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Weltraumteleskop "Herschel" ist seit Montag unbrauchbar (Update)

ShortNews hatte schon Anfang März berichtet, dass das Weltraumteleskop "Herschel" bald außer Dienst gestellt werden muss, da der Heliumvorrat aufgebraucht ist. Das Helium hatte bislang die Technik auf eine Betriebstemperatur von minus 271 Grad Celsius gekühlt.

Dieser 2.300 Liter fassende Vorrat ist nun am vergangenen Montag (29.04.2013) endgültig aufgebraucht worden, so dass die Temperaturen seit diesem Zeitpunkt stark angestiegen sind. Eine weitere Übertragung von Daten wird damit unmöglich.

Alvaro Giménez, ESA-Direktor für Wissenschaft und unbemannte Forschung, erklärte aktuell, dass "Herschel" sämtliche Erwartungen übertroffen und eine große Menge an Daten geliefert habe, mit denen die Astronomen noch für Jahre beschäftigt sein werden.


WebReporter: blonx
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Defekt, Weltraumteleskop, Kühlung, Herschel, Helium
Quelle: www.spiegel.de

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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.05.2013 07:17 Uhr von Phyra
 
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kleine korrektur:
"so dass die Temperaturen seit diesem Zeitpunkt stark angestiegen sind. Eine weitere Übertragung von Daten wird damit unmöglich. "
ist so nicht richtig, das helium wird hauptsaechlich dazu verwendet, um die detektoren zu kuehlen, da sonst das hintergrundrauschen durch waermedefekte so groß wird, dass man die eigentlich gemessene strahlung nichtmehr erkennen kann.

also wird nicht die uebertragung unmoeglich, sondern die messung.

[ nachträglich editiert von Phyra ]
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01.05.2013 11:41 Uhr von AlphaTierchen1510
 
+2 | -0
 
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kann man nicht einfach ne rakete hochschicken und das auffüllen?

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