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Neues Mietrecht: Mieterbund befürchtet schneller eingeleitete Zwangsräumungen

Der Deutsche Mieterbund befürchtet, nach Angaben seines Hauptgeschäftsführer Ulrich Ropertz, dass nach der Einführung des neuen Mietrechts ab Mittwoch ein Anstieg von Zwangsräumungen in Deutschland folgen wird.

Ulrich Ropertz sagte: "Wenn ein Mieter schon aufgrund einer einstweiligen Verfügung vor die Tür gesetzt werden kann und danach erst in der Hauptsache verhandelt wird, ob tatsächlich Zahlungsrückstände bestanden, die eine Kündigung rechtfertigen, kann das bedeuten: Prozess gewonnen, Wohnung weg."

Die durch das neue Gesetz beschleunigte Zwangsräumung soll den Vermieter hauptsächlich besser vor Mietnomaden schützen. Gerichte müssen Räumungssachen den Vorrang geben, damit dem Vermieter nicht noch höherer finanzieller Schaden durch Mietnomaden entsteht.


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WebReporter: leerpe
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mieterbund, Mietrecht, Zwangsräumung
Quelle: de.nachrichten.yahoo.com

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2013 18:46 Uhr von Bokaj
 
+7 | -4
 
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Wenn ich eine Wohnung besitze und keine Miete erhalte oder die Wohnung durch Mietnomaden zerstört wird, möchte ich das Recht haben, diese Mieter dann auch Zwangsräumen zu dürfen. Das geht sowieso nicht in den ersten 3 Monaten.

Aber wo ist sonst der Schutz für den Vermieter, der auf die Mieteinahmen angewiesen ist, um diese Wohnung dann auch abzahlen zu können?
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01.05.2013 18:57 Uhr von CrazyWolf1981
 
+3 | -1
 
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Ich finde es grundsätzlich gut. Vor allem wegen Mietnomaden, die es ja auch immer öfter gibt. Die andere Seite ist halt, dass Vermieter unliebsame Mieter einfacher rausbekommen, vor Gericht einfach sagen es wären Mietnomaden, die Beweise würden nicht sorgfältig geprüft laut einem gestrigen TV Bericht. So könnte man eine Zwangsräumung bekommen ohne Chance sich zu wehren. Wenn man wenigstens sicherstellen könnte dass die Gerichte sauber arbeiten und sich auch die Umstände persönlich ansehen als einfach nur nach Vermieterangaben zu entscheiden, wäre mir auch wohler.
Irgendwas musste ja mal kommen, kann auch nicht angehn dass sich Vermieter ruinieren lassen müssen ohne Möglichkeit etwas zu unternehmen. Wenn man allerdings Mietnomaden hat, könnte es auch bis zum Räumungsbefehl zu spät sein und die Wohnung ziemlich demoliert.
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02.05.2013 13:41 Uhr von shadow#
 
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Abgesehen davon dass es in der Realität keine Horden von "Mietnomaden" gibt, sollte klar sein für welche Zwecke dieses Gesetz dient.

Hier wird kein einziger Privatvermieter vor irgenetwas geschützt, dafür werden tausende ihre "zu billigen" vormals privatisierten Wohnungen im Zuge von Luxussanierungen etc. verlieren.

Wenn ich als Heuschrecke künftig ein Haus leer haben möchte, schreibe ich einfach eine möglichst kreative und komplizierte Nebenkostenabrechnung über 24,535.89 Euro und lasse zwangsräumen - bis sich ein Gericht damit beschäftigt ist die Sache erledigt.

Wieviele der Kommentatoren hier haben denn schon "Mietnomaden" gesehen, die sie für eine so reale Gefahr halten?

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