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Zunehmend mehr Erwachsene leiden an ADHS

Nach Informationen der Techniker Krankenkasse müssen sich bei Ärzten zunehmend mehr Erwachsene Medikamente gegen die Aufmerksamkeits- und Hyperaktivitätsstörung ADHS verschreiben lassen.

Laut Angaben stieg die Zahl bei 17 bis 20 Jahre alten Patienten, die ein Medikament gegen ADHS bekommen, zwischen 2011 und 2012 um zwölf Prozent. "Die sogenannte Kinderkrankheit ADHS endet nicht automatisch an der gesetzlich festgesetzten Grenze zur Volljährigkeit", so Edda Würdemann von der TK.

Im selben Zeitraum habe sich laut der Techniker Krankenkasse die Menge an verschriebenen Medikamenten-Packungen in der selben Altersgruppe um etwa 20 Prozent erhöht.


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WebReporter: Haberal
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Medikament, Erwachsene, ADHS
Quelle: www.focus.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2013 20:35 Uhr von FrankCostello
 
+14 | -1
 
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Wenn man anfängt sich Medikamente zu holen um das zu bekämpfen dann hat man Verloren...

Da aber solche Leute in der Gesellschafft sehr gerne ausgegrenzt werden ist es schwer zu wissen was richtig ist in dieser Situation...
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02.05.2013 20:47 Uhr von a.maier
 
+12 | -1
 
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Es sollte mal untersucht werden ob ADHS eine Krankheit oder ein Modetrend ist. Bei einigen Kindern oder auch Erwachsenen kann es ein Krankheitsbild sein, aber bei den meisten werden es nur "Erziehungsfehler" sein. Überforderte Eltern denen der Job keine Zeit für die Kinder lässt werden als erste diese "Krankheit" kennenlernen.
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02.05.2013 21:01 Uhr von Ladehemmung
 
+7 | -2
 
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Wär schön wenn es ein "Modetrend" wär, dann könnte ich mich drauf pfeifen und mich konzentrieren. Glaubt mir ADHS zu haben ist manchmal echt die Hölle...
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02.05.2013 21:23 Uhr von Katzee
 
+8 | -0
 
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Abgesehen von den Leuten, die wirklich ADHS haben nehmen Erwachsene die Medikamente gerne zur Leistungssteigerung. Studenten nehmen sie, um besser lernen zu können und Mütter, um Kinder, Haushalt und Arbeit besser in den Griff zu kriegen. Daher kann der steigende Verbauch bei jungen Erwachsenen auch ein Alarmsignal anderer Art sein.
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02.05.2013 21:35 Uhr von Ladehemmung
 
+6 | -2
 
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Und genau das ist eines der tollen Dinge an der Krankheit, Menschen die sie nicht haben können es einfach nicht verstehen und nachvollziehen. Und den Kochlöffel hab ich mehr als einmal aus der Nähe kennengelernt, hat gaaaanz prima geholfen...
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02.05.2013 21:40 Uhr von Katzee
 
+10 | -2
 
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@ Terrorstorm
Kurz nachdem mein Sohn eingeschult wurde, behauptete seine Lehrerin, er leide unter ADHS. Ich ließ ihn von Fachärzten untersuchen. Diagnose: Ganz normal. Die Lehrerin interessierte das nicht. Dabei war sie selbst das Problem. Sie kam mit den Kindern (6 - 9 Jahre) nicht zurecht, stand regelmäßig vor der Klasse und brüllte die Kinder an. - Ich möchte nicht wissen, wieviele Eltern dieser Frau geglaubt und ihre Kinder von unqualifizierten Ärzten mit Medikamenten haben vollpumppen lassen.

