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Fußball/Champions League: Englische Presse zum Finale - "Deutschland über alles"

Das bevorstehende Finale in der Champions League zwischen zwei deutschen Mannschaften sorgt in Großbritannien für erhöhte Aufmerksamkeit.

Die Presse im Mutterland des Fußballs spart daher auch nicht mit alten Vorurteilen.

"Wie sie im Vaterland sagen: Deutschland über alles", schreibt das Massenblatt "The Sun". Es folge nun eine "Invasion unserer angelsächsischen Cousins."


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WebReporter: Saftkopp
Rubrik:   Sport
Schlagworte: Deutschland, England, Presse, Finale, Champions League
Quelle: www.spiegel.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.05.2013 06:53 Uhr von sub__zero
 
+24 | -1
 
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Die Engländer sind begeistert vom deutschen Fussball bzw. von der Bundesliga.
- tolle Stadien
- die Clubs haben keine Schuldenberge wie in Spanien, Italien und England
- keine Investoren, die mit den Clubs machen was sie wollen
- keine Abo-Meister wie in Spanien und England
- es gibt Stehplätze in den Stadien
was allen gefällt:
- selbst Teams wie Bayern und BVB setzten auf (einheimische) Talente und nicht auf fertige "Stars"
- und natürlich: Es gibt Bier im Stadion zu kaufen!!!

Einfach mal bei bbc.co.uk nachsehen

Schade, dass sich der Spiegel an einer Überschrift aufgeilt!
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03.05.2013 08:13 Uhr von derNameIstProgramm
 
+4 | -0
 
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Naja, die englische Boulevard-Presse verwendet für Deutschland immer millitärische Begriffe, oft auch noch aus Zeiten des 2. Weltkriegs. Das ist schon immer so gewesen und daher verstehe ich jetzt nicht die News.

Wie sub__zero schon geschrieben hat: Vernünftige Quellen sind da bei dem Niveau sehr viel besser.
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03.05.2013 08:49 Uhr von Jolly.Roger
 
+5 | -0
 
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Schöne Zusammenfassung, sub__zero.

Die Engländer sehen das alles weitaus differenzierter als ein Blick in die übliche Boulevard-Presse vermuten lässt.

Schon irgendwie traurig, dass der Spiegel dem auf journalistische Weise nicht gerecht wird. Hätte ich jetzt eher von der BILD erwartet....
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03.05.2013 09:52 Uhr von MC_Kay
 
+0 | -5
 
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Grausam geschrieben!

"Die Presse im Mutterland des Fußballs spart daher auch nicht mit alten Vorurteilen."

Aha. Um welche Vorurteile geht es da?

""Wie sie im Vaterland sagen: Deutschland über alles", schreibt das Massenblatt "The Sun". Es folge nun eine "Invasion unserer angelsächsischen Cousins.""

Warum "Massenblatt"? Was ist ein "Massenblatt"?

Und wen meinen die mit "Invasion unserer angelsächsischen Cousins."?
Die Angeln und die Sachsen sind zwei Völker des damaligen Germaniens und sind (u.a.) nach Britannien ausgewandert um sich dort zu den "Angelsachsen" zusammenzuschließen.
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03.05.2013 12:09 Uhr von DanielKA
 
+0 | -0
 
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naja.. es sei der Zeitung "verziehen"...
Die deutsche BLÖD macht sowas in der Art ja auch immer....
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03.05.2013 13:56 Uhr von V3ritas
 
+1 | -1
 
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Kein Wunder...nicht umsonst nennt man den Spiegel auch Akademiker Bildzeitung.
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03.05.2013 17:12 Uhr von Schäff
 
+2 | -0
 
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Mc_Kay die Briten spielen gerne mit Vorurteilen und meinen dabei vieles augenzwickernd. Mit den "angelsächsischen Cousins" sind die Deutschen gemeint und zwar in der freundschaftlichsten und familiärsten Form, die einem Engländer überhaupt nur über die Lippen kommen kann. Kulturell-historisch korrekter wäre der Begriff "(west-) germanischen Cousins", doch dieser Begriff verbietet für gewöhnlich der eigene Nationalstolz, da er die Engländer in gewisser Weise selbst zu "Germans" machen würde, die Wörter german und germanic sind sich da zu ähnlich. Also betonen sie dann das gemeinsame angelsächsisch-nordseegermanische Erbe in Deutschen und Engländern und sprechen von uns liebevoll als den "angelsächsischen Cousins".

Meinen es Engländer weniger freundlich mit den Deutschen und wollen ihre Distanz zum ausdruck bringen, dann betonen sie in zunehmenden Maß das Nichtdeutsche /Nichtangelsächsische /Nichtwestgermanische /Nichtenglische in den Deutschen und sprechen von ihnen als Teutonen (ursprl. Nordgermanen aus Norddänemark) und wenn sie es ganz bös meinen, bezeichnen sie sie abschätzig als Hunnen (durchgereiste Asiaten).

Übrigens, die Angelsachsen bestanden nicht nur aus Angeln und Sachsen, sondern auch aus Jüten, Friesen, Franken und anderen Angehörigen kleinerer, überwiegend westgermanische Stämme.

Zum "Massenblatt", der Duden beschreibt es als:
in einer Massenauflage erscheinende, von sehr vielen Menschen gelesene, auf einem nicht sehr hohen Niveau stehende Zeitung

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