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Südkorea: Regierung will Games wie Drogen behandeln - Gesetz auf dem Weg

Südkorea will laut einem aktuellen Gesetzentwurf Online-Spiele ähnlich wie Drogen oder Glücksspiel behandeln. Die Regierung erhält durch das Gesetz das Recht, sowohl in Herstellung als auch in Verkauf und Werbung regulierend einzugreifen.

In Südkorea haben Spiele wie "Starcraft" einen ähnlichen Stellenwert wie Fußball in Deutschland. Allerdings gibt es einige konservative Politiker im Land, die von den Videospielen nicht allzu begeistert sind und sogar Gefahren in ihnen sehen.

"Es ist bedauerlich, dass die Regierung Spiele in die gleiche Kategorie wie Drogen oder Glücksspiel steckt. Die bisherige Administration hatte einen negativen Blick auf Spiele und mit der aktuellen Regierung sieht es nicht anders aus", so die Reaktion der Spiele-Branche.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Online, Spiel, Gesetz, Südkorea, Online-Spiel
Quelle: www.gamestar.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2013 09:46 Uhr von ZzaiH
 
+23 | -0
 
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einerseits lobenswert, denn wenige überschreiten tatsächlich gewisse grenzen und verlieren sich selbst - denen sollte geholfen werden und gleichzeitig prävention betrieben werden

andererseits darf es aber auch nicht ausarten. es gibt keinen unterschied zwischen einer 2-4h feierabend-zockerei oder 2-4h fernsehkonsum wie 90% der älteren bevölkerung ihren abend verbringen.
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02.05.2013 11:03 Uhr von ThomasHambrecht
 
+8 | -22
 
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02.05.2013 11:35 Uhr von MurrayXVII
 
+2 | -3
 
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Von Nordkorea hätte ich solchen Schwachsinn erwartet aber das überrascht mich jetzt.

Ich hoffe dass unsere Regierung sich kein Vorbild daran nimmt.
Es sollte doch jedem freistehen womit er seine Freizeit verlebt solange er niemanden anderen damit gefährdet.
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02.05.2013 11:36 Uhr von Nebelfrost
 
+5 | -2
 
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wenn man bedenkt, dass videospiele bereits seit den späten 70ern zu unserer kultur gehören, merkt man erstmal wie hoch eigentlich das durchschnittsalter unter den politikern ist, da es selbst heute noch politiker gibt, die bereits so alt sind, dass es zu deren jugendzeit noch keine gegeben hat und sie videospiele daher nicht als teil der kultur akzeptieren. das bedeutet, dass der großteil der politiker älter als 55 ist. und in der tat sind erstaunlich viele politiker in zahlreichen ländern sogar über 60, zum teil sogar weit über 60. nun fragt sich also: welches volk will wirklich ernsthaft von solchen kalkleisten regiert werden? es wird wirklich langsam zeit, dass diese ewig gestrigen endlich mal das zeitliche segnen oder bettlägerig werden.

[ nachträglich editiert von Nebelfrost ]
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02.05.2013 12:15 Uhr von Slyzer
 
+3 | -0
 
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"es wird wirklich langsam zeit, dass diese ewig gestrigen endlich mal das zeitliche segnen oder bettlägerig werden."

oder, dass man den Politikerberuf nur bis 50 Jahre beschränkt.

Das einzige Argument, für ältere Politiker ist die Erfahrung.

Da wir aber mittlerweile eine gute Geschichtsdatierung besitzen, ist diese überflüssig.
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02.05.2013 13:47 Uhr von uhrknall
 
+1 | -0
 
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Ich vermute mal, dass es sich um das Problem Spielsucht handelt.

Bei uns in den Bars auf den Spielautomaten gibt es dazu in regenmäßigen Abständen Zwangspausen. Auch wenn die nichts nützen, denn viele Süchtige spielen auf mehreren Automaten gleichzeitig.
Das in Südkorea wird vielleicht ähnlich sein, auch wenn sich die Leute dort im Netz nicht arm zocken.
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02.05.2013 14:38 Uhr von Slingshot
 
+2 | -0
 
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@ ThomasHambrecht
Mit allen Hobbys macht man seine Zeit "sinnlos kaputt". Ich verstehe nicht, wie man kritisieren kann, wenn man in der Freizeit Spaß hat. Du klingst grade so, als sollten wir nonstop arbeiten, weil alles andere ist ja sinnlos. o_O
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02.05.2013 14:48 Uhr von cyp
 
+5 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Irgendwie drängt sich hier der Eindruck auf das, als du jung warst, die Fußbälle noch aufgepumpte Schweinsblasen waren. Mit allem Respekt, du musst nicht alles abwertend kommentieren was deinen Horizont übersteigt.
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02.05.2013 19:45 Uhr von Suffkopp
 
+1 | -0
 
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lol - manche Kommentare sind zum Schrien :)
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02.05.2013 20:55 Uhr von spliff.Richards
 
+2 | -0
 
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@ThomasHambrecht

Das ist einfach nur falsch. Als ich klein war, gab es bei uns im örtlichen Fußballverein pro Altersklasse genau eine Mannschaft. Heute sind es 3-4 Mannschaften pro Altersklasse... Jeden Tag, bei schönem Wetter, ist der ganze Fußballplatz belegt. Aber die Kids zocken ja nur noch -.- Das sind bestimmt irgendwelche Fabelwesen, die man jeden Sonntag durch den ganzen Ort brüllen hört, wenn einer der kleinen Stepkes nen Tor geschossen hat.

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