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Preistreiber Miete: Oft schon teurer als der Hartz-IV Satz

Die Miete entwickelt sich in immer mehr Hartz-IV-Fällen zu einem regelrechten Preistreiber. Vielfach übersteigen die Kosten für Wohnen und Heizen schon die eigentliche Stütze.

Während der Regelsatz seit 2005 von 343 auf 349 Euro kletterte, stiegen Mieten und Heizkosten durchschnittlich rasant von 277 auf ebenfalls 343 Euro an.

Erst im Januar drehte sich das Verhältnis wieder leicht, nachdem der Regelsatz auf 382 Euro erhöht wurde.


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WebReporter: spencinator78
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Hartz IV, Miete, Satz
Quelle: www.bild.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2013 07:35 Uhr von yeah87
 
+20 | -3
 
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Die mieten sind mittlerweile extrem teuer.
Auch für normalverdiener ist das als single schwer zu stemmen.
Vor allem hier in bayern leitet bei vielen die Lebensqualität.

Leider muss man an vielen dingen sparn auch wenn man kein auto hat.

Geld zàhlt eben mehr als menschen
Traurig aber wahr
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03.05.2013 07:40 Uhr von opheltes
 
+5 | -9
 
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@yeah87,

das Hauptproblem ist doch eher die Mobilitaet in Bayern. Wer nicht in München wohnt braucht ein Auto - pro Person. Und es ist nicht selten dass der Arbeiter dann 80 km pro Tag fahren muss. Da kommen schon 300 - 400 Euro Spritgeld pro Monat.

Und so teuer sind die Wohnungen in Bayern(nicht München) auch nicht.
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03.05.2013 08:08 Uhr von yeah87
 
+2 | -2
 
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Naja 50 in nicht bester lage sind schnäppchen für unter 700 nicht aufzufinden in den meisten fällen 300 bewerber + provision + kaution da hrauchts aber große gefüllte taschen.700 ist ein glückspreis.
Durch meine krankheit kann ich nicht mehr auto fahren muss also in der stadt am besten im umfeld eines krankenhauses lebenda ist es richtig teuer da holft mir meine behinderten Steuerermäßigung nicht weiter.

Es gibt viele in den ein haufen auf einander lebt in einer whg und das ist gesehen nicht erfunden.

[ nachträglich editiert von yeah87 ]
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03.05.2013 09:11 Uhr von Suffkopp
 
+2 | -12
 
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03.05.2013 09:20 Uhr von ThomasHambrecht
 
+21 | -2
 
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Die Rechnung ist doch gut - man zwingt Hartzer aus den Städten auszuziehen, in eine Gegend wo sie sowieso keine Arbeit finden.
Und finden sie eine meist schlecht bezahlte Arbeit, können sie sich das Auto nicht leisten um die Arbeit anzutreten.
Meine Freundin sollte mal morgens um 6:00 Uhr in einer Firma anfangen - da fuhr noch gar keine Straßenbahn.
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03.05.2013 09:36 Uhr von Maedy
 
+0 | -6
 
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BILD....

-wie jetzt eine Negativbewertung.sonst wird schnell abgewiegelt-wenn es sich um die falsche Quelle oder dem falschen Webreporter geht...also da sollte man doch konsequent bleiben,oder ?

[ nachträglich editiert von Maedy ]
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03.05.2013 09:40 Uhr von Marius2007
 
+0 | -4
 
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Und warum ist die Miete mancher Orts teurer, nicht nur wegen der steigenden Wohnungsnot, welche den Vermieter dazu befähigt einen höheren Preis für seine Wohnung nehmen zu können. Sondern teilweise auch der Hintergrund " Die Arge wirds schon bezahlen...." Teilweise müssen Sie ja schon in Städten mit teuren Wohnungen zuschießen damit die Wohnung nicht verloren geht!.
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03.05.2013 10:30 Uhr von SN_Spitfire
 
+0 | -0
 
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Ich renoviere derzeit auch das Erdgeschoss meines Wohnhauses komplett neu (3 Zimmer Whg.).
Zentralheizung mit Solarunterstützung, neue Fenster, neues Bad, neue Küche, alle Räume mit Ethernet usw.
FTTH in der Wohnung verfügbar.

