecht, genauso, wie Strom und Wasser...ansonsten wäre die Informationsbeschaffung enorm eingeschränkt.
Und wie es bei Strom und bald bei Wasser läuft, Gewinne werden einbehalten, Investitionen in die Infrastruktur zurückgefahren und kommt es mal eng oder wird künstlich verknappt, wird der Staat oder andere Unternehmen, die die Infrastruktur nutzen wollen, zu Investitionen aufgefordert.
Hat der Staat dann und wann doch mal die Schnauze voll, kauft er die Infrastruktur zurück und muss feststellen, dass diese total marode ist.
Der Unternehmer indes hat das Geldsäckle ins Ausland geschafft und lacht sich ins Fäustchen...

@Geforce, hast du irgendwie nicht begriffen, wie das mit Internet funktioniert? Du kannst die datenlastigen Server von mir aus auch aufm Mond aufstellen, wenn die Daten über die Telekomleitung zum Empfänger müssen, können die immer noch sagen, dass die nicht ohne Weiteres durchkommen...ein bisschen so, wie die Maut auf den Autobahnen, da ist es egal, wo der LKW her kommt, bezahlen muss er so oder so...
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03.05.2013 11:00 Uhr von NetCrack
 
+6 | -3
 
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Nix Onlinepetition! Meint ihr das juckt die Telekom? Da gibt es ein Super-einfaches Mittel:
Es möge bitte JEDER der damit unzufrieden ist bei der Telekom KÜNDIGEN und zu 1&1, Vodafone, QSC, Kabel Deutschland oder sonstwohin wechseln!
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03.05.2013 11:19 Uhr von opheltes
 
+4 | -0
 
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@NEtCrack,

wenn das der Fall waere, wuerde ab heute in 24 Monaten die Telekom pleite gehen.

Das glaubst du wohl selber nicht....
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03.05.2013 11:37 Uhr von sub__zero
 
+6 | -1
 
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opheltes

und genau darauf spekuliert wahrscheinlich die Telekom: Das die meisten ZU FAUL zum kündigen sind.

Hab ich in meinem Bekanntenkreis schon zu oft erlebt! Egal ob Handy und besonders beim DSL-Vertrag: Da wird nix gekündigt oder mit Kündigung "gedroht", damit ein neuer Router, ein neues Handy oder ein besserer Tarif rauskommt..."Ach ja, hab ich verpennt, aber warum kündigen? Läuft doch alles!"

Ich hätte der Telekom 140.000 Kündigungen überreicht...
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03.05.2013 12:06 Uhr von Suffkopp
 
+3 | -2
 
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Also mir fallen einige Dinge auf:

1. wird gegen Tarife gemault die noch nicht feststehen - was ja auch verwunderlich wäre wenn es erst 2018 kommt

2. immer dieser Rat sofort zu kündigen. Warum? Alle anderen Anbieter haben bis jetzt nur Lippenbekenntnisse gemacht und wer weiß wie die 2018 denken.

3. weiß doch auch keiner wie die anderen Anbieter darauf reagieren, wenn plötzlich viele wechseln. Ich bin mir sicher das auch in diesen Verträgen ein Passus drin ist der 2018 greifen könnte, denn auch die wissen nicht was passiert wenn sie auch in Zukunft Telekom-Leitungen nehmen (müssen).

Immer diese unausgegorene Panikmache. Ach und jetzt kam noch Telekommunikation/Informationsbeschaffung hinzu. Ich denk es geht den meisten hier um Maxdome, Lovefilm, Youtube usw. - also um Entertainment und nicht um Informationsbeschaffung. Das schaff ich auch mit 75GB.
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03.05.2013 12:09 Uhr von puremind
 
+3 | -9
 
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Bin ich eigentlich der einzige, der ansatzweise verstehen kann was die Telekom da treibt? Gibt es denn auf der Welt nur noch Geiz ist geil Idiotenpack? Was wollt ihr denn im nächsten Schritt? Internet kostenlos für alle?

