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NSU-Prozess: Freier Journalist klagt gegen Platzvergabe für die Presse

Der freie Journalist Martin Lejeune hat gegen den Entzug seines Platzes beim NSU-Prozess geklagt.

Lejeune reichte eine Verfassungsbeschwerde ein. Dies bestätigte das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe, das sich nun erneut mit der Platzvergabe beim NSU-Prozess beschäftigen muss.

Zum ersten Verfahren hatte der Journalist einen von 50 Presseplätzen erhalten. Bei der zweiten Vergabe bekam er dann keinen Platz mehr. Die Zeitungen "Welt" und "Zeit", die beim Losverfahren auch leer ausgingen, wollen dagegen nicht klagen und so den Prozessbeginn hinauszögern.


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WebReporter: Borgir
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Presse, Journalist, NSU-Prozess, Platzvergabe
Quelle: www.ad-hoc-news.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2013 10:34 Uhr von Shifter
 
+36 | -4
 
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Scheiss auf nen Saal, wenn das Gericht einfach Eier in der Hose hätte und den dummlabernden Türken nicht nachgegeben hätte wäre alles ok gewesen.
So Deppen wie Du nutzen das alles um lästige Propaganda zu verbreiten
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01.05.2013 11:40 Uhr von ElChefo
 
+15 | -2
 
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Haberal

"Warum findet das Ganze überhaupt in Bayern statt?"

Man hat sich für Bayern entschieden, da dort die meisten Morde stattfanden. Zwischenzeitlich war auch Düsseldorf / NRW im Gespräch (wo wesentlich grössere Räumlichkeiten zur Verfügung stehen), allerdings wurde dann zugunsten des OLG München entschieden, basierend auf oben beschriebener Argumentation.
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01.05.2013 12:17 Uhr von Gnarf456
 
+5 | -1
 
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Einfach nur albern in Zeiten, in denen man in fünf Minuten einen Livestream im Nebenraum anbieten könnte... aber andererseits, in allen anderen Zeiten wäre dieses Kindergartenverhalten der Presseverleger auch albern gewesen.
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01.05.2013 12:27 Uhr von Faceried
 
+2 | -11
 
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@bejaminx

Kannst wohl nicht richtig lesen oder?

Haberal schreibt "größeren Saal" und du "Stadion".
Kannst kein Saal von einem Stadion unterscheiden?

Schwache Leistung.
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01.05.2013 14:03 Uhr von Perisecor
 
+4 | -2
 
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@ Haberal

"Wie man sieht war das die falsche Entscheidung. "

Interessant. Du warst doch der, der hier bei SN am größten rumgetönt hat, dass auch türkischen Medien Plätze zustehen, weil Türken am stärksten betroffen seien.

Nun ist das bei Bayern genauso, und plötzlich ist das eine "falsche Entscheidung", die du nicht nachvollziehen kannst (vgl. deinen ersten Beitrag hier).




" In manchen anderen Bundesländern wäre eine Videoübertragung in ein Nebenraum möglich. "

Möglich ist die Übertragung überall. Der dadurch entstehende mögliche Revisionsgrund allerdings auch.
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01.05.2013 15:11 Uhr von MC_Kay
 
+3 | -2
 
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@ Faceried

Klar wäre ein größerer Verhandlungssaal eine bessere Wahl, aber die haben für den Prozess bereits den größten Verhandlungssaal Bayerns gewählt. Nur ist er eben nicht groß genug.
Um also in einem größeren Maßstab gehen zu können, müsste man entweder einen neuen Verhandlungssaal bauen, einen anderen Saal (für Feierlichkeiten) oder eben ein Station anmieten.

Die Aussage von bejaminx war darum nicht ganz falsch.

Das Hauptproblem liegt einfach darin, dass die türkische Presse es schlichtweg versäumt hat rechtzeitig eine Reservierung zu beantragen. Als sie auf die Idee kamen, dass man auch nach einem Platz fragen sollte, waren bereits alle vergeben. Anschließend ging das Geheule der türkischen Presse los, warum doch sowas nicht möglich sei.

Dass man sich in Deuschland auch mal an Vorschriften, Prozedere, etc. halten muss, ist denen egal. Immer Extrawürste und Sonderbehandlungen verlangen. Anders kennt man diese Leute nicht.
Sehe das auch an der Uni bei der ich eine Professur inne habe. Viele Studenten fordern nach einer nicht bestandenen Klausur eine bessere Behandlung als die deutschen Studenten, weil die eben der deutschen Sprache nicht so mächtig sind......
Wenn man mit der deutschen oder englischen Sprache ein Problem hat, warum studiert man dann an einer deutschen Uni?

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