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Literatur beleuchtet "Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert"

Die Autoren Monika Schwarz-Friesel und Jehuda Reinharz haben in ihrem Buch "Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert" untersucht, wie sich Antisemitismus und Judenfeindlichkeit in der Gegenwart präsentieren.

Oft wird die Judenfeindlichkeit mit Israelkritik und mit dem Nebensatz "das wird man ja noch sagen dürfen" begründet. Bei der Recherche für ihr Buch haben die beiden Autoren vor allem Briefe an den Zentralrat der Juden in Deutschland und an die israelische Botschaft untersucht.

Bei den Analysen kam heraus, dass die Briefe nur von wenigen Frauen geschrieben wurden und 65 Prozent der Schreiber aus der gesellschaftlichen Mitte kommen. In den Briefen finden sich oftmals Krankheitsmetaphern, Zersetzungsbegriffe und Fremdheitszuschreibungen.


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WebReporter: blonx
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Sprache, Literatur, Jahrhundert, Antisemitismus, Juden, Feindschaft
Quelle: www.migazin.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2013 06:25 Uhr von blonx
 
+3 | -12
 
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Weiter heißt es in dem Artikel: Sogar im bekennenden Antisemitismus stellt sich die Legitimationsfrage: „Ich bin ein Menschenfreund, die Juden hasse ich abgrundtief. Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“.
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01.05.2013 08:04 Uhr von DoctorWho
 
+20 | -5
 
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Ich will sowas nicht mehr lesen. Ernsthaft, Die ewige Diskussion über Antisemitismus oder Judenfreundschaft, ich will diesen ganze Thematik einfach nicht mehr thematisiert haben. Es nervt mittlerweile unglaublich. Der Zentralrat der DocWhos ist empört!
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01.05.2013 08:05 Uhr von Klassenfeind
 
+20 | -5
 
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Wieso eigentlich, muß ich Leute mit jüdischem Glauben denn dauernd lieben ???

Und wieso sind Menschen mit jüdischem Glauben, die besseren???


Ich habe nix gegen Glauben jeglicher art, aber es stört mich, wenn eine Glaubensart so tut, als würde sie das Beste sein...das es auf der Welt gibt..
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01.05.2013 08:18 Uhr von maxyking
 
+8 | -0
 
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@ Klassenfeind

das ist doch die Grundlage jeder Religion so zu tun als sei sie die einzig wahre und deshalb die Überlegen. Es gibt keine Religion die sagt, "Ok unser Gott ist ganz ok aber der der XYZ Religion ist eigentlich besser".

Alle Religionen sind gleich Beschießen.
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01.05.2013 09:19 Uhr von Gnarf456
 
+12 | -2
 
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Andersherum wird ein Schuh draus: Wenn man will, kann man heute alles als Antisemitismus diffamieren und mit der Nazi-Keule wedeln, wenn man mit seinen Argumenten am Ende ist. Ticket fürs Parken im Halteverbot vor der Synagoge? Antisemitismus! Über den jüdischen Nachbarn beschweren, der oft nachts laut Musik hört? Antisemitismus! "Die israelische Politik ist nicht unfehlbar!" Antisemitismus!
Der Zusatz "Das wird man ja noch sagen dürfen" ist eine Selbstschutzmaßnahme von Deutschen geworden, um mit einer kritischen Aussage gegenüber Juden nicht sofort als Nazi dazustehen. Juden sind eine Religionsgemeinschaft wie jede Andere, Israel ist ein Land wie jedes Andere. Ich bin 40 Jahre nach dem Krieg geboren und habe weder eine diffuse Schuld noch eine Verantwortung hinsichtlich der Nationalsozialisten, und ich kritisiere, wen ich kritisieren will. Wenn mich das zum Nazi macht, bitte schön.
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01.05.2013 10:38 Uhr von BoltThrower321
 
+4 | -2
 
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Hmm....wenn ich zu einem Juden sage "Mir passt deine Nase nicht." ist das dann auch Antisemitisch? ;-)

[ nachträglich editiert von BoltThrower321 ]
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01.05.2013 10:41 Uhr von Gierin
 
+8 | -1
 
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"Bei der Recherche für ihr Buch haben die beiden Autoren vor allem Briefe an den Zentralrat der Juden in Deutschland und an die israelische Botschaft untersucht"

Ja, klar!