In der weiterführenden Schule hat nicht ein einziger Lehrer behauptet, dass mein Sohn ADHS hätte. Im Gegenteil: Mir wurde immer wieder erzählt, was für ein aufmerksamer Junge er sei. Heute habe ich ihn für die gymnasiale Oberstufe angemeldet .
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02.05.2013 22:15 Uhr von Katzee
 
+4 | -0
 
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@ Terrorstorm
In der Grundschule haben wir hart für unseren Sohn gekämpft und auch das Beste für ihn erreicht. Wie geschrieben: Heute habe ich ihn für die gymnasiale Oberstufe angemeldet. Wie seiner Schwester, die vor 2 Jahren ihr Abi gemacht hat, wurde auch ihm von der Grundschule bescheinigt, dass er kaum mehr als den Realschulabschluß schaffen würde.
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02.05.2013 22:21 Uhr von fuxxa
 
+5 | -1
 
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Diejenigen, die ADHS haben weigern sich oft Ritalin einzunehmen. Wer kein ADHS nimmt es sehr gerne.
Hab es auch gern mal auf Arbeit genommen, aber find Modafinil zum Arbeiten irgendwie besser. Bei Ritalin läuft man auch Gefahr den Führerschein zu verlieren.
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03.05.2013 09:04 Uhr von Maedy
 
+1 | -2
 
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Ist doch klar...vor etwa 15 Jahren wurde ADHS hier bekannt-die Kids von damals sind jetzt erwachsen und brauchen ihren *Stoff* weiter um funktionieren zu können.meiner Meinung Drogen auf Rezept-die Reaktionen,wenn die Wirkung der Tablette nachlässt erinnern eher an Entzug,als an ein Syndrom.
Menschen die nicht nach der Norm sind, müssen heutzutage normgerecht geformt werden.Wenn eine psychische Erkrankung vermehrt bei Kindern auftritt und ansteigt,dann stellt sich mir die Frage,warum das so ist und sollte man nicht lieber die Gründe heraus finden(welche ja vielfältig sind!!! ) und dann theraperen als die Symptome auszuschalten.Das erste Mal sah ich vor etwa 15 Jahren einen Bericht über ADHS Kinder in Amerika-dieser Bericht war sehr kritisch gegenüber die Eltern und die Vergabe von Medikamente.Ich habe danach nie wieder einen kritischen Bericht im TV gesehen und nach und nach war ADHS auch hier in meiner Umgebung in aller Munde und einst normal wirkende Kinder-also in meinen Augen-erkrankt.
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03.05.2013 12:41 Uhr von Maedy
 
+1 | -1
 
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@Wok...Nimmst du Ritalin?Ein starkes Psychopharmaka?...
Psychische Nebenwirkungen

Sehr häufige Nebenwirkungen sind Nervosität und Schlaflosigkeit. Diese treten bei mehr als einem von zehn Patienten auf. Sie treten zu Beginn der Behandlung auf und können jedoch in der Regel durch Reduktion der Dosis und/oder durch Auslassen der Nachmittags- oder Abenddosis kontrolliert werden. Einige Patienten können durch die Einnahme von Methylphenidat vorübergehend oder andauernd empfindsamer, „weinerlicher“ und auch gereizter und aggressiver werden, dies kann bis hin zu depressiven Zuständen führen. Patienten, die Methylphenidat einnehmen, klagen bisweilen darüber, dass sie „ganz anders“, „gar nicht mehr sie selbst“, „zu ernst“, "wie eine Maschine" seien, dass ihnen bestimmte Dinge nicht mehr so viel Spaß wie früher machten oder dass sie nur mit der Tablette „brav sein“ könnten. Vor allem letzteres kann auf Dauer dazu führen, dass Patienten nicht mehr aus eigener Kraft versuchen, ihre Situation zu verbessern, sondern sich auf die Medikation verlassen. Andererseits ist dies aber auch häufig dadurch zu erklären, dass z.B. Kinder jetzt ihre Umwelt schärfer wahrnehmen und damit auch eine Reizüberflutung (etwa in der Schulklasse) stärker bemerken. Häufig geben Betroffene an, jetzt Zusammenhänge und belastende Lebensumstände oder Ausgrenzung stärker zu spüren. Dies ist dann weniger eine Nebenwirkung als vielmehr eine andere Wahrnehmung die aus der Hauptwirkung des Medikaments resultiert. Hier ist eine therapeutische Begleitung und Informationsvermittlung, häufig aber auch eine antidepressive Begleitmedikation erforderlich.

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