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"Wie Monopoly": Uli Hoeneß erzählt über das Zocken an der Börse

FC-Bayern-Präsident Uli Hoeneß hat sich in der Wochenzeitung "Die Zeit" nun das erste Mal zu den Vorwürfen des Steuerbetrugs geäußert (ShortNews berichtete). Darin spricht er unter anderem auch über seine persönliche Entwicklung und seine Zockersucht an der Börse.

"Dieses Geld war für mich virtuelles Geld, wie wenn ich Monopoly spiele", sagte Hoeneß. Nicht einmal Spiele des FC Bayern konnten ihn genug ablenken: "Manchmal war es sogar im Fußballstadion so, wenn das Spiel ein bisschen langweiliger war, habe ich heimlich auf meinen Pager geschielt."

Die Angriffe auf seine Person treffen den Bayern-Präsidenten schwer: "Das ist für mich ein ganz großes Problem. Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu." Er erkennt seinen Fehler der Steuerhinterziehung als unmoralisch.


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WebReporter: rgh23
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: FC Bayern München, Börse, Uli Hoeneß, Steuerbetrug, Zocken
Quelle: www.sueddeutsche.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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02.05.2013 08:23 Uhr von HumancentiPad
 
+19 | -7
 
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"Das ist für mich ein ganz großes Problem. Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu."
Sollen wir jetzt etwa Mitleid haben?
Erst den Hals nicht vollkriegen, und dann jammern wenn es rauskommt!
Erbärmlich!
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02.05.2013 08:54 Uhr von dashandwerk
 
+13 | -1
 
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Ja so ist das.

Ob er sich damals auch solche Gedanken gemacht hat als er Daum angegriffen hatte als der Nationaltrainer werden wollte?

Aber als Manager eines Spitzenclubs von einem Sponsor 20 Millionen zum zocken anzunehmen ( wer da ein klein wenig Bestechung sieht spinnt, ist unter Freunden ganz normal ) ist ehrbar und achtbar.

Ob Würstchen Uli auch das Geld bekommen hätte, wenn er nicht bei Bayern in einer gehobenen Stellung gewesen wäre?

Sorry aber genauso wie ein Bundestrainer kein Kokain nehmen darf. Darf auch ein Manager kein Geld annehmen.
Jetzt mal die Steuerhinterziehung weg gelassen.
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02.05.2013 09:11 Uhr von jschling
 
+16 | -1
 
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wenn ich ehrlich bin, dann hab ich mit der Steuerhinterziehung weniger Probleme - diese paar Milliönchen... die hätten wir in der Zwischenzeit eh verbrannt, ohne das es auch nur einem besser gehen würde :-))

Problematischer finde ich hingegen, dass Börsen-Zocker wie Hoeness (selbst wenn er persönlich besonders gut sein mag, so ist er sicherlich kein Einzelfall), in ~10 Jahren hunderte Millionen mal so nebenbei "verdienen" ohne überhaupt irgend etwas geleistet zu haben. Da frag ich mich immer: wo kommt soviel Geld einfach so her ? denn Herr Hoeness hat ja keine Euro-Mine im Garten aufgetan und da Geld auch nicht auf Bäumen wächst, wird irgendjemand für die Millionen vom Hoeness tatsächlich gearbeitet haben :-((

Und da liegt das wirklich Verbrechen, auch wenn das in unserem System völlig legal ist: weltweit agierende Aktienunernehmen, die ihre Mitarbeiter im globalen Markt immer weiter auspressen, damit "nur" Geldgeber wie diese Börsen-Zocker völlig unverhältnissmässige Gewinne einfahren die völlig utopisch sind :-((
Ich will nicht behaupten, dass ich es anders machen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, schliesslich ist es nicht verboten (nur die Steuerhinterziehung). Aber genau hier liegen auch die Gründe, warum der kleine Mann nicht verstehen kann, dass wir z.B. Millarden nach Griechenland & Co transferrieren und es den Leuten dort kein bischen besser geht, denn genau diese hunderte von Milliarden tauchen nacher (am Besten noch unversteuert) auf eben solchen Konten auf :-(( aber zahlen wir ja gerne, damit Hoeness und seinesgleichen nicht am Hungertuch nagen müessen