Es ist das fairste DSL Tarifmodell das es geben kann. Jeder der einen humanen Verbrauch beim Internet hat zahlt dann halt weniger als jene, die exzessive Downloadorgien betreiben, täglich mehrere GB an HD Filmmaterial ziehen, Online Games zocken. Was ist daran falsch? Soll ich für die ganzen Spackos mitzahlen die kein Real-Life haben und ihren Hartz4 Alltag damit verbringen sich in falsche virtuelle Welten zu verrennen? JEDER Arbeitnehmer mit einer 38 Stundenwoche und einem ausgewogenen Freizeitverhalten wird diese 75GB Grenze ausreichen. Und wenn nicht muss man halt das nächst teurere Paket aufbuchen. Für singles und paare wird es reichen, die Großfamilie mit 6 Kindern, 15 PCs, 18 Smartphones und 4 Spielekonsolen müssen halt das 400GB Paket kaufen...ist doch ganz einfach und ganz fair?
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03.05.2013 12:23 Uhr von jschling
 
+0 | -6
 
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WAHNSINN !!!
das macht bei ~12,5Mio DSL-Kunden doch tatsächlich 1,2% also das wird schon mächtig Eindruck hinterlassen haben !

PS: hab doch gerade gelesen, dass Aldi die Milchpreise erhöht hat :-((
gibts da auch schon ne Petition für bzw gegen ?
ich meine... wen das nun so üblich wird bei Preiserhöhungen von Firma XY nun immer erst den Dödel-Alarm zu starten, dann machen wir das eben :-))
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03.05.2013 12:40 Uhr von derSchmu2.0
 
+4 | -3
 
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Puremind, hoffentlich bist du der einzige der das so versteht...alleine deine Verallgemeinerung von den Leuten mit exzessivem Datenverbrauch schliesst dich aus solch einer Diskussion aus...es geht der Telekom immer noch nicht um die Datenmengen...dafür ist die Infrastruktur noch für einen langen Zeitraum gegeben...es geht um die Netzneutralität, die rapide herabbremsung und um die Aufforderung an den Staat, das von ihm/von uns zur Verfügung gestellte Netz zu sanieren.
Jedwede Verallgemeinerung deinerseits stellt jedenfalls klar, du hast dir nicht wirklich Gedanken darüber gemacht, welchen Datenumsatz ein (moderner) Haushalt heutzutage im Monat, geschweige denn am Tag produziert.
Anscheinend wohl noch mit nem reinen Text-Browser unterwegs...


Zum Thema Kündigungen...am Besten wäre es ja, man schickt direkt nach Vertragsabschluss die Küdigung raus.
Egal wo, hat man als Bestandskunde immer das Nachsehen im Vergleich zum Neukunden. Höchstens nach eingegangener Kündigung und einigen Telefonaten/Verhandlungen kommt man als Bestandskunde an entsprechende Leistungen/Vergünstigungen. Da wird bei mir sowieso jeder Vertrag sofort gekündigt...

[ nachträglich editiert von derSchmu2.0 ]
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03.05.2013 12:52 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -5
 
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@Puremind - gerade nach dem Lesen von dem was @derSchmu2.0 (alleine immer diese 2.0 immer und überall - wann kommt TRottel 2.0?) geschrieben hat, bin ich der Meinung das Du noch mehr recht hast mit dem was Du geschrieben hast.

Du 2.0ller - was ist denn ein moderner Haushalt? Einer mit Internet oder einer mit Internet für alles - selbst ums Klo zu bedienen?
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03.05.2013 13:34 Uhr von Jason31
 
+2 | -1
 
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@jschling

Du hast das Prinzip leider gar nicht verstanden. Hier geht es nicht um "Preiserhöhung" sondern um den einfachen Umstand die Netzneutralität aufzuheben. Was ähnlich dem alten Telefonkonzept ist, was es vor viel vielen Jahren noch gab: Die Tarifkreise. Je weiter man von daheim weg telefonierte, umso teuerer wurde das Gespräch. Heute gibt es das schon lange nicht mehr: Deutschlandweit Preis X. Und nur darum geht es bei der Aufregung.

Bezogen auf dein Aldi-Beispiel wäre es also: Aldi lässt den Milchpreis, jedoch führt Aldi ein, dass wenn man mehr als 10 Liter Milch im Monat kauft, es jede weitere Milch nur noch pro Kauf in 25ml Packungen gibt, aber das nur für jede Milchsorte, die nicht von Aldi selbst "hergestellt" wurde.
Würde eben DAS ein Unternehmen machen, garantiere ich dir, das dies vor dem Verfassungsgericht landet - auf Grundlage der "Gleichstellung". Man nennt das auch ganz einfach: Wettbewerbsverzerrung.
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03.05.2013 13:46 Uhr von Suffkopp
 
+0 | -1
 
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Dann wäre ja der kpl. Handy-Markt - der von vielen so hochgelobt wird mit den heutigen Möglichkeiten - ja eine ganz große Wettbewerbsverzerrung.