Und nächste Woche lesen Sie hier:
Veganer und Tierschützer kommunizeren in einem äusserst aggresiven Stil und verwenden regelmässig Kraftausdrücke und Beleidigungen. Das hat eine Auswertung von Briefen und e-mails an Metzgerverbände und Jagdvereine ergeben.
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01.05.2013 11:15 Uhr von Lornsen
 
+8 | -3
 
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Solang die jüdischen Eliten über 90 % des Weltkapitals in den Händen halten, wird es immer Antisemitismus geben. Und so das der Fall ist, wird es auch keinen Frieden auf der Welt geben.
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01.05.2013 11:26 Uhr von Bud_Bundyy
 
+1 | -8
 
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@ Susuk @Gnarf456

...ich verstehe eure Aussagen nicht, wollt ihr sagen es gibt in D keinen Antisemitismus?



@Lornsen


uuuui und rechtfertigst es auch noch, super!
Wo sind die Belege deiner Aussage?
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01.05.2013 12:09 Uhr von Herribert_King
 
+5 | -7
 
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Wow Lornsen, wegen Leuten wie dir, die offen die alten antisemitischen Klischees bedient "Weltfinanzjudentum" etc müssen wir über Antisemitismus reden.

Und wer sagt, er mag Juden einfach nicht, ohne vermutlich auch nur einen einzigen Juden zu kennen, der ist selbstverständlich ein Antisemit. Genau wie jemand ein Rassist ist, der sagt ich mag keine Türken, oder keine Italiener etc...

Und nur mal so nebenbei: Laut jüdischem Glauben kann jeder in den Himmel kommen, auch nicht Juden... Darum missionieren Juden ja auch nicht.

Und: Wenn man sagt bla bla irgendwas und dann... "das wird man jawohl nochmal sagen dürfen"... Dann ist man Antisemit, aus dem Grunde, weil kolportiert wird, dass irgendjemand verbieten würde (vermutlich "die Juden") das zu sagen, was natürlich totaler Unsinn ist, man darf Kritik immer vorbringen, jedoch kommt es auf die Art und Weise an. Wenn die Kritik (an Israel) dazu dient Israel zu dämonisieren, oder wenn man Israel an doppelte Standards anlegt... dann ist das keine Kritik, sondern Antisemitismus.
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01.05.2013 13:01 Uhr von Lornsen
 
+2 | -1
 
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@Herribert

auch mal so nebenbei: Obwohl sie sich selbst nicht als Christen bezeichnen, glauben messianische Juden an Jesus Christus als den von den von Gott gesandten Retter und Erlöser. Sie benutzen dabei allerdings an der Stelle von "Christus" das hebräische Wort Messias, aus dem sich auch ihre Selbstbezeichnung ableitet. "Messianische Juden".

Unerwünscht sind Juden, auf dem 34. Evangelischen Kirchentag, die an Jesus glauben.

Ich schreibe Dir das nur, weil mir Dein dritter Absatz gefallen hat.
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01.05.2013 14:38 Uhr von Dusta
 
+3 | -5
 
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xmaryx

"Ich denke dass die Zeiten des Judenhasses im Sinne der NS- und "Jud Süß"-Zeit vorbei sind"

Schön das du das denkst, die Realität sieht leider anders aus.

Oder wie erkärst du dir die offen antisemitischen Kommentare zu dieser News?
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26.05.2016 16:06 Uhr von doncazadore
 
+0 | -0
 
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auch juden haben recht auf ihre religion, wie alle anderen auch.
dass sie deutschen gegenüber empfindlicher sind, hängt mit ihrem leidensweg im holocaust und einem nach jahrzehnten hier noch vorhandenen latenten und teilweise offenen antisemitismus zusammen.
" judenwitze " und hakenkreuzschmierereien auf jüdischen friedhöfen bis hin zur leugnung und verharmlosung des holocaust durch deutsche sind seit kriegsende bis heute nicht verschwunden.
die rolle des STAATES israel im arabischen raum kritisch zu sehen, hat aber mit antisemitismus nichts zu tun, auch wenn manche juden das so empfinden.

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