[ nachträglich editiert von jschling ]
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02.05.2013 09:18 Uhr von meckerpott
 
+0 | -5
 
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Wohl dem, der nie im MonopULI-Fieber war.
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02.05.2013 09:48 Uhr von prowly
 
+6 | -1
 
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@jschling

Toller, ehrlicher Kommentar.

So ist unser System halt. Die erste Million ist immer am schwierigsten und die hatte Hoeness bereits. Ich habe nichts gegen die reichen Leute, aber warum bitte müssen die noch Steuern hinterziehen? Er hat sowieso ein so grosses Vermögen, dass er, seine Kinder und auch seine Enkelkinder damit überleben können ohne auch nur einen Finger zu bewegen. Bestimmt geht er am Flughafen durch den grünen Ausgang, auch wenn er etwas zu versteuern hätte...
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02.05.2013 10:52 Uhr von Aviator2005
 
+5 | -3
 
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Leute.....

DAS IST EIN VERBRECHER...

Der Typ ...

hat eine Straftat begannen.

Der gehört, wie jeder Kriminelle, in den Knast.

So einfach ist das.

Wenn ich da einige Bayers Fans reden höre "NA und... ist doch Ulli.. der darf das."

- Vollpfosten...

WIR müssen dann zahlen.

Es kann nicht sein, dass der "Kleine Mann" mit allen Mitteln des Gesetztes ausgequetscht wird, wo hingegen die Reichen und Mächtigen sich an der Kasse bedienen dürfen... STRAFFREI"

Und jetzt soll der Ulli mal nicht wie ein kleines Kind rumplärren,
sondern zeigen, dass er Eier in der Hose hat und sich schon mal vorsorglich in die JVA Stadelheim bewegen.

(... und seine "Freunde" kann er auch noch alle mitnehmen ...).

Dreckspack!
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02.05.2013 11:04 Uhr von fuxxa
 
+5 | -0
 
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Ich mag ihn nicht wirklich, finde das, was er getan hat aber auch nicht so tragisch und es stört mich nicht persönlich.

Wenn ich mir aber überlege, wie der normale Bürger von Zoll und Finanzamt gefickt wird, wenn er Heizöl statt Diesel tankt, oder nen Kofferraum voll Kippen über die Grenze schmuggelt, wo es nur um maximal paar Tausend Euros geht, dann muss Hoeneß in den Knast, sonst ist es nen Freibrief für Alle, Steuern zu hinterziehen
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02.05.2013 11:28 Uhr von Slyzer
 
+2 | -1
 
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"Ich will nicht behaupten, dass ich es anders machen würde, wenn ich die Möglichkeit hätte, schliesslich ist es nicht verboten (nur die Steuerhinterziehung)."

Und genau DAS is das Problem.

Die Börse ist offensichtlich ein System, welches sehr große Gewinne generiert, die ursprünglich von der arbeitenden Gesellschaft kommen.

Solange die Gesellschaft so denkt, wie das Zitat von dir, wird die Börse auch noch in 100 Jahren dafür sorgen, dass das große Geld sich in einzelnen Konten sammelt, während der normale Arbeiter sich dumm und dämlich schuftet.

Sowas nannte man damals Ausbeutung.

Wenn wir nicht anfangen der Gesellschaft (und vor allem der nächsten Generation) beizubringen, dass gerade Wirtschaftskriesen etc. damit zusammenhängen, dass:

1.) Die Masse der Einzelnen den Mund nicht voll bekommen können

2.) Die Gesellschaft bzw. der Staat sowas auch noch gesetzlich/moralisch erlaubt,

werden auch noch unsere Enkelkinder immer wieder Wirtschaftskriesen erleben.