Oder anders ausgedrückt: geht es also bei dem ganzen Protest hier nicht um die Drosselung selber, sondern darum das Entertainment von Telekom ausgeschlossen sein soll?

Also worum geht es jetzt den meisten hier?
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03.05.2013 14:35 Uhr von jschling
 
+0 | -1
 
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@ Jason31
nicht ich, du hast offensichtlich nicht verstanden und rennst dem massenhaften Dummgelaber hinterher.

Die Netzneutralität ist weiterhin genauso gegeben wie bisher, Verbindungen zum Telekom Entertain-Streamingserver laufen so wie Telefon über eine 2te Verbindung und werden nicht berechnet.
Und diese Möglichkeit bietet die Telekom eben auch anderen Diensten an, wenn diese bereit sind dafür zu zahlen.
Ich hab dafür Verständnis, dass die Telekom für die Leistung des Transports datenträchtiger Angebote auch Geld sehen will, wo die Anbieter daran verdienen. Ich sehe allerdings auch, dass die Anbieter da kein grosses Interesse haben werden = der Kunde ist der Dumme. Fragt sich jetzt, ob das ein Telekomkunden- oder ein 3.Anbieter-Problem ist. Spätestens wenn die User ab ~Mitte des Monats dann keine Videos mehr gucken können wird es zumindest zu einem Problem des 3.Anbieters *g*

Einziges Manko an der Neuerung, dass bislang noch keine Preise bekannt sind

[ nachträglich editiert von jschling ]
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03.05.2013 14:35 Uhr von Jason31
 
+0 | -0
 
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Um den ganz einfachen Umstand, dass eine bisher neutrales Medium zur Gewinnmaximierung fragmentiert wird. Warum eben auch dein Handy-Vergleich nicht zieht, da bei Handyverträgen neutrale Volumen-Verträge gelten und keine Dienstbezogen.

Nicht zuletzt würde es - aus meiner Sicht - allein schon der Forderung nach Transparenz im Telekommunikationsmarkt widersprechen. Immerhin muss jede Hotline ihre Preise klar ausweisen. Wie will ich als Nutzer mir einen einfachen Überblick über alle Unternehmen verschaffen mit denen die Telekom Vertragliche Abmachungen hat hinsichtlich der Datenvolumen-Ausklammerung? Noch dazu, ob ich Daten von diesem dienst beziehe, wenn ich auf Seite X gehe. Das macht es für den Endverbraucher, ab einer gewissen Komplexität unmöglich bewusst darüber zu befinden ob es einem die Daten (gezählt) wert sind bezogen zu werden.
so wird ein bislang ser transparenter Markt mmit einem Schlag enorm intransparent, was aus meiner Sicht dem Verbraucherschutz nicht dienlich ist.
Denn anders als bei bisherigen Volumina kann man sie nicht einfach zählen, da für eine Zählung jederzeit klar sein müsste wann ein Volumen gezählt wird und wann nicht. Eben das schlägt exakt in die Kerbe was man Hotlines immer vorwarf: Ich kann ja nicht wissen, was es mich kostet wenn ich dort anrufe. Also muss es vorher klar dargelegt werden.
Ich stelle mir - wenn man es wie bei Hotlines regeln würde - die Zukunft bei der Telekom sehr amüsant vor: Jeder Klick auf einen Link zeigt erst einmal einen "Tarifhinweis" ;)
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03.05.2013 14:41 Uhr von jschling
 
+0 | -1
 
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ich weiss nicht was die Speedports der Telekom zu bieten haben (bzw bieten werden wenn die Drosselung kommt), aber ein vernünftiger Router hat einen Volumenzähler - da kannst du direkt live sehen, was du gerade verbräts
Zumindest will die Telekom einen entsprechenden Service im Kundenportal anbieten

Ob dann die Telekom eine Liste der Managed Services bzw deren Domains ausgibt, oder die Anbieter diese Info zeigen werden... muss man vielleicht mal abwarten, jetzt ist meckern definitiv zu früh

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