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Berlin: 41-jährige Mutter starb nach einer Zahn-OP

Die 41-jährige Ruth H. starb in Berlin-Charlottenburg nach einer routinemäßigen Zahn-OP. Der Sohn der 41-Jährigen sucht jeden Tag nach seiner verstorbenen Mutter. Der Junge weiß zwar, dass etwas passiert ist, aber was, das erzählte der 44-jährige Vater ihm bislang nicht.

Die Zahnärztin hatte der 41-Jährigen empfohlen, ihre Gebiss-Fehlstellung korrigieren zu lassen. Die oberen Schneidezähne würden schief stehen und ihr Unterkiefer sei zu kurz. Die OP fand dann am 6. November 2012 statt. Am Folgetag beschwerte sich Ruth H. über schwere Schmerzen.

Das Gutachten von Prof. Michael Tsokos, Chef der Berliner Rechtsmedizin, sagt: "Bei der folgenden Beatmung über die Luftröhre wurde diese durchstochen, sodass die Beatmung über die Trachealkanüle (Luftröhrenkanüle, Anm. d. Red.) nicht in die Luftröhre, sondern in den Mittelfellraum erfolgte."


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WebReporter: Luix
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Tod, Mutter, Arzt, OP, Zahn
Quelle: www.bz-berlin.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2013 14:21 Uhr von Luix
 
+16 | -23
 
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An diesem Beispiel kann man mal wieder sehen das auch die deutsche Medizin oft versagt. Bzw. OP´s oft fehlschlagen.
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01.05.2013 14:55 Uhr von TheRoadrunner
 
+24 | -4
 
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@ luix
An dem Beispiel sieht man nicht, dass sie deutsche Medizin oft versagt, sondern dass sie in diesem einen Fall versagt hat.
Wenn durch das Versagen der Medizin Menschen zu Schaden kommen oder gar sterben, dann ist das sehr tragisch. Man sollte aber nicht die zahllosen Menschen vergessen, denen durch die Medizin geholfen wurde bis hin zur Rettung des Lebens.
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01.05.2013 14:58 Uhr von Luix
 
+5 | -2
 
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@ TheRoadrunner
ich wollte damit auch nur sagen das immer etwas falsch gehen kann. :)
Natürlich rettet die Medizin oft leben und es ist auch gut das Deutschland eine solche stabile Medizin hat
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01.05.2013 15:04 Uhr von jschling
 
+7 | -4
 
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so traurig der Fall auch ist: die News ist grottenschlecht geschrieben. Ohne Klick auf die Quelle wird man aus dem Gestammel nicht schlau :-(
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01.05.2013 15:09 Uhr von OO88
 
+1 | -3
 
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Bezahlen muss er die Opperation aber schon noch wenn es danach war.
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01.05.2013 15:21 Uhr von Gnarf456
 
+6 | -0
 
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Was war denn eigentlich der Auslöser dafür: "Am Folgetag klagte Ruth H. über Schluckbeschwerden, wurde auf die Intensivstation verlegt. Ihr Gesicht war geschwollen, sie bekam keine Luft. Vier Ärzte eilten an ihr Bett. Kurz darauf erlitt Ruth H. einen Herzstillstand."
Dazu sagt die Quelle nichts. Das das mit der Beatmung, die im Anschluss daran passierte, Ärztepfusch oder einfach ein dummer Unfall war, ok, aber was was der Auslöser dafür, dass die Frau nach der simplen Kiefer-OP einen Herzstillstand bekommen hat? Noch mehr Pfusch? Wäre interessant gewesen!
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01.05.2013 16:53 Uhr von magnificus
 
+2 | -3
 
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Ich darf mal zitieren, ja.

"Guten Tag neuer User" Luix

"das auch die deutsche Medizin oft versagt."

Aus einem Fall gleich auf "oft"(bei den vielen vielen OP) zu wechseln erinnert an was.....

Und das die dt. Medizin fehlerfrei ist, wird Niemand behaupten.
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01.05.2013 19:53 Uhr von xDP02
 
+2 | -0
 
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(Anmerkung der Redaktion)

Seit wann hat Shortnews eine Redaktion, es werden News zusammengefasst und nicht geschrieben
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01.05.2013 20:53 Uhr von tobsen2009
 
+2 | -0
 
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Jauchegrube alte Säge, wenn man keine Ahnung hat, dann einfach mal den Mund halten, wurde Dir aber auch schon mehrfach hier gesagt.

Intubationen machen NIE Arzthelferin(!), dass ist Sache des Arztes(außer im Notfall durch anderweitig ausgebildetes Rettungspersonal).

Hier gehört der Anästhesist verklagt, so einfach kann man nämlich nichts durchstechen, zumal die Intubationsschläuche nicht scharfkantig sind, da gehört schon ordentlicher Druck zu, der im Normalfall so nicht nötig ist wenn alles fachgerecht gemacht wird. Hinzukommt das die Patienten auf Grund der Zahnbehandlung mit Sicherheit nasal beatmet wurde, der Schlauch ist nochmal um einiges dünner als bei der herkömmlichen Intubation. Wer weiß wie der den Schlauch bei der Dame da reingedrückt hat..
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01.05.2013 21:19 Uhr von perMagna
 
+1 | -0
 
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"Das Problem ist, das viel zu viele und auch viel zu oft unnötige Operationen durchgeführt werden!"

Mich würde mal interessieren, auf welcher Grundlage dieser Eindruck entsteht. Was heißt "zu viel", dazu müsste man irgendeinen Vergleich haben. Wenn woanders weniger operiert wird, bietet dieses Land möglicherweise nicht die notwendige medizinische Versorgung?

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