02.05.13 10:08 Uhr
 5.802
 

"Aliens: Colonial Marines": Publisher und Entwickler wegen bewusster Täuschung verklagt

Spiele-Entwickler Gearbox und Spiele-Publisher Sega sind wegen bewusster Täuschung und irreführender Werbung für das Spiel "Aliens: Colonial Marines" im US-Bundesstaat Kalifornien verklagt worden. Kläger ist die Anwaltskanzlei Edelson LCC im Auftrag eines Kaliforniers.

Das Spiel "Aliens: Colonial Marines" wurde im Februar 2013 veröffentlicht und stellte sich sowohl spielerisch als auch technisch als Enttäuschung heraus. Allerdings sei auf der PAX oder der E3 eine Darstellung des Spiels von Statten gegangen, die keiner "akkuraten Darstellung" entsprochen hat.

Die Spieler seien mit dieser Darstellung bewusst getäuscht worden. Sega hatte zuletzt erst eingewilligt, zur Warnung Videos einzufügen, dass die gezeigten Szenen nicht der tatsächlichen Qualität des Spiels entsprechen würden.


Videoplayer auf dieser Seite ausblenden
WebReporter: Borgir
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Werbung, Entwickler, Publisher, Täuschung
Quelle: www.gamestar.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

La Réunion: Surfer von Hai zerfleischt
Japan: Zoo töten Affen, weil sie Gene einer "invasiven fremden Art" tragen
Barcelona: Polizei stoppt unter Drogen stehenden Lkw-Fahrer mit Schüssen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
02.05.2013 10:08 Uhr von Borgir
 
+24 | -6
 
ANZEIGEN
Na ja, wenn man deswegen klagt muss man auch jeden Reiniger-Hersteller verklagen die versprechen, Schwuppdiwupp, ohne Aufwand wird übelster Dreck einfach so weggezaubert.
Kommentar ansehen
02.05.2013 10:50 Uhr von Bono Vox
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Das ist im Amiland Borgir, da kannst du hundertmal Recht haben, ich würde mich nicht wundern, wenn der Typ damit seine Altersvorsorge kassiert.
Kommentar ansehen
02.05.2013 10:54 Uhr von V3ritas
 
+18 | -0
 
ANZEIGEN
Es gibt gravierende Unterschiede zwischen einem Reinigungsmittel und einem Zock.

1. Egal wie das Mittel angepriesen wird, es wird im Endeffekt tun was es soll...sauber machen.

2. Hab ich persönlich für ne Packung Pril noch keine 60 Euro bezahlt.

Aliens Colonial Marines hingegen versagt auf jeder Ebene dem nachzukommen, was auf der E3 gezeigt und versprochen wurde und dem, was in der Werbung vermittelt wurde.

Die Grafik ist miserabel und entspricht im Vergleich zu dem was man auf der E3 gesehen hat,eher einem Spiel von vor 5 Jahren.

Die AI ist quasi nicht vorhanden. Nichts mit den versprochenen intelligenten Gegnern,die nicht nur sturr auf die Position des Spielers zu stürmen.Was genau das ist, was man im fertigen Spiel bekommt. (Wenn die Gegner gerade nicht in einer Wand festglitchen oder einen einfach mal konsequent ignorieren.)

Wenn man keine Kollegen hat, die die Parts der computergesteuerten Kammeraden übernehmen,ist man angeschmiert. Denn wenn die nicht gerade damit beschäftigt sind sich durch die Gegend zu porten, machen die einfach mal überhaupt garnichts.Da gibt es diesen Charakter mit ner Smartgun und ich schwöre das der im ganzen Spielverlauf nciht ein einziges Alien erledigt hat.

Und um das technisch verhunzte Paket abzurunden, ist die Story ein Witz.Ich will hier nicht spoilern, aber es reicht wohl zu sagen, dass der Hauptgegner in ALIENS Menschen sind. So entwickelt sich das im Laufe des Spiels eher zu einem Call of Aliens....wobei das eine Beleidigung für jeden Call of Duty Ableger ist.

Für etwas so uninspiertes,schlecht zusammen geklatschtes Spiel erst eine solche Werbung auf der E3 zu machen, mit Spielszenen die es im Endprodukt nichtmal ansatzweise gibt und dann für dieses miese Endprodukt noch den vollen Preis von 60 Euro zu nehmen ist schlicht Betrug und die Anklage ist völlig gerechtfertigt.

Von der Spielzeit von 5-6 Stunden brauch man ja garnicht anfangen....das ist ja bei den geldgeilen Publishern heute schon Standart.Der Multiplayer wäre ein kleiner Trost...wenn es möglich wäre ein Spiel zu finden, ohne 2 Stunden auf Spieler zu warten.

Ich hoffe der Klage wird Recht gegeben. Vielleicht sehen die anderen Publisher das in Zukunft als Mahnung und schmeissen keine halbfertigen Spiele mehr auf dem Markt um Kohle zu scheffeln.

Schöne grüße an Paramount und Namco...große Kunst ein Koop basiertes Spiel auf dem markt zu werfen, bei dem bei Release der Koop nicht funktioniert.Aber steht ja Star Trek drauf,also werden das schon genug Leute kaufen.

[ nachträglich editiert von V3ritas ]
Kommentar ansehen
02.05.2013 11:25 Uhr von BoltThrower321
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Hoffentlich kommt der Kläger damit durch und hoffentlich tut sich in Europa auch mal was. Zu oft hab ich Geld aus dem Fenster geschmiessen, für Spiele die völlig verbuggt sind und nicht mal ansatzweise der Werbung entsprachen...Umtausch von geöfneter Software, geht leider selten.

Anno 15xx, Arma Reihe, div. Strategie Spiele, Shooter....es sei nur mal der neueste Sim City Ableger genannt, was dort los war....hier wurden und werden die Konsumenten nach Strich und Faden verarscht!
Hier mal ein Beispiel eines Striches horizontal -, nun mal gekippt nach rechts / sowie der allseits beliebte senkrechte Strich |.....hehe...

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
Kommentar ansehen
02.05.2013 11:31 Uhr von schildzilla
 
+1 | -2
 
ANZEIGEN