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Öffentlich-Rechtliche Sender beantragen 84 Millionen Euro mehr pro Jahr

Bei der unabhängigen Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs (KEF) haben die öffentlich-rechtlichen Sender bis 2016 einen ungedeckten Bedarf angemeldet.

Pro Jahr wollen die Sender ARD, ZDF, Arte und Deutschlandradio 84 Millionen Euro mehr.

Die KEF prüft diesen Bedarf nun und es wird sich zeigen, ob dieser auch Auswirkungen auf den Rundfunkbeitrag hat.


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WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Jahr, Sender, Antrag, Finanzierung, Öffentlich-Rechtliche
Quelle: www.dwdl.de

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9 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.04.2013 13:41 Uhr von Borgir
 
+8 | -0
 
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Es ist unfassbar. Die bekommen den hals nicht voll. Aber wir sind selbst schuld. Wenn keiner zahlt gibt´s auch keine GEZ mehr.

Und dass die KEF unabhängig sein soll ist ja wohl ein schlechter Scherz.
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30.04.2013 13:43 Uhr von Curschti
 
+9 | -0
 
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Ich erinnere nur an die Mitarbeiterin des NDRs, die in ihrer Doktorarbeit zur Reform der Gebühren festgestellt hat, dass der Beitrag verfassungswidrig ist.

Es hat echt kein Ende...
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30.04.2013 13:47 Uhr von Katzee
 
+3 | -0
 
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Erst im Dezember hiess es noch, bis 2014 sei der Finanzbedarf stabil und es werde keine Erhöhung geben. http://www.shortnews.de/...

Wie wäre es, wenn die Hälfte der digitalen Sender von ARD und ZDF abgeschaltet und die Belegschaftszahlen gestrafft würden? Damit könnte man eine Menge Geld einsparen und vielleicht sogar ein attraktiveres Programm erarbeiten. Stattdessen weitet sich der ÖR-Moloch immer weiter aus und kriegt den Gebühren-Hals nicht voll - trotz ständig steigender eigener Werbeeinnahmen.
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30.04.2013 13:49 Uhr von Stefan62
 
+4 | -0
 
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Im Winterurlaub hab ich einen freien Filmemacher aus Hamburg getroffen, der einen seiner Filme an den SWR verkauft . Obwohl schon alles gelaufen war kamen zwei SWR Mitarbeiter nach Hamburg geflogen um sich den Film anzuschauen.
Wo ist da die Finanznot ?
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30.04.2013 14:08 Uhr von Steel_Lynx
 
+4 | -0
 
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Das Geniale ja was viele Übersehen:
Die Rundfunkgebüren für diese Sender ist für die Grundsicherung (inklusive das Radio und TV Notfallkanals) von Informationsdiensten, so wie es im Staatsvertrag steht.

Die gesamten Zusatzinhalte wie: Internetauftritt, Digitalsender, Spartensender und auch die kostenintensiven Shows wie z.B. "Wetten Das???" dürften davon eigentlich keinen Cent sehen.
Wenn die ÖR´s nur die Kosten der Grundsicherung durch die GEZ-Gebüren abdecken würden, wäre der Preis wahrscheinlich unter 5 Euro pro Quartal.

Da aber die Intendanten immer an eine Partei gebunden sind und auch viele der Anderen in den Gut-Bezahlten-Positionen, bei den ÖR, auf ein Parteibuch eingeschworen sind, wird die Regierung da nicht handeln.

Eine Krähe hackt der Anderen kein Auge aus!!!

[ nachträglich editiert von Steel_Lynx ]
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30.04.2013 14:43 Uhr von Lucianus
 
+3 | -0
 
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@Katzee

Die Hälfte ?
Wie wäre es denn mit über 80% abschalten.

Die "Grundversorgung" beläuft sich zur Zeit auf
63 Radiosender
und
23 Fernsehsender

So leid mir das tut, aber ich fühle mich irgendwie
Über-Grundversorgt.
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30.04.2013 15:06 Uhr von jschling
 
+1 | -0
 
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@ Lucianus
dann hast du aber schlecht gezählt
ich sehe alleine den WDR mit seinen regionalen Ablegern ganze 22mal - also 11 Regionalprogramme, einmal in SD und einmal in HD europaweit via Satellit empfangbar
aber wer die Lokalzeit kennt, also diese täglich 30 Minuten unterschiedliches Programm zwischen 19:30 und 20:00 Uhr, der weiss, dass es das Wert ist. Einschaltquoten im (hoffentlich!) einstelligen Bereich zeigen deutlich, dass hier ein weiterer Ausbau von Nöten ist :-))

Bislang will ich mich aber nicht beklagen: Anfang Februar die erste "neue" Rechnung erhalten > Einspruch eingelegt, weil ich bis zur rechtlichen Klärung nur unter Vorbehalt zahlen werde und "um Anweisungen dafür gebeten" >> ausser einer automatischen Bestätigung, dass meine Email eingegangen ist (was mir auch völlig reicht, die Emailadresse stammt von der Rechnung) bis jetzt nix mehr von dem Laden gehört :-))

[ nachträglich editiert von jschling ]
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30.04.2013 17:54 Uhr von F. I. Mad Axle
 
+1 | -0
 
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Auf openpedition.de hatten alle die Möglichkeit, gegen diesen Verein gegenan zu gehen durch Mitzeichnung. Ich habe mitgezeichnet.

[ nachträglich editiert von F. I. Mad Axle ]
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30.04.2013 20:32 Uhr von Lucianus
 
+0 | -0
 
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@Axle

Das Problem ist das es etwa 2500 Petitionen ALLEINE auf Onlinepetition gegen die GEZ gibt.
Hinzu kommen etliche anderer Seiten.
Und Tschuldigung, aber ich habe irgendwann auch keine Lust mehr meine Daten anzugeben. Bei Petitionen wo man das nicht muss, kann man es eh lassen da diese keinen Rückhalt haben und nicht anerkannt werden.

Im Grunde müsste es EINE Petition geben und diese weiträumig Public gemacht werden, ein öffentlicher Sender wäre Ideal um das Volk darauf Aufmerksam zu machen wo es sich dieser anschliessen kann. Jaaaa .... hier sehe ich aber ein Problem ;)


Natürlich hast du grundsätzlich recht, das schwere Los ist allerdings das Organisieren.

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