Und wer weiß, wie es in 70 Jahren in D. aussieht. Vielleicht haben wir dann auch 60% Jugendarbeitslosigkeit.

Vielleicht mal etwas weniger an sich selber denken, sondern auch mal darauf achten unter welchen Idealen die nächste Generation aufwachsen soll.
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02.05.2013 11:37 Uhr von Bibabuzzelmann
 
+2 | -2
 
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Hmm....gar nicht so verkehrt, dass mit der "Spielsucht", könnte ihm vieleicht den Arsch retten, muss es halt nur gut verpacken und sich therapieren lassen ^^

[ nachträglich editiert von Bibabuzzelmann ]
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02.05.2013 12:29 Uhr von Deejah
 
+3 | -0
 
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Willkommen auf der anderen Seite der Gesellschaft Uli
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02.05.2013 13:29 Uhr von Floppy77
 
+2 | -0
 
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>>"Das ist für mich ein ganz großes Problem. Ich fühlte mich in diesen Tagen auf die andere Seite der Gesellschaft katapultiert, ich gehöre nicht mehr dazu."<<

Dahin hat er sich selber katapultiert, niemand hat ihn gezwungen Steuern zu hinterziehen. Nur weil er sich selbst angezeigt hat ist alles wieder gut? Echte Reue kann ich nicht erkennen nur Selbstmitleid!
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02.05.2013 14:39 Uhr von derNameIstProgramm
 
+2 | -0
 
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Spielsucht? Glaube ich sofort. Sonst hätte der doch niemals das Risiko auf sich genommen und dem BVB 2 Mio geliehen...
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02.05.2013 17:35 Uhr von TeKILLA100101
 
+0 | -1
 
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ich finds ok was er gemacht hat :) ich finds ja auch bei anderen ok. Der staat verballert nur sinnlos unser geld... jaja wird ja alles so toll investiert, deshalb fallen die schulen auseinander, die straßen sind mehr loch als straße und die öffentlichen gebäude verrotten nur noch.

lieber sein geld in sicherheit bringen und hoffen, dass es nich rauskommt, würde jeder machen, nur haben die meisten nich die möglichkeit, deshalb sind sie neidisch und wollen den hoeneß nu bestrafen...
auf einmal ist jeder in deutschland rechtschaffend und würde NIEMAL NIMMERNICHT den staat bescheißen... nicht bei der steuererklärung, nicht beim runterladen von musik, filmen oder sonst was (mwst nicht bezahlt meine ich damit) und auch nicht für die kleinen lappöhrchen die jeder gerne macht oder machen lässt um weniger an den staat abzudrücken.

aber halt, das macht man ja nur weil man sonst verhungern würde, weil ja jeder ausnahmslos JEDER schlecht verdient. es gibt nämlich NUR stinkreiche und bettelarme in deutschland!

gott wie widerlich...
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03.05.2013 10:05 Uhr von Enny
 
+2 | -1
 
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" ich gehöre nicht mehr dazu" - zu was ? Er hat noch nie dazu gehört. Er war doch immer derjnige der sich als großer Moralapostel und Gutmensch aufgespielt hat.
Hat ihm nie jemand abgenommen. Dazugehört, nein. Nicht Großmaul Hoeneß.
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03.05.2013 20:48 Uhr von Holst3n
 
+1 | -0
 
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"[...]Das Urteil erging 1997: Peter Graf wurde wegen Steuerhinterziehung in Höhe von 12,3 Millionen Mark zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt"
http://de.wikipedia.org/...

Bin mal gespannt wie lange Uli H. einsitzen muss, wenn er Straffrei davonkommt, ist die Zwei-Klassen-Gesellschaft in Deutschland erwiesen.

[ nachträglich editiert von Holst3n ]
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05.05.2013 10:46 Uhr von Desad
 
+1 | -0
 
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Uli , begib dich in´s gefängniss , geh nicht über los !!!!!!!!!!!!!! lol

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