Endpreis zur Vermietung: 650 € (Großraum Stuttgart)

Irgendwoher muss ja das Geld für die Rückzahlung des Kredits kommen und anders gehts sonst nicht.
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06.05.2013 05:17 Uhr von Marco Werner
 
+0 | -0
 
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@ThomasHambrecht
Nicht nur der Arbeitsbeginn oftmals ein (verkehrstechnisches) Problem, der Feierabend nämlich ganz genauso. Zumindest da,wo Busse das einzige öffentliche Verkehrsmittel sind. Sehe ich hier in der Gegend. In die nächstgrößere Stadt fährt der erste Bus frühs um 6:14, der letzte zurück fährt von dort um 16:23 ab. Wer einen stinknormalen Bürojob von 7-16 Uhr hat,der mag damit vielleicht zurecht kommen. Wer sich allerdings kein eigenes Auto leisten kann, ist auch eher in der Niedriglohnbranche anzutreffen, wo auch Schichtarbeit wesentlich häufiger vorkommt. Ein Teufelskreis also.
Selbst der gern zitierte Umzug bringt da nichts,weil man dazu erstmal einen Job finden muss. Welcher Arbeitgeber will mit der Arbeitsaufnahme schon warten,bis die Person umgezogen ist,weil die Wegezeiten vom bisherigen Wohnort nicht mit dem Job kompatibel sind ? Anders gesagt: Ohne Job keine andere Wohnung...und ohne andere Wohnung kein Job. Daran ändert auch die Tatsache nichts,daß das Amt den Umzug bezahlt, denn einerseits setzt das eine Einstellungszusage vorraus, andererseits will erstmal eine bezahlbare Wohnung gefunden sein.
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06.05.2013 20:09 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -1
 
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@ News
Was soll der Vergleich der Miete mit dem Hartz 4-Satz? Hartz 4-Bezieher bekommen die Miete vom Amt bezahlt.

@ Thomas Hambrecht
"Die Rechnung ist doch gut - man zwingt Hartzer aus den Städten auszuziehen, in eine Gegend wo sie sowieso keine Arbeit finden."
Wer behauptet das denn? Bestenfalls in ein anderes Viertel.

"Meine Freundin sollte mal morgens um 6:00 Uhr in einer Firma anfangen - da fuhr noch gar keine Straßenbahn."
Ich bin vor vielen Jahren in einem Winter mit dem Fahrrad so zeitig in die Arbeit gefahren, dass ich um 5:30 loslegen konnte. Geschadet hat´s mir nicht.
Toll fand ich´s allerdings auch nicht, daher hatte ich mir bis zum nächsten Winter was anderes gesucht.

@ Marco Werner
"Selbst der gern zitierte Umzug bringt da nichts,weil man dazu erstmal einen Job finden muss. Welcher Arbeitgeber will mit der Arbeitsaufnahme schon warten,bis die Person umgezogen ist,weil die Wegezeiten vom bisherigen Wohnort nicht mit dem Job kompatibel sind ?"
Wie wär´s denn, wenn man den Job erst mal annimmt, den unbequemen Arbeitsweg vorübergehend in Kauf nimmt, und sich *dann* eine Wohnung sucht, die günstiger gelegen ist?
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06.05.2013 20:39 Uhr von Marco Werner
 
+1 | -0
 
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@TheRoadrunner
Der Arbeitsweg ist doch genau das Problem,warum man so einen Job nicht annehmen kann. Der Hund beißt sich hier also in den Schwanz.
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06.05.2013 22:38 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ Marco Werner
Nicht annehmen kann oder nicht annehmen will?
Ich kenne Leute, die seit längerem über 2 Stunden täglich pendeln. Nun kann ich durchaus verstehen, wenn man das nicht dauerhaft machen will, vor allem wenn die Fahrkosten dann in Relation zum Verdienst unverhältnismäßig hoch sind.
Dann gibt es aber andererseits Leute, die sich bei Entfernungen anstellen, wo ich mich dann schon frage: 2,7 km sollten doch wirklich machbar sein, im Zweifelsfall erst mal zu Fuß - immer vorausgesetzt, man *will* wirklich arbeiten.
http://www.shortnews.de/...

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